Der nächste Akt im Beziehungsdrama

1860-Kommentar: Ein endloses Missverständnis

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Hasan Ismaik.

München - Nächster Akt im Beziehungsdrama zwischen dem TSV 1860 und Hasan Ismaik. tz-Löwen-Reporter Ludwig Krammer gibt in seinem Kommentar eine Einschätzung zur wohl nicht mehr zu kittenden Verhältnis zwischen Klub und Investor.

Schmeißt er hin? Hat er einen Käufer gefunden? Oder wird es wieder nur eine dieser Abrechnungen, von denen Hasan Ismaik schon so einige zum Besten gegeben hat in seiner Zeit bei 1860? Das waren die Fragen, die mir am Freitag durch den Kopf schossen, als Ismaik über einen Gesandten vom sonntäglichen Termin in London wissen ließ. 

Ludwig Krammer.

Nach der Rückkehr von der Insel herrscht zumindest in einem Punkt Klarheit: Diese Ehe zwischen Abu Dhabi und Giesing wird keine glückliche mehr. Zu groß ist das gegenseitige Misstrauen, zu tief sitzt Ismaiks Frust, als dass die Blauen in dieser Konstellation noch auf einen grünen Zweig kommen könnten. Wie widersprüchlich die Situation ist, zeigt exemplarisch Ismaiks Zusage, eine Million Euro für Winterzugänge bereitzustellen und dem Klub gleichzeitig als „pädagogische Maßnahme“ eine DFL-Strafe aufbrummen zu lassen. 

Große Hoffnungen auf den Klassenerhalt dürfte der Finanzier damit nicht wecken. Immerhin hat ­Ismaik nun erstmals öffentlich die Bereitschaft zum Verkauf seiner Anteile signalisiert. Am Widerstand der Fans dürfte es kaum mehr scheitern, eher an den Preisvorstellungen, die angesichts der prekären sportlichen Lage als sehr optimistisch daherkommen. 

Sollten die Löwen in diesem Leben tatsächlich wieder ­eine Perspektive erlangen wollen, wäre die ­interessierte Autobauer-Familie sicher nicht der schlechteste Navigator. Inwiefern die ­nötige Diskretion im nervösen Löwen-Umfeld realisierbar ist, sei indes dahingestellt. Ein ­Ende mit Schrecken (und Neustart in der ­Regionalliga?) erscheint immer mehr Fans als die bessere Alternative.

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Quelle: tz

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