Er soll die Marke stärken

Darum passt Rejek zu den Löwen

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Markus Rejek (kleines Foto rechts) wird neuer 1860-Geschäftsführer.

München - 1860-Präsident Gerhard Mayrhofer hat unlängst in einem Interview über die Löwen-Zukunft gesprochen. Zu seinen Vorhaben passt der neue Geschäftsführer Markus Rejek perfekt.

Markus Rejek (45) wird neuer Geschäftsführer beim TSV 1860. Das berichtete tz.de exklusiv. Klar ist: Der Marketing-Profi (eine Tochter) passt perfekt ins Anforderungsprofil von 1860-Präsident Gerhard Mayrhofer. „Wir suchen eine Persönlichkeit, die Marken aufbauen und entwickeln sowie mit Sponsoren umgehen kann“, sagte der Oberlöwe unlängst im Fachblatt Sponsors. „Zudem muss sie in der Lage sein, eine gute Verbindung mit Hasan Ismaik zu pflegen. Vor allem ist uns aber wichtig, dass die Person Erfahrungen in der Sportbusiness-Branche hat.“

Die hat Rejek. 14 Jahre arbeitete er in Dortmund, war dort für den Markentransfer von den düsteren Zeiten der Fast-Insovenz zur goldenen Gegenwart verantwortlich und gewann 2012 gemeinsam mit BVB-Marketing-Vorstand Carsten Cramer den „Marken-Award“.

Er soll nicht nur beim Konsolidierungskurs mithelfen, sondern auch dafür sorgen, dass die Marke 1860 stärker wird. Mayrhofers Einschätzung der Lage, gemäß Sponsors: „Es geht nicht um das visuelle Bild, sondern mehr um eine innere Haltung, die wir verkörpern müssen. Die war ein Stück weit zu depressiv, den Kopf zu sehr eingezogen. Wir können den Kopf als Münchner Verein oben tragen. Eine Marke muss auch in schlechten Zeiten tragen.“

Ein Problem, das sie beim Klubweltmeister von nebenan nicht haben. Mayrhofer zur Thematik Blau und Rot: „Der Münchner Verein ist der TSV 1860, der FC Bayern ist auch ein Verein, der hier in München ansässig ist, aber da steckt, wie es der Name schon sagt, auch noch viel Bayern drin. Und inzwischen ist der Verein, bei allem Respekt, eher ein europäischer Verein. Wir sind hingegen der Verein der Stadt München.“

In diese Richtung wird auch die Marketing-Offensive zielen, die die Löwen mit Rejek starten wollen. Sportlicher Erfolg soll weitestgehend ohne Neuverschuldung erreicht werden. Mayrhofers Credo: „Wir müssen dafür sorgen, dass wir auf einem gesunden Weg in die erste Liga kommen, dann wird sich die Lage ändern. Dieses Verständnis hat auch unser Partner Hasan Ismaik.“

lk

Quelle: tz

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