Löwen meistern die erste Pokalrunde

Radhouene Felhi
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Der Jubel nach dem Tor von Radhouene Felhi war groß.

Paderborn - Der TSV 1860 München hat die erste Hürde im DFB- Pokal ohne große Mühe gemeistert.

Der Fußball-Zweitligist zog durch einen 1:0 (1:0)-Sieg am Samstag beim Ligakonkurrenten SC Paderborn in die zweite Runde ein. Innenverteidiger Radhouène Felhi (24.) erzielte den Siegtreffer für die favorisierte Gästemannschaft von Trainer Ewald Lienen. Nach einer Ecke von Sascha Rösler vergab zunächst Benjamin Lauth zweimal die Chance zur Führung, ehe Felhi im dritten Anlauf den Ball doch noch über die Torlinie stocherte.

Bilder vom Löwen-Sieg in Paderborn

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Glück hatten die Löwen, als in der Schlussminute der Ball nach einer Ecke der Paderborner am Torpfosten landete. Aber der Erfolg der Sechziger war nicht unverdient, da die Gäste in einer zumeist ausgeglichenen Partie spielerische Vorteile hatten. Lediglich zur Mitte der zweiten Halbzeit waren die Paderborner für wenige Minuten deutlich überlegen: Sercan Güvenisik (55.), Rolf- Christel Guié-Mien (59.) sowie Frank Löning (60.) scheiterten jedoch binnen weniger Minuten am starken 1860-Schlussmann Gabor Király.

Mit dem 33-jährigen Kiraly, Torschütze Felhi und Mittelfeldspieler Alexander Ludwig bot Trainer Lienen drei Neuzugänge in der Startformation auf. Bei den Paderbornern feierten die beiden Mittelfeldspieler Rudolf Zedi und Sebastian Schachten ihr Pflichtspiel-Debüt.

Lienen sagte nach dem Spiel: „Ich bin heilfroh, dass wir diese Runde überstanden haben. Wir hatten Glück, dass uns Király im Spiel gehalten hat mit seinen Paraden.“

Entwarnung gibt es übrigens bei Benny Lauth: Er musste in der 83. Minute verletzt vom Platz gehen. Ihm war ein Gegenspieler mit seinen Stollen auf den Füßen gelandet. „Ich unterstelle ihm aber keine Absicht“, sagte Lauth. Er denkt nicht, dass diese Verletzung für die kommenden Spiele ein Problem darstellen wird.

dpa/ tz

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