Löwen-Legende wird heute 50

Miller: "Rein, und gleich einen umhauen"

Thomas Miller im Duell mit Giovane Elber
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Thomas Miller im Duell mit Giovane Elber: Der Bayern-Stürmer war einer der wenigen, mit denen er nicht zurechtkam

München - Löwen-Legende Thomas Miller wird heute 50 Jahre alt. Im tz-Interview spricht er über seine Karriere und Angebote anderer Klubs. Zudem verrät er seine zwei unangenehmsten Gegenspieler.

Herrliche Aufstiegszeiten bei den Löwen: Thomas Miller (li.) stößt Roland Kneißl (Mi.) und Runald Ossen an

Er war kein großer Techniker, kein Torjäger und auch kein Showman außerhalb des Fußballplatzes. Und trotzdem gehört er zu den beliebtesten Spielern, die in der über 150-jährigen Geschichte des TSV 1860 für die Blauen gegen den Ball traten. Treten – ein gutes Stichwort. Denn der Abwehrmann langte bevorzugt dahin, wo’s richtig weh tat. Manchmal auch ihm selber, aber meistens doch den gegnerischen Stürmern. Nicht von ungefähr nannte man ihn zu seiner aktiven Zeit bei den Löwen (1989 bis 1997) gern den „Killer-Miller“. Mittlerweile braucht keiner mehr Angst vor ihm zu haben. Auch ein Miller ist in die Jahre gekommen. Heute feiert er seinen 50. Geburtstag. Die tz gratuliert und sprach mit ihm.

Thomas, der Fünfzigste steht bevor. Kommt einer wie Sie da ins Grübeln?

Miller: Ach was. Die Zahl juckt mich überhaupt nicht. Ich feiere auch nicht groß. Zu Hause mit der Familie in Polling, damit hat sich’s.

Sie sind 1989 ja sozusagen mit Trick 17 zu den Löwen gekommen. Wie war das genau?

Miller: Ich war beim FC Augsburg, und der damalige Löwen-Trainer Willi Bierofka wollte mich unbedingt haben. Nachdem die Augsburger aber eine zu hohe Ablöse verlangt haben, bin ich zu meinem Heimatverein TSV Finning gewechselt und von dort dann sofort wieder zu den Löwen. Ich war sozusagen einen Tag lang B-Klassenspieler, dann war ich wieder weg aus Finning.

Ging mit dem Wechsel zu den Löwen damals ein Traum in Erfüllung?

Miller: Ganz klar. Mein erstes Spiel im Stadion an der Grünwalder Straße war das Derby im Frühjahr 1970. Ich war sieben Jahre alt, 1860 gewann 2:1 gegen die Bayern, und ab sofort war ich ein Löwe.

Als Sie 1989 mit 26 zu 1860 kamen, hätten Sie sich damals träumen lassen, mal in der Bundesliga zu spielen?

Miller: Keinen Gedanken habe ich daran verschwendet. Auch damals ging’s bei 1860 ja drunter und drüber. Trotzdem war die 2. Liga mein Ziel. Und das haben wir 1991 auch geschafft.

Und dann?

Miller: Dann wollte ich in die erste Liga aufsteigen. Ich habe mir das durchaus zugetraut. Und wir haben es 1994 geschafft. Weil wir Spieler es alle unbedingt wollten.

Als es dann perfekt war, mit dem Sieg am letzten Spieltag in Meppen, was war das für ein Gefühl?

Miller: Einfach unglaublich. Da herrschte eine sagenhafte Euphorie. Ich habe wirklich drei Tage durchgefeiert. Der ein oder andere Kollege aber auch.

Und kam dann der große Erstliga-Vertrag?

Miller: Ich war zufrieden. Ich bekam einen Anruf, dass in Präsident Wildmosers Gasthof Hinterbrühl für mich ein Kuvert hinterlegt sei. Ich holte es, schaute rein und dachte mir: passt.

