1860-Investor äußert sich via Facebook

„Nur Politik kann uns helfen“: Ismaik bezieht klar Stellung in Stadionfrage

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Setzt auf die Hilfe der Politiker: 1860-Investor Hasan Ismaik spricht sich für einen Umbau des Grünwalder Stadions aus.

Was wird aus dem Grünwalder Stadion? Diese Frage bewegt nicht nur die Löwen und ihre Fans, sondern auch die Anwohner. Und natürlich Hasan Ismaik – der Investor richtet einen Appell an die Stadt.

München - Im Heimspiel gegen Schlusslicht VfR Aalen wollen die Löwen am Montag (19 Uhr/bei uns im Live-Ticker) die Weichen für ihre sportliche Zukunft stellen. Vor dem Auftakt des 24. Spieltags beträgt der Vorsprung des Teams von Trainer Daniel Bierofka auf die Abstiegszone vier Punkte und 16 Tore. Der bis dato letzte Dreier datiert noch aus dem Jahr 2018 - zum Rückrundenstart wurde der 1. FC Kaiserslautern kurz vor Weihnachten mit 2:1 niedergerungen.

Vor dem Anpfiff gegen Aalen rückt aber einmal mehr eine andere Zukunftsfrage bei den Blauen in den Vordergrund. Die nach der sportliche Heimat. Eben nicht in Bezug auf die Liga, sondern auf die Spielstätte. Auch Hasan Ismaik hat sich zur Thematik einmal mehr zu Wort gemeldet. Nachdem der Investor einst einen Neubau samt angeschlossenem Löwen-Käfig angeregt hatte, ist er längst umgeschwenkt in die Fraktion derer, die sich Sechzig ohne Heimspiele im Grünwalder Stadion nicht vorstellen können und wollen.

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Ismaik-Appell an die Stadt: „Fans lieben ihr Stadion“

Via Facebook nahm der Jordanier die Politiker in die Pflicht. „Ich würde mir wünschen, dass uns die Stadt München bei einem Umbau unterstützt“, schrieb er: „Die Fans lieben ihr Stadion, es sollte aber auch wirtschaftlich sein. Um dieses Level zu erreichen, kann uns nur die Politik helfen.“ Den Post garnierte er mit drei Fotos vom altehrwürdigen Stadion auf Giesings Höhen.

Mit dieser Wortmeldung positioniert sich Ismaik eindeutig und erhöht den Druck auf die Entscheider im Rathaus. Immerhin war zuletzt bereits eifrig über eine mögliche Erweiterung des Stadions auf einen Fassungsvermögen von bis zu 30.000 Zuschauern spekuliert worden - nun soll das Frankfurter Büro „Albert Speer und Partner“ eine Machbarkeitsstudie anfertigen. Die Anwohner laufen derweil gegen etwaige Pläne zum Ausbau Sturm, was sie bei der jüngsten Sitzung des Bezirksausschusses in Untergiesing-Harlaching zur Sprache brachten.

Das Thema wird die Blauen noch einige Zeit begleiten. Ähnlich wie die Frage nach der sportlichen Zukunft.

mg

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