Kurz sauer auf sein Team

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Der Auer Tomasz Kos (r) im Duell mit dem Münchner Mustafa Kucukovic.

Aue - Wenigstens nicht Rückrunden-Letzter werden – so lautete das Minimalziel von Löwen-Trainer Marco Kurz. Doch daraus wurde nichts.

Durch das magere 1:1 bei Absteiger Erzgebirge Aue (beste 1860-Spieler: Bierofka und Danny Schwarz) landeten die Löwen da, wo sie nach den Leistungen im Jahr 2008 hingehören: ganz unten.

Immerhin: Am Ende einer frustrierenden Saison durften sich die Fans der Blauen doch ein bisserl freuen. Fabian Johnson gelang mit dem Rechtsschuss zum 1:1 nach Vorarbeit von José Holebas der Ausgleich in letzter Minute. Aue war in der 71. Minute durch einen Kopfballtreffer von Nemec in Führung gegangen.

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Marco Kurz’ Fazit fiel wenig freundlich aus. Die Partie sei „bezeichnend für unsere Spielweise“ gewesen, „gefällig, aber ohne Durchschlagskraft. Über die zweite Halbzeit breiten wir den Mantel des Schweigens. Positiv war da nur das 1:1. Ich erwarte von meiner Mannschaft trotz dieser sportlichen Situation, in der es quasi um nichts mehr ging, dass sie ein anderes Auftreten an den Tag legt.“ Die Analyse von Kapitän Danny Schwarz: „Wir haben uns von der ersten gefährlichen Aktion der Auer aus dem Rhythmus bringen lassen. Die erste halbe Stunde war okay, die zweite war nix. Das Komische ist, dass wir da das Tor geschossen haben.“

Gleich auf sechs Positionen hatte der Coach sein Team gegenüber dem rettenden 1:1 gegen Osnbrück verändert Für Tschauner, Szukala, Hoffmann, Lars Bender, Wolff und di Salvo durften Hofmann, Johnson, Berhalter, Benny Schwarz, Holebas und Kucukovic von Beginn an ran. Und „Mucki“ dürfte am Ende des Tages der traurigste Löwe im Erzgebirge gewesen sein. In der 68. und 73. Minute traf er mit Distanzschüssen jeweils nur das Aluminium. Bezeichnend für eine Saison, die den Löwen (hoffentlich) schwer zu denken geben wird.

Quelle: tz

Quelle: tz

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