1997 haben Sie dann mit inzwischen 34 Jahren aufgehört. Viele hätten Sie aber gern noch länger im Löwentrikot gesehen. Ging’s nicht mehr?

Miller: Ich hatte große Probleme mit dem Rücken, bis hin zu Lähmungserscheinungen, und deshalb war es besser, dass ich aufhöre.

Trotzdem wollten Sie damals viele andere Vereine haben, denen Sie aber abgesagt haben.

Miller: Richtig. Köln, Bochum, Dresden, Gladbach, Leverkusen – alle wollten mich. Aber das kam für mich nicht infrage. Nach Sechzig konnte für mich nichts anderes mehr kommen.

Ghvinianidze, Lovin, Pourie, Biancucchi & Co.: Wo spielen die Ex-Löwen heute?

Wo spielen Ex-Löwen wie Ghvinianidze oder Pourie heute?

Ehemalige Spieler des TSV 1860 München
Dutzende Spieler haben die Sechziger in den vergangenen Jahren verlassen. Hier erfahren Sie, wo einige der Ex-Löwen, die seit 2009/2010 gingen, heute kicken. © picture alliance / dpa
Ehemalige Spieler des TSV 1860 München
Dabei verzichten wir weitgehend auf die allerbekanntesten Ex-Löwen, also die Leitners, Gebharts, Johnsons, Benders und Vollands, die als Erstliga-Kicker wöchentlich im Fokus der deutschen Fußballfans stehen. © picture alliance / dpa
Mate Ghvinianidze: Der rustikale Innenverteidiger machte nicht nur auf dem Platz von sich reden, sondern auch mit Ausflügen ins Münchner Nachtleben. In dieser Hinsicht dürfte er sich beim PFK Sevastopol ähnlich wohl gefühlt haben wie in München im "8seasons" und anderen In-Läden. Denn Sevastopol gilt als das "Las Vegas der Ukraine". Mittlerweile ist Ghvinianidze vereinslos und sein ehemaliger Verein spielt nach der Annektierung der Krim durch Russland in der zweiten russischen Liga. © MIS
Ehemalige Spieler des TSV 1860 München
Marvin Pourie: "Komm, Marvin, wir gehen!" Der Satz seines Papas nach einem Trainingszoff mit Torben Hoffmann ist noch heute geflügeltes Wort bei manchem Löwen-Fan. Nach mehreren Leihgeschäften spielt er nun fest beim FC Kopenhagen und scheiterte mit den Dänen in der Qualifikation zur Champions-League 2014/2015 an Bayer Leverkusen. © MIS
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Charilaos Pappas: "Eigentlich kann er's doch viel besser", dachten viele Löwen-Fans über den Griechen. Nach einem kurzen Intermezzo in der Regionalliga West beim KFC Uerdingen 05 spielt er nun wieder in seiner griechischen Heimat bei AO Kavala. © picture-alliance/ dpa
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Ismael Blanco: Nach einem halben Jahr war das Missverständnis beendet - im Winter 2012/2013 wechselte der Argentinier in seine Heimat zum Club Atlético Lanús. Im August 2014 zog der Argentinier weiter zum Barcelona SC Guayaquil nach Ecuador. © MIS
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Eke Uzoma: Sein Gastspiel bei den Löwen war nicht von Erfolg gekrönt - er wechselte nach Ungarn zu Pécsi MFC und avancierte beim Erstligisten zum Leistungsträger. In der Winterpause der Saison 2013/2014 wechselte der Nigerianer zum Zweitligisten SV Sandhausen. Nach nur einem halben Jahr kehrte er jedoch wieder zurück nach Ungarn. © MIS
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Antonio Rukavina: Der Rechtsverteidiger hat das große Los gezogen. Aus der zweiten deutschen Liga ging er in die Primera Division zu Real Valladolid, Im Sommer 2014 wechselte er innerhalb der Liga zum FC Villareal und trifft dort auf Superstars wie Lionel Messi, Neymar, Cristiano Ronaldo oder Gareth Bale. © picture-alliance/ dpa
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Jonatan Kotzke: Bei den Löwen kam er nicht zum Zug. Nach zwei Jahren bei Jahn Regensburg ist der defensive Mittelfeldspieler nun beim SV Wehen Wiesbaden gelandet. © MIS
