Schroth vor „finalem Prozess“

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Markus Schroth.

Ab Montag startet die Integration ins Teamtraining. Ein Comebacktermin für Markus Schroth ist aber noch nicht absehbar

Das Versprechen steht. „Ich komme wieder“, kündigte Löwen-Stürmer Markus Schroth vor zweieinhalb Wochen beim 1860-Saisoneröffnungs-Fest am Münchner Flughafen an. „Die Fans werden noch viel Freude am alten Duo Lauth und Schroth haben.“

Schöne Worte – jetzt folgen die Taten.

Ab nächster Woche können die Anhänger den 33-jährigen Dauerpatienten zumindest beim Training wieder in Aktion bewundern. Löwen-Trainer Marco Kurz sagte der tz gestern bei der Heimfahrt aus dem Trainingslager in Bad Radkersburg: „Wir werden Schrothi ab Montag langsam an die Mannschaft heranführen. Er wird mit dem Team trainieren und nebenbei Reha-Einheiten machen. Jetzt beginnt der finale Prozess, ihn an das Mannschaftstraining zu gewöhnen.“

Wie lange dieser „finale Prozess“ dauern wird, darüber gibt es von Kurz allerdings keine verbindliche Auskunft. Man dürfe nicht vergessen, „dass Schrothi jetzt ein Jahr raus war aus dem Training“, sagt der Coach, und schließlich müsse auch noch abgewartet werden, wie Schroths Knie und der Rest seines Körpers den kommenden Belastung standhalten. Aber der Optimismus klingt glaubhaft. „Ich bin in ständigem Kontakt mit Markus“, sagt Kurz, „ich weiß, dass er auf einem guten Weg ist. Aber ich werde jetzt bestimmt nicht den Druck auf ihn erhöhen, indem ich einen konkreten Comeback-Zeitpunkt rausposaune.“

Sicher ist nur, dass der Start in die Zweitligasaison „kein Thema“ ist für Schroth. Anfang, Mitte September dürfte es schon werden, bis das ehemalige Traumsturm-Duo der Löwen seine Wiedervereinigung auf dem Platz feiern kann.

Schneller müsste es dagegen bei Mate Ghvinianidze (21) gehen. Der georgische Nationalverteidiger, nach diversen Knie-Eingriffen seit nunmehr sieben Monaten (!) raus aus dem Rhythmus, machte im Gegensatz zu Schroth das Trainingslager mit und ist laut Kurz „inzwischen in dem Bereich, wo wir ihn voll belasten können.“ Kräftemäßig sei Mate bereits „auf einem guten Level“, Nachholbedarf gebe es – logischerweise – in Sachen Spielpraxis. Bei den Tests gegen Sofia und Boleslav zählte Ghvinianidze nicht zum Kader, eventuell reicht es bei der Generalprobe gegen Galatasaray Istanbul am 3. August in der Arena zu einem (Kurz)-Einsatz. Spätestens nach dieser Partie wird auch die noch offene Kapitänsfrage geklärt sein.

Bis dahin heißt es für die Löwen-Profis: gasgeben! Kurz’ markige Ansage: „Nächste Woche starten wir voll durch!“

Quelle: tz

Quelle: tz

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