Rakic denkt über Abschied nach

+
Djordje Rakic schluckt seinen Ärger über Reiner Maurers Entscheidungen herunter

München - Djordje Rakic ist erst im Sommer fest zum TSV 1860 gewechselt. Gut ein halbes Jahr später zeigt er sich mit seiner persönlichen Situation unzufrieden.

Mal wieder durchspielen, 90 Minuten lang, das wär's! Und dann noch treffen! Doch Djordje Rakic kam schon lange nicht mehr in den Genuss. Am 17. Spieltag hörte der Serbe zuletzt den An- und den Schlusspfiff auf dem Platz. Sein letztes Liga-Tor liegt noch länger zurück: Am 4. Spieltag war's, bei Fortuna Düsseldorf, die Älteren werden sich erinnern.

Humor ist, wenn man trotzdem lacht: Die besten Witze der Löwen

Humor ist, wenn man trotzdem lacht: Die besten Witze der Löwen

"Momentan tagt ja das rote römische Reich (bei der FCB-Jahreshauptversammlung, d. Red.). Wahrscheinlich gibt es dort schon dicke Luft. Weil sie sich fragen: Wie schaffen sie es, mit 69.000 nur halb so laut zu sein wie wir mit 20.000." (TV-Manager Otto Steiner) © al./kim
"Und viele werden sich fragen: Wie soll ich das Bayern-Lied summen, wenn ich ein Kaviar-Brötchen im Mund habe?" (TV-Manager Otto Steiner) © al./kim
Das sind die besten Witze der Löwen
"Die Karten für diesen Abend waren nach einem Tag ausverkauft. Ich hab mir kurz überlegt, ob wir das Geschäftsmodell ändern und zusätzlich Kulturveranstaltungen anbieten." (Präsident Rainer Beeck) © sampics
Das sind die besten Witze der Löwen
"Früher unter Max Merkel war Nietzsche das philosophische Vorbild. Wenn du zum Training gehst, vergiss die Peitsche nicht. Der heutige Philosoph der Löwen ist Diogenes. Weil mehr als a leeres Fassl zum Übernachten ist nicht mehr da..." (Ottfried Fischer) © sampics
Das sind die besten Witze der Löwen
"Wenn ich höre, bei Sechzig ist zur Zeit alles in Ordnung, dann sig i schwarz." (Ottfried Fischer) © sampics
Das sind die besten Witze der Löwen
"150. Geburtstag – in dem Alter hat man die besten Zeiten oft hinter sich. Humor ist die intelligenteste Art, mit Verzweiflung umzugehen. Einige im Publikum haben auch bereits ihren Zivi mitgebracht." (Sissi Perlinger) © sampics
Das sind die besten Witze der Löwen
"Ich möchte mich für ein einen Nachmittag sehr bedanken: Ich war mit einem 1860-Fan im Stadion gegen den FSV Frankfurt. Da fällt das 2:1, und er sagt: "Jetzt steigen wir auf und dann marschieren wir durch' Fällt das 3:1, sagt er: 'Wir kaufen einen Brasilianer.' Fällt das 3:2, sagt er: 'Das verlieren wir noch.' Fällt das 3:3, sagt er: 'Du, da verlier ich lieber, bevor ich daheim gegen den FSV Frankfurt unentschieden spiele. © sampics
Das sind die besten Witze der Löwen
Auf dem Weg zum Stadion sagt er: 'Wir steigen ab.' Und in der U-Bahn sagt er: 'Ab nächster Woche haben wir eine Serie, dann steigen wir auf, marschieren wir durch, und dann kaufen wir einen Brasilianer.'" (Hannes Ringlstetter) © sampics
Das sind die besten Witze der Löwen
"Das sind die Wikileaks-Dokumente über die Sechziger. Das sind 250.000 geheimste Dokumente, was die Welt wirklich über die Löwen denkt. Was denkt die Welt wirklich über die Sechziger? Silvio Berlusconi: Viel zu wenig Zushcauer im Stadion, sagt er, da ist ja auf meinen Swingerparties mehr los. [...] © sampics
Das sind die besten Witze der Löwen
Klaus Wowereit hat gesagt: Die Löwen, die Sechziger gehören raus aus München, rein nach Berlin. Denn wir haben etwas gemeinsam. Arm, aber sexy." (Fonsi Springer) © sampics
Das sind die besten Witze der Löwen
"Schon bald nach der Gründung des TSV 1860 im Jahr ... äh ... 1860 bemerkte die Führung, dass es den Spielern an nichts fehlen soll und führte das Phänomen der Spielerfrauen ein. Als Spieler muss man sich auch mal fallen lassen. Es ist beim Fußball wie beim Italiener: Zu einer guten Pizza gehört, dass man den Teig flach hält." (Piet Klocke) © sampics
Das sind die besten Witze der Löwen
