Brasilianer lief erstmals für Löwen auf

Ribamar nach Debüt: „Das gibt mir Selbstvertrauen“

Für Sechzig am Ball: Ribamar gab gegen Fürth sein Debüt in Blau.
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Für Sechzig am Ball: Ribamar gab gegen Fürth sein Debüt in Blau.

München - Für Ribamar war der Sieg über Greuther Fürth mehr wert als nur drei Punkte. Der Brasilianer gab seinen Einstand im Löwen-Trikot. Nun will er richtig durchstarten.

Das wurde aber auch Zeit! Mit einem halben Jahr Anlauf hat Ribamar endlich sein Debüt im Löwen-Trikot gegeben. Beim 2:1 über Greuther Fürth, dem Einstand von Trainer Vitor Pereira, durfte der Stürmer aus Brasilien in der Schlussphase mitmischen. Nach 77 Minuten schickte der Portugiese den Sommer-Zugang für Verteidiger Jan Mauersberger aufs Feld – um die Schlussoffensive gegen die nach dem Platzverweis für Stephen Sama zahlenmäßig dezimierten Franken einzuläuten.

„Nach sechs Monaten Pause war es super, endlich wieder auf dem Platz zu stehen. Ich bin zufrieden“, jubelte Ribamar am Tag nach seinem ersten Pflichtspiel für Sechzig. Lange hatte er für diesen Moment schuften müssen. Ein Muskelbündelriss im Oberschenkel hatte den 19-Jährigen monatelang außer Gefecht gesetzt. Erst beim 3:0 über Real Sport Clube im Testspiel während des Trainingslagers durfte er erstmals ran.

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„Super, meinen Namen zu hören“

Wenige Tage später gegen Fürth hatte auch Ribamar seinen Anteil an der Drangphase in den letzten Spielminuten, die im Siegtreffer durch Michael Liendl mündeten. Immerhin bekam er den Vorzug vor Stefan Mugosa, der 90 Minuten auf der Bank schmorte. „Es war super, meinen Namen zu hören. Ich dachte schon, die Fans hätten mich nach der langen Zeit vergessen“, genoss der Pechvogel der Hinrunde die Zuneigung von den Tribünen.

Es soll für Ribamar nur der Anfang einer Erfolgsgeschichte werden. „Wenn man endlich wieder auf dem Platz steht, gibt das einen großen Schub Selbstvertrauen“, freute sich der für 2,5 Millionen Euro von Botafogo gekommene Linksfuß. Im von Pereira bevorzugten 3-4-3-System dürfte er sich vor allem Winter-Zugang Christian Gytkjaer sowie Oldie Ivica Olic im Kampf um die Position des Stoßstürmners erwehren müssen.

Schon im Trainingslager im portugiesischen Tróia hatte Ribamar das Fürth-Spiel als Neustart auserkoren: „Da will ich auf dem Platz stehen. Ich kann nicht versprechen, dass ich bis dahin schon zu hundert Prozent fit sein werde, aber ich gebe alles.“ Der Anfang ist gemacht.

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mg

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