Kündigungsschutzklage

Runjaic, Eichin und Jaekel gegen 1860 - Gerichtstermin steht fest

Würzburger Kickers - TSV 1860 München
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Klagen gegen 1860: Peer Jaekel, Thomas Eichin und Kosta Runjaic (v.l.).

München - Der TSV 1860 trifft im März vor Gericht auf seine ehemaligen Mitarbeiter Peer Jaekel, Thomas Eichin und Kosta Runjaic. Den Löwen könnte aber noch mehr Ärger drohen.

Die Freistellung von Trainer Kosta Runjaic, Sportchef Thomas Eichin und Scout Peer Jaekel hat für den TSV 1860 ein gerichtliches Nachspiel. Wie eine Sprecherin des Arbeitsgerichts München auf Nachfrage der tz mitteilte, wird es am 16. März die Verfahren zwischen den drei Ex-Mitarbeitern und ihrem ehemaligen Arbeitgeber geben. Um 10.00 Uhr geht es um Jaekel, um 11.15 Uhr um Thomas Eichin und 11.30 Uhr um Kosta Runjaic. Bereits am Montag hatte das Gericht gegenüber unserer Onlineredaktion bestätigt, dass das Verfahren vorliegt. Jetzt stehen die Termine also fest.

Wie der Kicker berichtete, reichte Jaekel eine Kündigungsschutzklage ein, um gegen seine Kündigung vorzugehen. Es ist wahrscheinlich, dass das auch Eichin und Runjaic taten. Das Pikante daran: Im Verfahren könnten die wahren Machtverhältnisse beim TSV 1860 ans Licht kommen - und damit möglicherweise auch eine Verletzung der 50+1-Regel. Zuletzt hieß es, dass sich Ismaik die Erhöhung seiner Anteile an der 1860-Fußball-GmbH zusichern lassen möchte.

Rückblende: Kosta Runjaic wurde nach dem 1:1 der Löwen gegen Kaiserslautern am 21. November von seinen Aufgaben entbunden. Die Entscheidung stand aber bereits vor der Partie fest und sei „in Übereinstimmung aller Gremien“ getroffen worden, wie es damals hieß. Doch war dem wirklich so? Bei den Beurlaubungen von Thomas Eichin und insbesondere bei der von Peer Jaeckel wurden Zweifel daran laut.

fw/ffu

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