Grünwalder Stadion wird umgebaut - TSV 1860 München auf Stadionsuche

Spielt der TSV 1860 München bald im Stadion der SpVgg Unterhaching?

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Ist bald der ganze Sportpark in Unterhaching blau-weiß? So wie hier beim Auswärtsspiel der Löwen in Unterhaching.

Durch den Umbau des Grünwalder Stadions braucht der TSV 1860 München eine Übergangsspielstätte. Haben sie diese im Sportpark Unterhaching gefunden?

Die Stadt München hat die Erlaubnis gegeben, um das Grünwalder Stadion ausbauen. Darüber freuen sich die Löwen-Fans ganz besonders. Denn sie haben schon lange den Wunsch, dass mehr Plätze im Stadion zur Verfügung stehen. Die Münchener Löwen wollen die Kapazität von aktuell 15.000 Zuschauern erhöhen. Damit soll das Grünwalder Stadion für die 2. Bundesliga tauglich gemacht werden. Nach langen Diskussionen wird nicht, wie von vielen Fans gehofft, auf 30.000 Plätze erweitert. Seit dem Wiesn-Besuch bei den Löwen von Oberbürgermeister Dieter Reiter steht fest, dass es zukünftig 18.060 Plätze im Grünwalder Stadion geben wird.

Reiter hat bei einem Termin mit Vereinsvertretern und zwölf wichtigen Fanclub-Vertretern vorige Woche seinen Entschluss bekräftigt, den Löwen beim Ausbau des Grünwalder Stadions zu helfen: „Wir sorgen für die Zweitliga-Tauglichkeit.“ Das endgültige Okay vom Stadtrat ist kurz vor der Sommerpause 2020 geplant. Darauf folgt dann eine längere Bauphase. „Realistisch zur Saison 2023/24“, rechnet Reiter mit einem Einzug ins neue alte Stadion. 

Ein modernisiertes Stadion an der Grünwalder Straße wird kommen. Aber ein laufender Spielbetrieb während der Umbauphase ist unmöglich. Offen bleibt: Wo trägt der TSV 1860 München während des Umbaus seine Heimspiele aus? 

Drei Stadien kommen für den TSV 1860 bei einem Umzug in Frage:

  • Allianz Arena
  • Olympia Stadion
  • Sportpark Unterhaching

Die Allianz Arena ist definitiv keine Lösung für die Löwen. Nach dem Auszug aus der Arena betonte Karl-Heinz Rummenigge, dass die Rückkehr für den TSV 1860 ausgeschlossen ist - mal abgesehen von dem neuen Design des Stadions.

Naheliegender war da bislang das Olympiastadion, in dem 1860 München zwischen 1972 und 2005 mit Unterbrechungen schon spielte. Doch die Spielstätte auf dem Oberwiesenfeld sei für die Sechzger dieses Mal keine Option mehr: „Alle Löwen haben sich ganz klar gegen das Olympiastadion als Übergangsspielstätte ausgesprochen“, erzählt Reiter.

Das neue Ziel ist der Sportpark Unterhaching im Süden von München. Mit einer Kapazität von rund 15.000 Plätzen hätte das Team von Trainer Daniel Bierofka eine nahezu ähnliche Kulisse zu erwarten, wie es aktuell der Fall ist. Der Verein befindet sich schon in Gesprächen mit der SpVgg Unterhaching, doch die Verhandlungen haben erst begonnen: „Es ist ja alles noch nicht in trockenen Tüchern“, verdeutlicht 1860-Präsident Robert Reisinger bei liga3-online.

Aber darüber hinaus könnte Reisinger seinen Kollegen aus Unterhaching damit eine große Freude bereiten: „Wir tun dem Manni Schwabl ja einen Gefallen – damit er auch mal das Stadion voll hat bei Heimspielen", scherzte Reisinger.

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