Stoffers: „Keine Zockerbude!“

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Löwen-Geschäftsführer Manfred Stoffers.

München - Frisches Geld für die Löwen!“, titelte die tz am Samstagmorgen und enthüllte exklusiv das neue Finanzkonzept des TSV 1860. Wenige Stunden später kam auch schon die entsprechende Pressemeldung der Löwen.

"1860 München gründet Tochtergesellschaft“, hieß es darin. Mittels der LSV Löwen Sportrechte Vermarktungs GmbH & Co KG, einer hundertprozentigen Tochter der 1860 Profi-GmbH, wollen die Löwen an Fremdkapital kommen, um wieder flüssiger zu werden. Die mit deutlich über fünf Prozent verzinsten Darlehen seien durch künftige Transfererlöse aus einem Spielerpool „opulent“ abgesichert.

Löwen intern - hinter den Kulissen des TSV 1860

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Frisches Geld für die Löwen

Im Prinzip, so der Klub, handele es sich beim neuen Konzept um nichts anderes als eine mittelfristige Vorfinanzierung von Transfererlösen zum Zwecke des Aufbaus und Erhalts eines erfolgsträchtigen Kaders. „1860 wird keine Zockerbude“, betont Geschäftsführer Manfred Stoffers. Man wolle „keine Spekulanten, sondern Kapitalgeber“, deren Rendite sich auf die Zinsen beschränke.

Drei Kapitalgeber sind bereits gefunden, sportlich erscheint ein weiterer Zugang nach Leihspieler Eke Uzoma derweil eher unrealistisch. Auf „50 Prozent“ beziffert Trainer Ewald Lienen die Wahrscheinlichkeit eines neuen Innenverteidigers. Talente wie Mathias Wittek und Julian Leist aus der U23 seien auf einem guten Weg.

lk

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