Wenige Wochen nach Abgang von 1860

Schellenberg wird NLZ-Leiter in der 2. Bundesliga

Wolfgang Schellenberg übernimmt ab Sommer das NLZ von Union Berlin. Foto: Sven Leifer

Das ging fix. Nur wenige Wochen nach seiner Entlassung beim TSV 1860 hat Wolfgang Schellenberg eine neue Aufgabe gefunden. Er heuert in der 2. Liga an.

Wolfgang Schellenberg hat ab dem 1. Juli einen neuen Job. Der langjährige Chef des Löwen-Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) übernimmt zur Saison 2018/19 die Leitungs des NLZ bei Zweitligist 1. FC Union Berlin. 

Das gaben die Eisernen am Freitag auf ihrem Twitter-Account bekannt. "Herzlich Willkommen, Wolfgang Schellenberg. Der frühere Nachwuchschef beim TSV 1860 übernimmt ab Sommer die Leitung des NLZ bei den Eisernen", heißt es in dem Tweet des Tabellenzweiten der 2. Liga. 

Der 46-Jährige ist froh, weiterhin Jugendspieler zu Stars formen zu dürfen. "Die Entwicklung von talentierten Nachwuchsspielern zu Fußballprofis ist für mich Berufung und Beruf zugleich", wird Schellenberg nach seiner Vorstellung in der Hauptstadt zitiert. "Nach vielen Jahren im Süden bin ich sehr gespannt, diese Arbeit nun in Berlin bei Union anzugehen. Ich bin sicher, dass ich gemeinsam mit Trainern und Mitarbeitern der Eisernen, viel bewegen kann."

In München machte sich Schellenberg vor allem als Förderer von zahlreichen heutigen Bundesliga-Stars und Nationalspielern einen Namen. Er bildete unter anderem Kicker wie Julian Weigl (Borussia Dortmund), Marius Wolf (Eintracht Frankfurt), Felix Uduokhai (VfL Wolfsburg) oder die Bender-Zwillinge (beide Bayer Leverkusen) an der Grünwalder Straße aus.

Sein Ende bei den Löwen in der Weihnachtszeit kam überraschend. Vergangene Saison stiegen die U17 und U19 aus der Junioren-Bundesliga ab. In der laufenden Spielzeit haben beide Teams kaum noch Chancen auf eine Rückkehr in die jeweils höchste Jugend-Spielklasse. Die Verantwortlichen machten den jahrelangen NLZ-Chef der Giesinger für den Absturz verantwortlich. Außerdem gab es Gerüchte über atmosphärische Störungen mit Chef-Trainer Daniel Bierofka.

Quelle: fussball-vorort.de

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