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Djordje Rakic: Nach rund einem Jahr in Katar bei Al-Gharafa Sports Club und Al-Arabi kehrte der Serbe im Sommer 2013 in seine Heimat zu Roter Stern Belgrad zurück. Sein Start verlief denkbar unglücklich: Kreuzbandriss. © picture alliance / dpa
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Tarik Camdal: Der Deutsch-Türke wechselte zur Saison 2011/2012 in die Türkei zu Eskisehirspor. Im August 2014 verpflichtete der türkischen Spitzenklub Galatasaray Istanbul den Ex-Löwen. Ablösesumme: rund 5 Millionen Euro. © picture-alliance/ dpa
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Alexander Ludwig (l.): Nach seiner unglücklich verlaufenden Station bei Energie Cottbus (der offensive Mittelfeldspieler kam meisten bei den Amateuren zum Einsatz), wechselte er im Oktober 2013 zu den Sportfreunden Lotte in die Regionalliga West. Aktuell steht er beim Goslarer SC 08 in der Regionalliga Nord unter Vertrag. © MIS
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Florin Lovin: Der Rumäne hatte wenig Glück bei 1860. Nach Top-Leistungen zum Auftakt bei den Löwen ging es rapide bergab bei ihm. Nach Stationen in Griechenland und Österreich spielt Lovin nun wieder in seiner Heimat bei Concordia Chiajna. © MIS
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Dennis Malura: Bei den Fans ungeliebt, in den ersten Partien glücklos - der Ex-Erfurter zog schnell die Reißleine und schloss sich dem 1. FC Heidenheim an. Beim Zweitliga-Aufsteiger kommt er jedoch nur noch sporadisch zum Einsatz. © MIS
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Philipp Tschauner: Bei den Löwen hatte der Keeper das Nachsehen gegen Gabor Király, beim FC St. Pauli ist er aus dem Tor nicht mehr wegzudenken © MIS
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Aleksandar Ignjovski: Nach drei Jahren bei Werder Bremen folgte der Serbe seinem ehemaligen Trainer Thomas Schaaf im Sommer 2014 zur Eintracht aus Frankfurt. © MIS
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Stefan Bell: Bei den Löwen war der Innenverteidiger Stammspieler, doch er war bekanntlich nur ausgeliehen. Beim FSV Mainz 05 konnte sich der 23-jährige lange nicht durchsetzen, ist mittlerweile aber im Abwehrzentrum der Mainzer gesetzt. © MIS
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Manuel Schäffler: In der ersten Runde des DFB-Pokals 2014/2015 traf der ehemalige Löwen-Stürmer mit seinem neuen Verein Holstein Kiel, bei dem er seit Anfang 2014 unter Vertrag steht, auf die Löwen. Zuvor kickte der 25-jährige beim FC Ingolstadt. © MIS
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Peniel Mlapa: Im Sommer 2014 kamen vermehrt Gerüchte über eine mögliche Rückkehr des gebürtigen Togolesen zu den Löwen auf. Schlussendlich zog es den Stürmer von Borussia Mönchengladbach auf Leihbasis zum 1. FC Nürnberg. Sein Gehalt wäre wohl auch nicht zu stemmen gewesen für den TSV 1860. © MIS
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Jose Holebas: Nahm als Stammspieler der griechischen Nationalmannschaft an der WM in Brasilien teil und erreichte mit ihr das Achtelfinale. Im August verließ Holebas dann Olympiakos Piräus und schloss sich dem Champions-League-Teilnehmer AS Rom an. © MIS
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Emanuel Biancucchi: Als "Messi-Cousin" hat sich der Dribbler in den Kopf der Löwen-Fans eingebrannt, mit seinen Leistungen eher nicht. Unter dubiosen Umständen wechselte er nach Spanien zum Zweitligisten Girona. Inzwischen ist der Dribbler in Brasilien bei EC Bahia unter Vertrag. © MIS
