TSV 1860 gewinnt Herzschlag-Krimi

„Herzinfarkt gefährdend“: Irrer Löwen-Wahnsinn - und Sascha Mölders sorgt ungewollt für Konfusion

Liebling der Löwen-Fans: Sascha Mölders.
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Liebling der Löwen-Fans: Sascha Mölders.

Der TSV 1860 München gewinnt den Krimi von Giesing gegen den Chemnitzer FC. Sascha Mölders jubelt - und sorgt für einen Mega-Lacher. Die Gäste aus Sachsen schwärmen von der Stimmung im Grünwalder Stadion. Die Reaktionen zum Spiel.

  • 3. Liga: TSV 1860 schlägt den Chemnitzer FC nach einem dramatischen Krimi.
  • Sascha Mölders sorgt mit einem kuriosen Faux-pas für einen großen Lacher.
  • Der Gegner huldigt der Löwen-Stimmung im Grünwalder Stadion.

München - Was für ein Krimi. Was für eine Spannung. Einmal mehr hat sich das Grünwalder Stadion als Festung des TSV 1860 München bewährt.

TSV 1860 München: Sascha Mölders sorgt für Mega-Lacher

Beim wilden und mitreißenden4:3 (1:2) der Löwen gegen den Chemnitzer FC war die Stimmung auf Giesings Höhen einmal mehr atemraubend. Das erkannten die Gäste aus Sachsen nach der Partie respektvoll an.

Sascha Mölders sorgte derweil für den Mega-Lacher des Nachmittags - und ungewollt für Konfusion. Der 34-jährige hatte vor einem TV-Interview den Mantel des Zeugwarts überreicht bekommen, um nicht zu frieren. Aus diesem Grund stand die Mannschaft des Sechzger vor verschlossener Kabine ,- weil der Schlüssel in der Jacke des Betreuers war.

Mölders rückte diesen lachend raus - und lobte die Kollegen für ihren Siegeswillen.

Wir haben die Stimmen zumKrimi von Giesing von Magenta Sport zusammengefasst:

Sascha Mölders (Kapitän TSV 1860) über...

...über den erkämpften Sieg gegen Chemnitz: „Wenn du hier im Grünwalder Stadion spielst, liegst 0:2 hinten, dann weißt du: Das Spiel ist nicht entschieden! Die Zuschauer haben gemerkt, dass wir eine Rolle nach der anderen machen. Wir haben einen unglaublichen Aufwand betrieben in der zweiten Halbzeit.“

...über die Schiedsrichter-Leistung: „Wieder läuft die eine oder andere Entscheidung gegen uns, aber wir haben uns nicht durch die Schiedsrichterentscheidungen beirren lassen.“

Standen einmal mehr hinter ihren Löwen: die Fans des TSV 1860 München.

...über die Szene vor dem 2:0 für den CFC, als Mölders zu Fall kommt: „Für mich ist es ein klares Foul. Wenn du als Stürmer den Ball annimmst, einen leichten Schubser von hinten bekommst und fällst. Für mich ist das ein klares Foul, eine klare Fehlentscheidung. Aber egal, wir haben uns nicht über den Schiri aufgeregt.“

...über das Siegtor von Prince Osei Owusu und die Vorarbeit von Nico Karger: „Das macht der Karges überragend. Die Szene davor, da setzt er nach und holt den Freistoß. Da muss man die Jungs von der Bank auch mal loben, das macht er einfach geil.“

Michael Köllner (Trainer TSV 1860) über...

...über das Spiel gegen den Chemnitzer FC: „Es war ein dramatisches Spiel. Diese Dramaturgie kann man sich nicht ausmalen. Wenn man das weiß, kommt man gar nicht ins Stadion, weil das Herzinfarkt gefährdend ist. Ich habe nicht gedacht, dass wir uns gegen Chemnitz so viele Chancen herausspielen. Ich hatte gedacht, dass uns das 3:3 killt.“

...über seine extrem offensive Aufstellung in der Schlussphase: „Wir hatten eh extrem offensiv aufgestellt, mit Gebhart und Bekiroglu neben Mölders und Lex. Dann habe ich Karger gebracht, dann habe ich Owusu gebracht, ich wollte unbedingt gewinnen.“

Philipp Hosiner (Torjäger Chemnitzer FC und Ex-Löwe)...

...über das Spiel gegen den TSV 1860: „Das war Kinderfußball von uns, nicht abgeklärt genug. Wir gehen 2:0 in Führung, Sechzig muss kommen, das war kein Drittliganiveau von uns. Da gehören wir alle dazu. Wir laufen auswärts bei 2:0 in Konter. Sechzig kommt mit dem Publikum zurück, dann ist das ganze Stadion da. Am Ende waren wir nicht abgeklärt genug, bekommen einen Standard und stehen ohne Punkte da.“

Patrick Glöckner (Trainer Chemnitzer FC) über...

...über das Spiel bei den Löwen und die Stimmung im Grünwalder Stadion: „Du musst einen Punkt mitnehmen. Wir holen das 2:3 auf, doch dann sind wir so naiv. Du musst Situationen erkennen und seriös lösen. Ich hatte nie das Gefühl, dass das sicher ist. Zu Hause geben sich die Sechzger nie auf, egal, bei welchem Spielstand. Das darfst du nicht machen bei solch einem Publikum. Wir wollten mindestens einen Punkt mitnehmen, aber wir haben ihn um 40 Sekunden verpasst. Du musst dich belohnen und am Ende kompromisslos sein.“

pm

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