Nicu im tz-Interview: "Ich liebe München"

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Maximilian Nicu vor der Löwen-Geschäftsstelle

München - Maximilian Nicu freut sich im tz-Interview, dass es mit dem Wechsel zum TSV 1860 noch geklappt hat. Der 29-Jährige gibt eine Liebeserklärung an die Stadt ab und spricht über die Aufstiegschancen der Löwen.

Herr Nicu, wie überrascht waren Sie selbst, dass der Transfer zum TSV 1860 im letzten Moment doch noch hingehauen hat?

Nicu: Ich bin auf alle Fälle sehr froh, dass es noch geklappt hat, und nachdem der Transfer so spät noch zustande kam, freue ich mich umso mehr.

Sie haben ja lange gewartet, gab es denn keine anderen Interessenten?

Nicu: Doch schon. Auch im Ausland. Aber ich stehe schon sehr lange mit 1860 in Kontakt und habe deshalb immer gehofft, dass wir zusammenkommen.

Sie sind ja ein Oberbayer, in Prien am Chiemsee geboren. Welche Rolle hat die Rückkehr in die Nähe Ihrer Heimat gespielt?

Nicu: Das war natürlich mit ein Grund. Ich liebe München, meine Eltern und mein Bruder wohnen inzwischen in Unterhaching – das passt. Bei meinem Bruder werde ich in der nächsten Zeit auch wohnen.

Warum wurden Sie in Freiburg aussortiert?

Nicu: Ich will darüber nicht mehr viel reden. Tatsache ist, dass ich mich dort in den letzten eineinhalb Jahren nicht mehr wohlgefühlt habe.

Der Rückstand der Löwen auf Platz drei beträgt sieben Punkte. Was ist Ihrer Meinung nach noch drin?

Nicu: Ich glaube, dass die Mannschaft sehr gute Qualität hat. Ich empfinde unsere Position als Chance. Wir müssen angreifen, die Klubs, die oben stehen, haben was zu verteidigen.

Kennen Sie einige Ihrer künftigen Mannschaftskollegen bereits?

Nicu: Ja. Mit Stefan Aigner habe ich in Burghausen zusammen gespielt. Wir sind gute Freunde und haben in den letzten Tagen auch öfter telefoniert wegen meines Wechsels. Und Necat Aygün kenne ich aus gemeinsamen Tagen in Unterhaching.

Sie haben von 2008 bis 2010 für Hertha BSC gespielt, es war die Zeit, als Sie selbst in großer Form waren und mit den Berlinern fast Deutscher Meister geworden wären. Warum kam dann der Einbruch?

Nicu: Ja, Hertha war meine erfolgreichste Zeit. Der Bruch kam dann, als Trainer Lucien Favre ging. Er war ein richtiger Förderer von mir. Als für ihn dann Friedhelm Funkel verpflichtet wurde, ging’s für mich dahin. Mit ihm bin ich nicht klargekommen, er hat mir das Leben auch nicht leicht gemacht. Aber ich selbst habe damals auch Fehler gemacht.

tz

Quelle: tz

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