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Löwen blamieren sich auf dem Dorf in Aubstadt - Bär vergibt entscheidenden Elfer

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Von: Christoph Gschoßmann

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Marcel Bär traf in Aubstadt, aber vergab später den entscheidenden Elfmeter.
Marcel Bär traf in Aubstadt, aber vergab später den entscheidenden Elfmeter. © IMAGO/Fotostand / Hilpert

Im Halbfinale des bayerischen Landespokals scheidet der TSV 1860 München beim TSV Aubstadt aus Unterfanken im Elfmeterschießen aus. Der Ticker zum Nachlesen.

Richard Neudecker (l.) im Duell mit Aubstadts Leon Heinze.
Richard Neudecker (l.) im Duell mit Aubstadts Leon Heinze. © IMAGO/Fotostand / Hilpert

Vorbericht: TSV 1860 München reist ersatzgeschwächt in die Fußball-Provinz

München/Aubstadt - Die Rollen könnten nicht klarer verteilt sein - eigentlich. Hier der TSV 1860 München*, Traditionsklub aus der dritten Liga, Deutscher Meister, Aufstiegsaspirant aus der Millionenmetropole. Dort der Dorfklub mit gerade einmal 709 Einwohnern, Deutschlands kleinste Gemeinde mit einem Team in der vierten Liga, seit 2019 überhaupt erstmals in der Regionalliga Bayern aktiv.

Doch auf dem Platz zählt das eben alles nicht - wie auch der (nun ehemalige) Löwen-Stadtrivale Türkgücü München erfahren musste. Im Viertelfinale kickten die Aubstädter schon einmal ein Team aus der bayerischen Landeshauptstadt aus dem Pokal, damals hieß es am Ende 3:1. Sechzig-Coach Michael Köllner ist gewarnt: „Sie haben eine junge, hungrige Mannschaft und mit ihrem Tempo ein gutes Umschaltspiel“, sagt er.

Viele Ausfälle bei 1860 - Köllner fordert trotzdem 90 Minuten Vollgas

Aubstadt ist für ihn ein „ähnliches Kaliber wie Buchbach (wo 1860 3:2 siegte, d. Red.) oder Burghausen“. Trotzdem will er mit seinen Löwen der Favoritenrolle gerecht werden. „Wir wollen von Anfang an Druck machen und eine frühe Entscheidung herbeiführen.“ Er fordert 90 Minuten Vollgas, „damit kein Schlendrian eintritt. Die Mannschaft weiß um den Ernst des Spiels.“ Fehlen werden Köllner dabei gleich zehn Kicker: Moll, Dressel, Belkahia (Quarantäne), Wein (Fußverletzung), Knöferl (Schulter-OP), Linsbichler (Knieprobleme), Staude (Herzmuskelentzündung), Wicht (U18 Schweiz), Willsch (Reha) und Morgalla (U18 Deutschland).

Von einer klaren Favoritenrolle will man auf der anderen Seite nichts wissen. „Die Chancen stehen 50:50 - mindestens“, hält Aubstadts Vereinspräsident Herbert Köhler. Kann der Underdog für die nächste Überraschung sorgen? Erfahren Sie es hier im Live-Ticker. (cg)

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