Lauth: "Duisburgs Sieg ist gut für uns"

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Die Kälte soll Benny Lauth (Archivfoto) & Co. nicht stoppen - und Duisburg auch nicht

München - 1860-Trainer Reiner Maurer hat die erste Kampfansage in Richtung des kommenden Gegners MSV Duisburg geschickt. Jetzt legt Kapitän Benny Lauth nach - und freut sich über den Sieg der Zebras.

"Heute wird nicht gefeiert. Erst Samstag nach dem Spiel gegen 1860."

Duisburgs Trainer Milan Sasic hatte gut lachen. Kaiserslautern mit 2:0 aus dem Pokal geschmissen, bärenstark aufgespielt gegen die Kurz-Truppe, dem Erstligisten nicht den Hauch einer Chance gelassen. Da müsste ein Sieg am Samstag bei den Löwen in der Tat im Bereich des Möglichen liegen. Mindestens.

In jedem Fall kommen die Duisburger, die sich diese Woche mit dem österreichischen National-Mittelfeldspieler Jürgen Säumel vom FC Turin verstärkten, als Favorit in die Allianz Arena. Sahan, Maierhofer, Koch, Trojan – vor diesen Namen sollte die blaue Defensive gewarnt sein. Aber Angst? Hallo! Angst haben sie nicht an der Grünwalder Straße. Sagen sie zumindest…

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„Wir haben zu Hause schon bessere Mannschaften geschlagen“, posaunte Trainer Reiner Maurer bereits am Mittwoch durchs Löwenstüberl. Am Donnerstag legte Benny Lauth nach. Der Torjäger zur tz: „Es wird nicht einfach für die Duisburger, nach so einem Erfolg schnell wieder auf die Liga umzuschalten. Von daher find ich’s sogar positiv für uns, dass sie gegen Kaiserslautern weitergekommen sind.“ Ob der verbalen Angriffslust am Samstag auch entsprechende Taten folgen? Die Fans würden sich über weitere Tore ihres Benny freuen. Noch mehr freuen würden sie sich freilich, wenn Lauth übers Saisonende hinaus ihr Benny bliebe. „An die Schmerzgrenze“ sei 1860 mit dem Vertragsangebot gegangen, ließ Sportdirektor Miki Stevic am Donnerstag via kicker verlauten. Lauth selbst verwies auf sein Statement von vor einer Woche, wonach er „im April“ eine Entscheidung treffen werde. Nur nichts überstürzen, heißt die Devise beim 29-Jährigen. Lauths Berater Robert Schneider zur tz: „Es geht hier vielleicht um Bennys letzten großen Vertrag. Das will gut überlegt sein.“

Sehr lange hat Abwehrmann Mathieu Beda überlegt, wo er seine berufliche Zukunft verbringen will. Den hoch dotierten Vertrag bei 1860 bis Sommer aussitzen, ist nun aber nicht mehr die erste Option des Südfranzosen. Er steht kurz vor einem Wechsel zum FC Zürich, ist dort schon im Training zu Gast. Das Löwen-Budget wäre mit einem Beda-Abgang um rund 200 000 Euro entlastet. Am Montag endet die Wechselfrist.

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Dann wollen die Löwen 31 Punkte auf ihrem Konto haben. Geholt mit einem fitten Stefan Bell (der am Donnerstag wieder voll mittrainierte) und vielleicht auch mit Daniel Bierofka (der rückengeplagt aussetzte). Wie sagte Stefan Aigner am Donnerstag so schön: „Wir wollen den Trainer unter Druck setzen!“ Kurze Pause, großes Gelächter: „Äh, Duisburg moan i natürlich!“

lk, al

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