Was bedeutet das für 1860?

Ismaiks Klage gegen 50+1: Bundeskartellamt führt kein Verfahren - derzeit

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Hasan Ismaik legte Beschwerde gegen die 50+1-Regel im deutschen Fußball ein. Ob er damit Erfolg hat, ist unklar.

Wie geht es weiter mit der Beschwerde von 1860-Investor Hasan Ismaik gegen die 50+1-Regel. Derzeit führt das Bundeskartellamt jedenfalls kein Verfahren.

In genau einer Woche steht für die Spieler des TSV 1860 der Start in die Vorbereitung auf die restliche Saison in der Regionalliga Bayern an (Der Winterfahrplan 2017/18 des TSV 1860 im Überblick), doch auch abseits des Platzes gibt es Baustellen. Eine, an der die Zukunft der Löwen mitunter am meisten abhängen wird, ist die der Klage von Investor und Hauptgesellschafter Hasan Ismaik gegen die 50+1-Regel. Oder besser gesagt, die Beschwerde, die er eingereicht hat.

„Im Sommer 2017 haben wir eine Beschwerde von Herrn Ismaik gegen die 50+1-Regel erhalten“, bestätigte Kartellamtssprecher Kay Weidner auf Anfrage der Abendzeitung. „Derzeit führen wir in diesem Zusammenhang kein Verfahren.“ Viel mehr noch, bis zum aktuellen Zeitpunkt sei noch nicht einmal entschieden worden, „ob und gegebenenfalls in welcher Form wir dieser Beschwerde nachgehen werden.“ Das Amt entscheide demnach von Fall zu Fall nach eigenem Ermessen, ob einer Beschwerde stattgegeben und diese dann weiter verfolgt werde, so Weidner weiter. Noch im November hatte es geheißen, das Bundeskartellamt wolle noch 2017 entscheiden, ob es ein Verfahren wegen der 50+1-Regel eröffnet. Fakt ist: Selbst wenn das Bundeskartellamt die Beschwere Ismaiks als begründet erachten würde, würde dies nicht zwangsläufig den Fall der 50+1-Regel bedeuten. 

Was heißt das nun für Ismaik und den TSV 1860? Zunächst einmal nur, dass alles vorerst beim Alten bleibt. Wohl auch der Status quo zwischen Ismaik und dem Unternehmer Gerhard Mey, der gewillt ist, dem Jordanier seine Anteile an den Löwen abzukaufen. Deren Gespräche waren von beiden Seiten sehr unterschiedlich dargestellt worden. Ex-Präsident Peter Cassalette hatte zuletzt gesagt, Ismaik werde solange nicht reagieren, bis geklärt ist, ob die 50+1-Regel fällt. Dann hätte Sechzig einen ganz anderen Wert.“

fw

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