Sechzig noch ohne Neuzugänge gegen Fürth

Pereira startet 1860-Rettungsmission: „Ich bin nicht nervös“

München - Vitor Pereira legt in der 2. Liga los. Der Portugiese hat beim TSV 1860 viel vor. Mit mehreren Neuzugängen kann der Trainer den Abstiegskampf angehen. Auftaktgegner Fürth ist auch gespannt.

Der neue Trainer Vitor Pereira geht seine Rettungsmission beim Fußball-Zweitligisten TSV 1860 München mit großem Optimismus an - und neuem Personal. Vor der mit Spannung erwarteten Liga-Premiere des 48 Jahre alten Portugiesen an diesem Freitag (18.30 Uhr, bei uns im Live-Ticker) im Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth schlugen die Löwen gleich mehrfach auf dem Transfermarkt zu.

Nach Innenverteidiger Abdoulaye Ba aus dem Senegal verpflichtete der abstiegsbedrohte Tabellen-14. am Donnerstag den brasilianischen Offensivspieler Amilton sowie den Ghanaer Lumor Agbenyenu für die linke Außenverteidigerposition. Pereira rechnet zudem damit, dass die Löwen auch noch den dänischen Torjäger Christian Gytkjaer von Norwegens Serienmeister Rosenborg Trondheim verpflichten können.

„Das Ziel ist, eine viel bessere Rückrunde zu spielen“, sagte Pereira zu den Erwartungen in der zweiten Saisonhälfte (die Pressekonferenz im Ticker zum Nachlesen). Der international erfahrene Coach hat in München einen Vertrag bis 2018 unterzeichnet. In der kommenden Saison soll der Bundesliga-Aufstieg erfolgen.

„Ich bin nicht nervös, weil ich an meine Arbeit glaube“, sagte Pereira vor seinem Auftaktmatch in der Allianz Arena. Gerade einmal 17.000 Zuschauer werden an einem kalten Winterabend im Stadion erwartet, darunter auch Löwen-Investor Hasan Ismaik.

„Die neuen Spieler werden uns helfen, eine starke Mannschaft aufzubauen“

Startschuss gegen Fürth: Vitor Pereira feiert sein Zweitliga-Debüt.

Die drei Wochen Vorbereitungszeit seien für ihn sehr wichtig gewesen, sagte Pereira: „Wir sind eine bessere Mannschaft geworden.“ Diese ist kurz vor dem Ende der Transferfrist doch noch verstärkt worden. Amilton (27) und Lumor Agbenyenu (20) kommen beide vom portugiesischen Zweitliga-Tabellenführer SC Portimonense. Rechtsaußen Amilton unterschrieb einen Vertrag bis 2020. Außenverteidiger Lumor wechselt bis zum Saisonende zunächst auf Leihbasis nach München.

„Die neuen Spieler werden uns helfen, eine starke Mannschaft aufzubauen“, versicherte Pereira. Er schloss weitere Zu- und Abgänge bis Ende des Monats nicht aus. Gegen Fürth würden die Neuzugänge aber noch nicht dabei sein. Verlassen hat die Löwen Milos Degenek. Der 22 Jahre alte Defensivspieler wechselt zum japanischen Erstligisten Yokohama Marinos. Dort erhält Degenek einen Zweijahresvertrag.

Bilder: Neuzugänge trainieren, Däne ist beim Doc, Degenek sagt Servus

2. Fussball Bundesliga TSV 1860 München Training
2. Fussball Bundesliga TSV 1860 München Training © sampics / Stefan Matzke
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Pereira: „Man kann nur besser werden durch Arbeit“

Im Training lag die Konzentration bei den Sechzigern ganz auf der Erarbeitung der neuen Spielausrichtung von Pereira. Aggressiv, mutig und mit Köpfchen solle seine Mannschaft auftreten, sagte der einstige Trainer des FC Porto. „Wir müssen unsere Spielidee durchsetzen.“ Sein Erfolgsmotto lautet: „Man kann nur besser werden durch Arbeit.“

Die Fürther sind gespannt, was sie in München erwartet. „Sie haben fast die komplette Vorbereitung im Ausland verbracht. Sie haben einen neuen Trainer, verfügen meiner Meinung nach über eine gute individuelle Qualität“, sagte Coach Janos Radoki.

Der 44-Jährige war in der Winterpause vom Interimscoach zum Cheftrainer befördert worden. Die Löwen sind für ihn „ein Stück weit eine Wundertüte. Ich hoffe, die Informationen, die wir haben, sind die richtigen.“ Mit 21 Punkten sind die Franken auf Platz zwölf fünf Zähler vor 1860 platziert.

dpa

Rubriklistenbild: © sampics / Stefan Matzke

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