So spielen die Löwen 2014/2015

Hammer-Spielplan für 1860: Zwei Wiesn-Derbys!

Ricardo Moniz gibt sein Pflichtspiel-Debüt als Löwen-Trainer gegen den 1. FC Kaiserslautern.
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Ricardo Moniz gibt sein Pflichtspiel-Debüt als Löwen-Trainer gegen den 1. FC Kaiserslautern.
  • Florian weiß
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München - Die DFL hat den Spielplan für die Saison 2014/15 bekanntgegeben. Der TSV 1860 bekommt es zum Auftakt gleich mit einem Anwärter auf den Aufstieg zu tun.

Die Münchner Löwen beginnen die neue Zweitliga-Saison gegen den 1. FC Kaiserslautern. Dies gab die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Dienstag bei der Veröffentlichung der Spielpläne in Frankfurt/Main bekannt. Der erste Spieltag in der 2. Bundesliga wird vom 1. bis 4. August ausgetragen.

So sieht der 1. Spieltag der Saison 2014/2015 aus

Das erste Heimspiel in der Allianz Arena steigt am Wochenende vom 08. bis 11. August gegen den Aufsteiger RB Leipzig. Auffällig: In den ersten vier Partien spielen die Löwen gleich gegen alle drei Aufsteiger aus der 3. Liga.

"Das ist ein super Auftakt, eine tolle Herausforderung und der FCK ein attraktiver Gegner. Wir freuen uns richtig darauf, dass endlich wieder Fußball gespielt wird", sagt Geschäftsführer Gerhard Poschner.

Das letzte Heimspiel der Saison 2014/2015 findet gegen den 1. FC Nürnberg am 17. Mai 2015 um 15.30 Uhr statt.

Der Spielplan der Löwen für die Saison 2014/2015

SpieltagGegnerH/ADatum
11. FC KaiserslauternA02.-04.08.2014
2RB LeipzigH08.-11.08.2014
31. FC HeidenheimA22.-25.08.2014
4SV Darmstadt 98H29.08.-01.09.2014
5FC St. PauliA12.-15.09.2014
6FC Ingolstadt 04H19.-21.09.2014
7SV SandhausenA23./24.09.2014
8SpVgg Greuther FürthH26.-29.09.2014
9VfR AalenA03.-06.10.2014
10FC Erzgebirge AueA17.-20.10.2014
11Eintracht BraunschweigH24.-27.10.2014
12VfL Bochum 1848A31.10.-03.11.2014
13Fortuna DüsseldorfH07.-10.11.2014
141. FC Union BerlinA21.-24.11.2014
15FSV Frankfurt 1899H28.11-01.12.2014
161. FC NürnbergA05.-08.12.2014
17Karlsruher SCH12.-14.12.2014

Moniz: In Salzburg wollte man ihn "killen"

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Ricardo Moniz wurde am 17. Juni 1964 in Rotterdam geboren. Er spielte in den 80er-Jahren für den RKC Waalwijk und HFC Haarlem in der Eredivisie sowie für den FC Eindhoven und Helmond Sport in der Eerste Divisie (Zweite Liga). Zudem war er einige Zeit beim belgischen Zweitligisten FC Eeklo aktiv. © dpa
Seine Trainerkarriere begann er 2005 als Technikcoach bei den Tottenham Hotspur in London. © afp
2008 wurde er vom damaligen HSV-Coach Martin Jol als Co-Trainer verpflichtet. Auch nach Jols Abschied blieb Moniz beim HSV und arbeitete unter Trainer Bruno Labbadia als Co-Trainer. © dpa
Nach Labbadias Entlassung im Frühjahr 2010 übernahm der Niederländer für ein paar Spiele den Cheftrainerposten, verpasste damals aber den Einzug ins Europa-League-Finale durch das Ausscheiden im Halbfinale gegen den FC Fulham. © dpa
Zur Saison 2010/11 wechselte Moniz als Nachwuchskoordinator zu Red Bull. Dort war er bis zum 8. April 2011 für die Jugendabteilungen der von Red Bull geführten und gesponserten Vereine FC Red Bull Salzburg (Österreich), RB Leipzig (Deutschland), New York Red Bulls (USA), Red Bull Brasil (Brasilien) und Red Bull Ghana (Ghana) tätig. © dpa
Am 8. April 2011 wurde er nach der Trennung von Huub Stevens zum Cheftrainer der ersten Mannschaft von FC Red Bull Salzburg ernannt und bis Saisonende 2010/11 mit den Aufgaben des Sportdirektors betraut. Anfang Mai 2011 wurde er zusammen mit Niko Kovac als Co-Trainer für zumindest weitere zwei Jahre als Trainer bestätigt. In Moniz' erster voller Saison als Chef-Trainer gewann Red Bull Salzburg zum ersten Mal das Double bestehend aus Meisterschaft und Pokal. © dpa
Am 12. Juni 2012 erklärte Moniz seinen sofortigen Rücktritt bei Red Bull Salzburg. Massive Differnezen mit der Klubführung hätten ihn dazu veranlasst, erzählte Moniz später. Zahlreiche Intrigen im Klub hätten eine weitere Zusammenarbeit unmöglich gemacht. "Manche in Salzburg haben versucht, mich zu killen", zitiert ihn die "Süddeutsche Zeitung". Sein Fazit der Arbeit für Red Bull: "Ich habe bei Red Bull nur Streit gehabt." © dpa
Nach der unglücklichen Zeit in Österreich zog Moniz weiter gen Osten, wo er zunächst in Ungarn Ferencvaros Budapest (August 2012 bis Dezember 2013) und dann in Polen Legia Danzig betreute. In Budapest wurde Moniz wegen Erfolglosigkeit entlassen. © dpa
Moniz gilt als Anhänger von Wiel Coerver, der wegen seiner fortschrittlichen Trainingsmethoden auch als „Albert Einstein des Fußballs“ bezeichnet wurde. Der niederländische Fußballlehrer verstarb im April 2011. © dpa
Aus Salzburg wird die Geschichte überliefert, dass Moniz einmal trotz einer Negativserie mit sieben Niederlagen in Folge trotzdem an seiner Philosophie mit einem 4-3-3 festhielt, obwohl diverse Kritiker ihn dazu aufforderten, die Taktik zu ändern beziehungsweise anzupassen. "Du musst immer deiner Philosophie treu bleiben", sagte Moniz damals. © AFP

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