"Ich habe eben gehört: Einziger Joke bei der Bayern-Jahreshauptversammlung war, als der Würstl-Uli im Bezug auf uns über die fünfte Liga gesprochen hat." (Stefan Schneider) © sampics
"Der größte Feind fängt mit H an und hört mit Oeneß auf." (Ottfried Fischer) © sampics
"Mich haben sogar die Weight Watchers rausgeschmissen, weil ich keine Punkte mehr habe." (Ottfried Fischer) © sampics
"Radi Radenkovic war mit „Bin i radi, bin I König“ der Beweis, dass man auch schon vor Dieter Bohlen talentfrei singen kann." (Ottfried Fischer) © sampics
"Wir sind einfach großzügig, wir freuen uns seit 1966. Für uns ist eine Meisterschaft was Kostbares. Wehe den Anderen, wenn wir mal wieder eine brauchen." (Ottfried Fischer) © sampics
"Es ist so schick geworden, St.-Pauli-Fan zu sein. Noch nie in Hamburg gewesen, keine Ahnung vom Fußball, aber St.-Pauli-Fan sein. Das ist nicht so mainstream. Wenn mir so ein Typ mal einer mit einem Sechzger-Fanclub ankommt, dem streich ich eine auf." (Michi Altinger) © al./kim
"Ich kann die Sache von der Leidensfähigkeit nicht mehr hören. Ein Sechzger-Fan ist nicht leidensfähig, er ist geduldig!" (Michi Altinger) © al./kim
"Und wenn ich höre: zu großer Kader. Wo hat man denn in der zweiten Liga so viele wunderschöne Spielerfrauen wie bei Sechzig? Die sind auf jeden Fall erstligatauglich." (Michi Altinger) © al./kim
"Typisch für Sechzig ist die Geschichte, wie ich zu dieser Veranstaltung gekommen bin. Erst hieß es vor einem Jahr: Michi, machst du mal was Kleines für uns? Dann hieß es plötzlich: Der Ottfried Fischer ist doch auch ein großer Sechzger-Fan, mach ma so an größeren Stammtisch. Dann war es plötzlich die Muffathalle!" © al./kim
"Und wenn wir noch einen Monat gewartet hätten, dann es wohl die Olympiahalle gewesen. Der Bundeskanzlerin hätte mit dem Ottfried das Sechzgerlied gesungen, und der Papst säße in der ersten Reihe und hätt a blaues Kappe auf." (Michi Altinger) © al./kim
"Jetzt kommt die schlimme Zeit für die Nikoläuse, die vier Wochen lang in Rot rumlaufen müssen und die es zum Glühweinstand zieht, damit sie wenigstens innen blau werden." (Ottfried Fischer) © sampics
"150 Jahre – bei diesem Alter, da müsste man eigentlich meinen, dass man weiß, wie's geht." (Piet Klocke) © sampics
Das sind die besten Witze der Löwen
"Es wird doch überall getauscht, einen Frauentausch, einen Häusertausch,... Wir tauschen auch einmal im Jahr: Blaue mit den Roten." (Buhrufe). Der Uli Hoeneß zieht nach Giesing und wir regieren in der Säbener Straße. Der Sechziger fängt mal an und lässt alle 300 Meisterschalen vom Sperrmüll abholen. Wir brauchen nämlich nur noch eine." (Fonsi Springer) © sampics
"Die Sechziger-Schale kommt ins archäologische Museum in die Abteilung 'Frühhistorische Geschichte' zwischen eine römische Streitaxt, zwei goldene Knöpfe und den ersten keltischen Fanschal." (Fonsi Springer) © sampics
"Man kann nicht mehr zu McDonald's gehen, weil den der Uli Hoeneß annektiert hat." (Ottfried Fischer) © sampics
"Wenn der Zweikampf ins Essen reingeht, dann machen wir einfach einen weißblauen Leberkas und einen weißblauen Senf dazu, und dann schauen wir mal, wer dann noch zum McDonald's geht." (Michi Altinger) © al./kim
"Mancher ist so sehr Fan des Underdogs, dass er auch dann noch freut, wenn er mit der S-Bahn zum Auswärtsspiel fahren darf." (Ottfried Fischer) © sampics
"Ich wünsche den Sechzigern, dass sie nie mehr gegen den FSV Frankfurt spielen. Es gab FSV-Fans im Stadion, die haben sich ausgezogen bei jedem Tor für Frankfurt. Ich habe noch nie so greislige nackte Menschen gesehen." (Hannes Ringlstetter) © sampics
"Was ist der Unterschied zwischen 1860 und Karstadt? Keiner. Beide haben kein Geld. Aber Karstadt hat die bessere Sportabteilung." (Ottfried Fischer) © sampics

Rakic wäre gerne Stammspieler, doch er ist nur Teilzeit-Profi, weil Benny Lauth gesetzt ist. Im nächsten Spiel muss Lauth eine Gelbsperre abbrummen - im Auswärtsspiel bei Union Berlin werden Rakic' Dienste also wieder gefragt sein.

