Kapitän mit Liebeserklärung an Fans und Verein

Mölders träumt von Finale gegen FCI: „Dann wollen wir in die 2. Liga“

Sascha Mölders macht den Löwen-Fans Hoffnung auf ein Aufstiegsfinale am letzten Spieltag beim FC Ingolstadt.
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Sascha Mölders macht den Löwen-Fans Hoffnung auf ein Aufstiegsfinale am letzten Spieltag beim FC Ingolstadt.

Sascha Mölders ist der Top-Torjäger der 3. Liga und Kapitän bei den Münchner Löwen. Im Instagram-Talk mit BR hat der Kult-Stürmer die eine oder andere Anekdote erzählt.

München - „Bei mir gibt es kein Mittelding. Es gibt nur Leute, die mich mögen oder hassen“, hat Sascha Mölders am Mittwoch im BR24-Talk seine eigene Wahrnehmung in der Öffentlichkeit beschrieben. Für die Fans des TSV 1860 München* steht fest: Er ist der Fußballgott. „Das ist schon eine Ehre und ein schönes Gefühl“, gesteht der Kult-Stürmer. 

Die Zuneigung beruht auf Gegenseitigkeit, denn der 36-Jährige schwärmt von den Fans der Münchner Löwen: „Die Leute wissen teilweise nicht, was sie am Abend essen, aber das Geld für die Karte haben sie jedes Wochenende. Das ist schon einzigartig“. Und weiter: „Ich bin absolut zufrieden und stolz, dass ich Kapitän von 1860 München bin. Das ist ja jetzt auch nicht irgendein kleiner Verein, es ist ein großer Verein mit einer Riesentradition“.

Sascha Mölders: Nach dem Spiel auch gerne mal Bier und Pizza

Ein Grund für die Verehrung des Kapitäns ist mitunter auch seine Figur, obwohl er wahrscheinlich weniger „sündigt“ wie viele wahrscheinlich annehmen. „Von Montag bis Freitag esse ich, würde ich sagen, sportlergerecht“, sagt Mölders. 

„Aber eins ist auch klar: Wenn ich am Samstag ein Spiel habe, esse ich am Abend eine Pizza oder was Dreckiges und trinke auch ein oder zwei Bier. Und am Sonntag zaubert Ivonne meistens einen Sonntagsbraten mit Knödeln und allem möglichen auf dem Tisch“, gibt der Löwen-Kapitän zu. Den Leistungen schadet die Ernährung des Stürmers trotzdem nicht: „Für mein Spiel brauche ich auch ein paar Kilos mehr.“ 

TSV 1860: Sascha Mölders hätte gerne mit Martin Max oder Ronaldo zusammengespielt

Wie der dreimalige brasilianische Weltfußballer Ronaldo, mit dem er gerne zusammengespielt hätte: „Der dicke Ronaldo. Der Originale. Das war der beste Stürmer aller Zeiten.“ Nach genauerem Überlegen fällt Mölders dann allerdings auch noch ein geeigneterer Sturm-Partner mit blauer  Vergangenheit ein: „Martin Max. Mit ihm war ich öfter mal einen Trinken am Abend und deswegen passt das wunderbar“. 

Einen Coach aus seiner Karriere möchte der Stürmer nicht herausheben. „Ich bin eigentlich mit allen immer gut ausgekommen, weil ich immer ehrlich war. Egal, ob es unter Rudi Bommer, Jos Luhukay, Markus Weinzierl, Daniel Bierofka oder Michael Köllner war, am Ende hab ich unter allen gespielt.“

TSV 1860: Sascha Mölders hofft auf Endspiel am letzten Spieltag gegen den FC Ingolstadt

Beim aktuelle Trainer imponiert ihm die souveräne Ausstrahlung: „Was Michael ausmacht, ist seine ruhige Art. Der weiß wie er jeden Spieler anpacken muss und hält das ganze Team bei Laune. Das Training macht Spaß. Wir lachen alle viel. Der Erfolg gibt ihm ja auch recht.“

Unter dem 51-Jährigen mischen die Löwen immer noch im Aufstiegsrennen mit. „Wir haben jetzt noch acht Spiele. Schauen von Spiel zu Spiel, aber wenn die Situation da ist, dass wir am letzten Spieltag nach Ingolstadt fahren und ein Endspiel haben, ist auch klar: Dann wollen wir in die 2. Liga“. Der FCI hat aktuell sechs Punkte Vorsprung auf die Blauen. Am 38. Spieltag könnte es zum Showdown bei den Schanzern um den Aufstieg kommen. *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

(Korbinian Kothny)

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