Schwabl: Aufstieg als finanzielle Basis

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Manfred Schwabld

München - Das bayerische Urgestein Manfred Schwabl hat sich zur Lage "seiner" Vereine aus dem Freistaat geäußert.

Manfred Schwabl stand schon bei vier bayerischen Profiklubs in Lohn und Brot: Der 44-Jährige spielte beim FC Bayern, beim TSV 1860 und beim 1. FC Nürnberg. Jetzt arbeitet er als Nachwuchskoordinator für die SpVgg Unterhaching.

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Seine Ex-Vereine verfolgt er intensiv - und gibt im Kicker seine Einschätzung ab.

Der FC Bayern ist auch panzerresistent, glaubt Manfred Schwabl

Dass der FC Bayern momentan nur im Tabellenmittelfeld herumkrebst, bereitet Schwabl keinerlei Sorge. Er teilt Franz Beckenbauers kürzlich geäußerte "Dann wird halt mal ein anderer Meister"-Meinung. Schwabl findet kuriose Worte: "Wenn sie einmal nicht Meister werden, bricht die Welt nicht zusammen. Sie sind so gut aufgestellt, da kann ein Panzer drüberrollen und es bricht nichts zusammen."

Mehr Sorgen bereitet Schwabl schon die Lage der Löwen. Ende Oktober sind die Sechziger nur knapp der Insolvenz entkommen. "Für die wäre der Aufstieg wichtig, damit sie eine finanzielle Basis bekommen."

Zu guter Letzt noch Schwabls Einschätzung zum Club: Er traut den Nürnbergern die Rückkehr ins internationale Geschäft zu. "Zunächst aber muss sich der Club in der Bundesliga auf Dauer etablieren."

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