St. Pauli mit großem Respekt vor 1860

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Die Löwen lehren derzeit der Liga das Fürchten

München - Trainer Reiner Maurer bremst verwegene Erwartungen an seine Löwen. Der nächste Gegner, der FC St. Pauli, hat dennoch einen gehörigen Respekt vor der "Mannschaft der Stunde".

Nach fünf Rückrundensiegen in Serie will der TSV 1860 München den nächsten Dreier im Aufstiegskampf einfahren. “Wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen. Bevor wir irgendwelche Hoffnungen schüren, müssen wir St. Pauli schlagen“, sagte Trainer Reiner Maurer mit Blick auf die Partie an diesem Montag (20.15 Uhr). “Natürlich darf keiner so vermessen sein zu glauben, dass wir alle 17 Rückrunden-Partien gewinnen.“ Den Sieg gegen die Hanseaten hat er trotzdem fest auf der Rechnung.

Die Löwen bei Facebook: Wer hat die meisten Fans?

Die Löwen bei Facebook: Wer hat die meisten Fans?

Noch relativ neu im Facebook-Business ist Daniel Toni Jais - und hat deshalb erst 137 Fans. (Stand: 4.4.2013) © dpa
Arne Feick nähert sich der 600-Marke. 587 Personen gefällt sein Facebook-Eintrag über Wikipedia. (Stand: 4.4.2013) © dpa
716 Facebooker mögen Maximilian Nicus Seite. (Stand: 4.4.2013) © dpa
Nachholbedarf hat Marin Tomasov. Der Kroate weist bislang 827 "Likes" vorzuweisen. © MIS
Kai Bülow: 981 Anhänger für den Mittelfeldspieler. (Stand: 4.4.2013) © dpa
Richtige Diskussionen finden auf der 1.040-Fan-starken Seite von Bobby Wood statt. (Stand: 4.4.2013) © dpa
Dominik Stahl kann sich bei 1.465 Löwen bedanken, die seinen Wikipedia-Eintrag bei Facebook mögen. (Stand: 4.4.2013) © dpa
Eigene Meldungen postet Christopher Schindler. Und die werden von seinen 1.591 "Freunden" dankend kommentiert. (Stand: 4.4.2013) © dpa
Moritz Volz hat bestimmt noch einige Freunde auf der Insel. Bei Facebook gefallen 2.304 Fans seinen Wikipedia-Eintrag, so dass sie ihn bei Facebook geliket haben. © MIS
Necat Aygün hat wegen seiner doppelten Staatsbürgerschaft einiges an Fans gesammelt. Seine offizielle Homepage haben bislang 2.721 "geliked". (Stand: 4.4.2013) © dpa
Guillermo Vallori hat auf seiner eigenen Facebook-Seite schon 3.114 "Freunde" bekommen. (Stand: 4.4.2013) © mis
Moritz Stoppelkamp hat zwar auch einen Wiki-Facebook-Mix, kommt aber immerhin auf gute 4.663 "Freunde". © dpa
Eine ganze Ecke persönlicher geht es bei Daniel Halfar zu. Er informiert seine Anhänger sogar selbst über Gesundheitszustand, Eishockeymatches gegen den EHC oder Laktat-Tests. 4.707 Löwen war dieser Einsatz bisher ein "Gefällt mir" wert. (Stand: 4.4.2013) © dpa
Grzegorz Wojtkowiak kann mit 5.226 "Gefällt mir"-Angaben auftrumpfen. © MIS
Daniel Bierofka hat schon eine ansehnliche Karriere hinter sich - aber nicht unbedingt bei Facebook. Auch seine Seite mit 7.118 Anhängern ist ein Wiki-Abklatsch. (Stand: 4.4.2013) © dpa
Er ist nicht nur im Tor die Nummer eins, sondern führt auch die Fan-Liste an: Gábor Király. Der Keeper hat 16.181 Facebook-Getreue. Schade eigentlich, dass  auch seine Seite nur ein Facebook-Wiki-Mix ist. (Stand: 4.4.2013) © dpa
Ein bisschen verwunderlich, dass es Benny Lauth lediglich auf den Silberrang schafft. Und auch, wenn es auf seiner Seite nicht so "intim" zugeht wie bei seinem Vorgänger: 17.592 Sechz'ger mögen das trotzdem. (Stand: 4.4.2013) © mis

Maurer warnte vor Defensive und Kontern der Hanseaten. “Wir müssen bei den Kontern das Tempo mitgehen, sonst wird es für uns ein böses Erwachen geben“, sagte Maurer. “Sie stehen massiv hinten drin, pressen mit elf Mann auf den Ballführenden und versuchen so, das Spiel zu zerstören.“

Nach der 2:4-Niederlage im Hinspiel, als die Löwen eine 2:0-Führung innerhalb von acht Minuten verspielten, hoffen die Münchner auf Revanche. “Anschließend haben wir uns auswärts sehr gut präsentiert. Die Mannschaft ist weiter als damals“, betonte Maurer.

Groß ist der Respekt beim Kiez-Club. “Das ist ein sehr schwerer Gegner. Die Münchner sind für mich die Mannschaft der Stunde“, sagte St. Paulis Coach André Schubert am Sonntag. “Sie haben die Abwehr stabilisiert. Dass sie nach vorne gefährlich sind, haben wir schon beim schwer erkämpften 4:2-Sieg im Hinspiel feststellen müssen. Aber sie lassen immer wieder Torgelegenheiten zu. Und wir können immer Tore erzielen. Das sollten wir auch versuchen“, sagte Schubert.

dpa

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