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Sorge um Hain - Bülow "hat viel aufgeholt"

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Von: Armin Linder, Uli Kellner

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Stephan Hain (M.) beim Spiel gegen Düsseldorf. © dpa

München - Die Löwen sorgen sich um Stephan Hain, der gegen Paderborn auszufallen droht. Lichtblicke bedeuten Kai Bülow und der aufstrebende Julian Weigl.

Mancher Fan wunderte sich: Nach seiner engagierten Leistung beim 1:1 gegen Fortuna Düsseldorf stand Stephan Hain im Derby beim FC Ingolstadt gar nicht im Kader. Doch dafür gab es keine sportlichen Gründe: Der Stürmer laboriert an Knie-Problemen - und droht auch fürs Spiel gegen den SC Paderborn am Samstag auszufallen. "Damit müssen wir leben. Es gibt immer Spieler, die ausfallen", gibt sich Funkel gelassen.

Gleichzeitig lobt er den Sommer-Zugang aus Augsburg: "Stephan hatte eine gute Vorbereitung und vernünftige 65 Minuten gegen Düsseldorf. Er konnte in Ingolstadt nicht spielen, hat aber trotzdem seine Knie-Probleme nicht wegbekommen. Es war hundertprozentig richtig, ihn nicht aufzustellen." Funkel blickt nach vorn: "Jetzt müssen wir schauen, wie das mit seinem Außenmeniskus wird, er wird jetzt noch mal eingehend untersucht, und dann werden wir sehen, wie schnell er zurückkommen kann oder ob es ein Stück weit länger dauert. Es wäre schade, wenn er ausfällt. Auf der anderen Seite ist das für andere Spieler wieder die Möglichkeit, sich zu zeigen." In Ingolstadt war das beispielsweise Bobby Wood, der nach seiner Einwechslung mehr Betrieb machte als zuvor Benny Lauth. Es sieht allerdings eher danach aus, dass Funkel es gegen Paderborn mit Yuya Osako als einziger Spitze versucht.

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Zu einer Alternative könnte sich - wenn auch für andere Positionen - Kai Bülow entwickeln. Der Defensivmann befindet sich nach seiner Sehnenentzündung auf dem Weg der Besserung. Trainer Funkel will aber nichts überstürzen. "Bei Kai muss ich mal schauen, wie er diese Trainingseinheiten verkraftet. Er hat sehr, sehr viel aufgeholt", gibt Funkel Einblicke in die Entwicklung. "Das ist dann eine Entscheidung, die wir zusammen fällen werden. Ob es schon von Beginn an reicht oder ob er im Laufe des Spiels möglicherweise eingewechselt wird. Das sind Überlegungen, die längst noch nicht abgeschlossen sind."

Sollte es bei Bülow reichen, käme er wohl weniger für die Innenverteidigung in Frage, sondern eher fürs defensive Mittelfeld. Funkel will nach dem missglückten Start wieder Beton anrühren. Auch Julian Weigl könnte mithelfen. Der 18-Jährige war nach seiner Einwechslung in Ingolstadt eine der wenigen positiven Erscheinungen im Löwen-Dress.

Ob Weigl mit einem Startelf-Einsatz belohnt wird, ließt Funkel am Dienstag offen. "Der Junge hat diese halbe Stunde wirklich gut gespielt. Wir dürfen uns jetzt nicht zu sehr auf Ju fokussieren, wir müssen insgesamt mit der ganzen Mannschaft seriös und gut weiterarbeiten, und da gehört er dazu."

lin/ulk

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