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Mathieu Béda: Anfang 2011 verließ der Innenverteidiger die Löwen in Richtung Schweiz zum FC Zürich. Nachdem er im Sommer 2013 keinen neuen Vertrag mehr erhielt, beendete der Franzose seine Karriere und arbeitet nun als Spielerberater. Einer seiner Klienten: Martin Angha. Der Schweizer kam kurz vor Transferschluss vom 1. FC Nürnberg zu den Löwen. © MIS
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Kenny Cooper: Der lange Lulatsch war bei den Löwen schneller wieder weg, als jemand "Texas-Bodden" rufen konnte. Nach einem Engagement bei den New York Red Bulls und beim FC Dallas spielt er nun beim Sounders FC in der MLS. © MIS
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Savio Nsereko: Wo ist der eigentlich gerade? Man kann bei ihm schon mal den Überblick verlieren. Der Wandervogel war beim Viertligisten Viktoria Köln unter Vertrag und wollte dort quasi seine "fünfte letzte Chance" nutzen. Nur ist ihm das nicht gelungen. Er wurde suspendiert und ist nun in Kasachstan beim FK Atyrau gelandet. © MIS
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Sascha Rösler: Nach seinem "Rücktritt vom Rücktritt" schloss sich der Ex-Löwe und Ex-Düsseldorfer in der Saison 2012/13 dem Drittligisten Alemannia Aachen an. Was mancher nicht mitbekommen hat: Rösler riss sich das Kreuzband. Der Offensivmann hat mittlerweile seine Karriere beendet. © MIS
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Juan Barros (r.): Wer war das noch gleich? Der Peruaner wurde den Löwen von Werder Bremen empfohlen, konnte aber die Erwartungen nicht erfüllen. Er kickt wieder in seiner Heimat Peru für UTC Cajamarca. © MIS
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Kushtrim Lushtaku: Der Zungenbrecher-Mann durfte in Schweden bei Örebro SK weit öfter ran als bei den Löwen. Nach Stationen bei Fortuna Köln und Eintracht Trier spielt der Albaner wieder in seiner Heimat. © MIS
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Radhouène Felhi: Licht und Schatten zeigte der Innenverteidiger bei den Sechzigern. Im Sommer 2010 ging er dann zurück zu Etoile Sportive du Sahel in seine tunesische Heimat, wo er bis heute spielt. © MIS
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Marcos Antônio: Der Brasilianer dürfte aus dem Gedächtnis vieler Löwen-Fans schon verschwunden sein, kam er doch nur zu fünf Zweitliga-Einsätzen in der Saison 2009/2010. Aktueller Arbeitgeber: Clube de Regatas Brasil. © MIS
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Florian Jungwirth: Er spielt, nach seinen Stationen bei Dynamo Dresden und dem VfL Bochum, seit August 2014 beim Zweitliga-Aufsteiger SV Darmstadt. © MIS
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Antonio di Salvo: Wo spielt "Tri Salvo" denn heute? Antwort: Gar nirgends mehr! Er ist Co-Trainer bei der deutschen U19. © MIS
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Nikolas Ledgerwood: Mal war er drin, mal war er draußen bei den Sechzigern. In Deutschland kickte er bis Winter 2012/2013 bei Wehen-Wiesbaden, dann schloss der Kanadier sich dem schwedischen Klub Hammarby IF an. Anschließend ging es zum MSV Duisburg und von dort zu Beginn der Saison 2014/15 zu Energie Cottbus. © MIS
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Ardijan Djokaj: Der 34-Jährige hat seine Karriere beendet. © MIS
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Michael Schick: Der Linksverteidiger startete gut bei Sechzig, glaubte dann aber, es laufe beim FC Augsburg besser für ihn. Weit gefehlt! Es folgte über den Umweg SV Sandhausen der Wechsel in die dritte Liga zu Wacker Burghausen. Nach einem halben Jahr Vereinslosigkeit spielt Schick nun beim SV Kickers Pforzheim in der Oberliga Baden-Württemberg. © MIS
