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Löwen-Reserve: Drittes Remis in Folge

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Bobby Wood, sonst bei den Profis unterwegs, half wie Sebastian Maier in der zweiten Mannschaft aus © sampics

TSV 1860 München II - Die Reserve des TSV 1860 wartet weiterhin auf ihren ersten Saisonsieg. Gegen den FC Ingolstadt II reichte es aber immerhin zum dritten Remis in Serie.

Das Regionalliga-Duell zwischen dem TSV 1860 II und dem FC Ingolstadt II am Freitagabend vor 650 Zuschauern im Grünwalder Stadion endete torlos 0:0.

Dass „der Knoten nur mal platzen muss“, darin waren sich sowohl Innenverteidiger Daniel Hofstetter als auch Offensivspieler Gökhan Gümüssu einig. Trotz der besten Saisonleistung wartet die U 23 des TSV 1860 auch nach der achten Partie weiter auf den ersten Sieg. Im Heimspiel gegen die Reserve des FC Ingolstadt blieb die Mannschaft von Trainer Klaus Koschlick zwar zum ersten Mal in dieser Saison ohne Gegentor, doch da selbst die besten Möglichkeiten „fahrlässig“, wie Koschlick später schimpfte, vergeben wurden, stand am Ende nur ein Zähler zu Buche.

Immerhin bedeutet dieses torlose Remis am Freitagabend das dritte Unentschieden in Folge, nachdem in den ersten fünf Begegnungen nur ein einziger Punkt ergattert werden konnte. „Die Richtung stimmt“, konstatierte Koschlick zu Recht, er sei jedoch „mit dem Punkt heute nicht zufrieden“, da es seiner Elf erneut nicht gelang, sich „für ihren großen Aufwand zu belohnen“.

Insbesondere Maximilian Knuth fehlte die nötige Ruhe, als er alleinstehend vor dem Ingolstädter Tor verzog (56.). Auch Marius Willsch und Gümüssu agierten in der Nachspielzeit zu zögerlich beim Abschluss, so dass Koschlicks Analyse, seine Elf hätte „Gas gegeben und Chancen kreiert, vor dem Tor aber die letzte Konsequenz vermissen lassen“ den Spielverlauf treffend charakterisierte.

Trainer Klaus Koschlik, der Bernhard Winkler beerbt hatte, ist es inzwischen also gelungen, die "Schießbude" dicht zu machen. "Das war das dritte Unentschieden im dritten Spiel hintereinander - die Richtung stimmt" so sein Fazit auf der Löwen-Homepage. Koschlik bemängelte aber gleichzeitig die Chancenverwertung: "Die Mannschaft hat erneut sehr viel Aufwand betrieben, hat sich dafür aber nicht belohnt, obwohl wir endlich mal zu Null gespielt haben."

In der zweiten Halbzeit sah Koschlik eine bessere Leistung seiner Mannschaft als in der ersten. "Nach vorne hat sich mein Team kolossal gesteigert. Trotz einiger schlampiger Fehlpässe haben wir uns eine handvoll Chancen kreiert, sind aber fahrlässig damit umgegangen. Wir waren in der 2. Halbzeit die klar bessere Mannschaft, uns hat aber vor dem Tor die Gier gefehlt."

pm/al

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