Englische Top-Klubs interessiert

Zwei Ex-Löwen könnten für einen Geldsegen sorgen - doch es wäre mehr drin gewesen

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Philipp Max soll im Fokus von Manchester City stehen.

Zwei Ex-Löwen wecken derzeit Begehrlichkeiten. Sollte es in beiden Fällen zu einem Wechsel kommen, würden die Münchner kräftig mitverdienen.

München - Unzählige 1860-Talente kicken mittlerweile in den größten Ligen Europas. Die blaue Talentschmiede produzierte über Jahre Fußballer auf Top-Niveau. „Made in Giesing“ stand beziehungsweise steht für Zuverlässigkeit. Auch wenn die Sechziger nach ihrem Horror-Jahr aktuell mit der Regionalliga vorlieb nehmen müssen, winkt den Löwen möglicherweise eine saftige Geld-Bescherung. 

Die beiden Ex-Löwen Philipp Max und Felix Uduokhai werden von englischen Topklubs umworben. Eine gute Nachricht für die klamme Löwen-Kasse. Wechselt ein Spieler ins Ausland, verdienen die Ausbildungsvereine laut Fifa-Regularien an einem Transfer mit. Zum Beispiel soll der 50-Millionen-Wechsel von Mesut Özil von Real Madrid zu Arsenal London Rot-Weiß Essen 800.000 Euro eingebracht haben.  

Der Augsburger Max, der beste Vorbereiter der Bundesliga, soll es Pep Guardiola angetan haben. Ein Wechsel zu Manchester City bahnt sich an. Für Max müssten die Citizens wohl über 20 Millionen Euro auf den Tisch legen. Der Sohn von Martin Max spielte von 2003 bis 2007 in Giesing.

Und auch Senkrechterstarter Felix Uduokhai  steht auf dem Wunschzettel eines englischen Klubs. Der FC Arsenal liebäugelt mit einem Wechsel des 20-Jährigen. Im Sommer war der Innenverteidiger noch für die läppische Transfersumme von einer Millionen nach Wolfsburg gewechselt, jetzt wären ganz andere Summe fällig. 

Chance auf mehr verpasst?

Zwar würden die Transfers eine beachtliche Summe einbringen, dennoch müssen sich die Löwen den Vorwurf gefallen lassen, keine „Weiterverkaufsklausel“ im Vertrag verankert zu haben. Vor allem im Fall von Uduokhai ein fataler und zugleich unnötiger Fehler. Weitere Millionen gehen den Löwen so durch die Lappen. Als beispielsweise Maximilian Philipp diesen Sommer von Freiburg nach Dortmund wechselte, verdiente sein Ex-Verein Energie Cottbus kräftig mit. Zehn Prozent der üppigen Ablöse von 15 bis 20 Millionen flossen direkt nach Cottbus. Ein Geldregen, der in München ausbleiben würde.

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