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Markus Thorandt: Der unverwüstliche Innenverteidiger kickt nach wie vor beim FC St. Pauli. © MIS
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Nikola Gulan (l.): Hat er nun Talent oder nicht? Nach seinem Abschied gab es da große Unstimmigkeiten. Wenn er große Fähigkeiten hat, konnte er sie bisher jedenfalls nur bedingt abrufen. Der Serbe spielte nun nach fünf Vereinswechseln in den vergangenen fünf Jahren bei RCD Mallorca in der zweiten spanischen Liga. © MIS
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Björn Ziegenbein: Der Mittelfeldspieler ist aktuell in Diensten des Drittligisten Hallescher FC. © MIS
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Gregg Berhalter: Der US-Amerikaner beendete seine Karriere und coacht seit November 2013 den MLS-Club Columbus Crew aus Columbus. © MIS
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Chhunly Pagenburg: Nun gut, es war "nur" die 4. Liga, aber 18 Treffer in 24 Spielen 2012/2013 muss man auch in der Regionalliga Südwest erst mal schießen. Von Eintracht Trier wechselte Chhunly Pagenburg zurück in den Profifußball zum FSV Frankfurt. © dpa
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Christoph Burkhard: Spielt seit 2009 in Burghausen und ist mit Wacker in der vergangenen Saison in die Regionalliga Bayern abgestiegen. Er trifft dort auf die U21 des TSV 1860. © MIS
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Grigoris Makos: Große Erwartungen wurden 2012 in die Verpflichtung des griechischen EM-Teilnehmers gesetzt. Nach einem Jahr wurde das Missverständnis beendet, der Grieche schloss sich im Sommer 2013 Anorthosis Famagusta an. © MIS
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Mustafa Kucukovic: "Mucki" (r.) spielt mittlerweile wieder in Deutschland: In der dritten Liga für den FC Hansa Rostock. © MIS
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Lukasz Szukala (r.): Der 1,95-Meter-Hüne hat sich gemacht: Er kickt bei Steaua Bukarest in Rumänien, auch in der Champions League. Zudem ist er polnischer Nationalspieler. © MIS
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Josh Wolff: Der ehemalige Löwen-Stürmer ist jetzt Co-Trainer bei D.C. United. © MIS
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Alexander Eberlein: Geriet in der vergangenen Saison bei Wacker Burghausen als einer von mehreren Spielern mit seinem Trainer Uwe Wolf aneinander und stand in der Rückrunde nicht mehr im Kader. Aktuell ist der Mittelfeldspieler vereinslos. © MIS

Sie haben auch dadurch Berühmtheit erlangt, dass Sie die schnellste Gelbe Karte im deutschen Profifußball kassiert haben…

Miller: Ja, das stimmt. Es war war gegen Hertha BSC, glaube ich. Ich hatte das mit der Mannschaft vorher abgesprochen: Rein, und gleich einen umhauen. Zehn Sekunden hat es gedauert. Wir wollten den anderen gleich mal zeigen, wo’s langgeht.

Wer war Ihr unangenemster Gegenspieler?

Miller: Giovane Elber und der Gladbacher Dahlin. Mit dem Elber kam ich einfach nicht zurecht.

Und Ihr Lieblingsgegenspieler?

Miller: Rudi Völler. Er hat mir sehr imponiert, weil er so ein Fuchs als Stürmer war. Ich aber bin an der Aufgabe, ihn zu bekämpfen, gewachsen. Und Rudi hatte es gegen mich immer schwer.

Wer war der beste Spieler, mit dem Sie bei 1860 zusammengespielt haben?

Miller: Eindeutig Peter Nowak. Er war in der Saison 94/95 auch der beste Spieler der Bundesliga.

tz

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