Das ändert aber nichts daran, dass sich Rakic Gedanken über seine Zukunft macht. "Ich habe die Entscheidung des Trainers respektiert. Nun will ich dem Team helfen", sagt er jovial im Kicker. Dass ihm etwas auf der Zunge liegt, zeigt aber folgende Äußerung: "Es ist nicht der Moment, um mit Äußerungen die Atmosphäre zu vergiften. Am Saisonende werde ich all das offen ansprechen."

Einen Abschied schließt der 25-Jährige nicht aus. Offenbar macht er seinen Verbleib auch davon abhängig, ob Benny Lauth den Verein verlässt oder weiterhin den einzigen Sturmplatz belegt. "Ich mag 1860 sehr", so Rakic, "doch alles hängt davon ab, wer bleibt und wer geht." Oder meint er damit sogar den Trainer?

al.

Mate Ghvinianidze ist schon weg - seine lustigsten Eskapaden

Mach's gut, Magnum-Mate! Ghvinianidzes kurioseste Bilder - und wo er es jetzt krachen lässt

Mate Ghvinianidze ist ein cooler Typ © sampics
Schade, dass er den Löwen den Rücken gekehrt hat. Er ist nun für den PFK Sevastopol am Ball © sampics
München verlor nicht nur einen rustikalen Innenverteidiger, ... © sampics
... sondern auch einen Mann, der für ulkige Eskapaden gut war. Die alle aufzuzählen, würde den Rahmen dieser Fotostrecke sprengen. Aber wir zeigen mal ein paar - und anschließend einige Vorschläge, wo er es in Zukunft krachen lassen kann. © sampics
Legendär: Mate Ghvinianidzes Art, an der Grünwalder Straße zu parken. Dieses Auto war zwar auf Savio Nsereko zugelassen - doch die "Ein Auto, drei Parkplätze"-Variante dafür hat Ghvinianidze salonfähig gemacht. © lk
Richtig viel Geld kostete Mate Ghvinianidze dieser Abend © partygaenger.de
Und zwar nicht nur wegen des Edel-Schampus' Ruinart Brut Rosé, den er sich schmecken ließ. © partygaenger.de
Ich nehm noch zwei! © partygaenger.de
Der Party-Abend im 8seasons war lang - und am Tag danach stand ein Laktattest an. Das brachte Ghvinianidze eine saftige Geldstrafe ein - und eine süffisante Bemerkung von Miki Stevic: "Eine kleine Flasche hätte nicht so viel gekostet, aber auf den Fotos habe ich Mate mit einer Magnumflasche gesehen – und Magnum ist halt immer teurer. Mal ganz abgesehen von Mates Dekoration." © partygaenger.de
Mit dabei war Savio Nsereko. © partygaenger.de
Da war er noch jung: Mate im Sommer 2006 als Neu-Löwe © sampics
Do legst di nieda! © sampics
Nicht nur mit dem Lederball kann Ghvinianidze umgehen © sampics
Und Abschuss! © sampics
Starker Typ © sampics
Bussi für Benny! © sampics
Mate ist ganz Ohr © sampics
Ghvinianidze und die Schuhe? Da war doch was! Richtig: Es begab sich im Dezember 2009 vor dem Spiel gegen Oberhausen. Der Georgier war eigentlich für die Startelf vorgesehen, doch kurz vor dem Spiel verbannte ihn Löwen-Trainer Ewald Lienen auf die Bank, stellte Torben Hoffmann auf. Der Auslöser: Ghvinianidze hatte seine Fußballschuhe in München vergessen! „Unglaublich, da fehlen dir die Worte“, lautete die erste Reaktion des damaligen Teammanager Robert Hettich. © sampics
Er ist halt ein Party-Löwe - auch wenn er kein Löwe mehr ist. © sampics
Auch 2008 ließ sich Ghvinianidze schon Sekt schmecken - und zwar auf der Löwen-Weihnachtsfeier neben der schönen Anna. © sampics
Jetzt also Krimsekt! Damit Ghvinianidze in Sevastopol nicht langweilig wird ... © sampics
... hier ein paar Impressionen aus der ukrainischen Großstadt. © AP
Dort lässt man's gerne krachen © AP
Diese Fotos stammen vom Navy-Tag am 25. Juli © AP
Sport wird auch groß geschrieben © AP
Der PFK Sevastopol spielt in der ersten Liga © AP
Eine herrliche Stadt © AP
Und das direkt an der Küste © AP
Sevastopol liegt auf der Halbinsel Krim - dort serviert man vermutlich Krimsekt in Magnumflaschen - und hoffentlich nicht so was Alkoholfreies wie auf diesem Foto © dpa
Lass' es krachen, Mate! Eine Übersicht über die wichtigsten Discos der Stadt findest Du hier. © sampics

Auch interessant

Kommentare