1:2-Niederlage gegen Rostock

Ärger über „zwei saudämliche Gegentore“: 1860 ist zurück im Abstiegskampf!

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Soukou brachte Hansa in Front. Mauersberger und Hiller (verdeckt) konnten nicht retten.

Prüfungsstress und Doppelbelastung sind vorbei für Daniel Bierofka, seit Ende vergangener Woche kann sich der Löwen-Coach voll und ganz auf seine Mannschaft konzentrieren. Und das wird bitter nötig sein.

Denn mit dem 1:2 (0:2) gegen Hansa Rostock gestern Nachmittag vor ausverkauftem Haus auf Giesings Höhen sind die Löwen zurück im Abstiegskampf. Aus dem sie nie raus waren, wenn es nach Sascha Mölders geht. „Wir haben nie gesagt, dass wir nicht mehr nach unten schauen müssen“, meinte der blaue Torschütze mit betretener Miene. „Am 38. Spieltag wollen wir die Klasse gehalten haben. Wenn’s geht, natürlich früher.“

In Anbetracht der Leistung der ersten Halbzeit wird’s schwer mit einer frühzeitigen Rettung. Zweikampfschwach, wenig pressingresistent und ohne Konsequenz in der Offensive präsentierten sich die Sechziger gegen robuste und gut eingestellte Gäste, die die Fehler der Hausherren im Gegensatz zu Aalen und Cottbus eiskalt ausnutzten. Das erste Mal nach vier Minuten, als Breier nach Vorarbeit des starken Soukou aus spitzem Winkel einnetzte. Speziell Phillipp Steinhart sah hier ganz alt aus – wie auch beim 0:2 (42.), als Soukou einen Konter über Biankadi und Breier abschloss. Ein Treffer, der Bierofka auf die Palme brachte. „Es war ein klares Foulspiel an Daniel Wein, das hat man auch in der TV-Wiederholung gesehen“, bewertete er die Szene, die dem 0:2 vorausgegangen war. Weiteres Nachkarten sparte sich der 1860-Trainer.

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Mölders (58.) und Steinhart (70.) vergaben die größten Möglichkeiten im zweiten Durchgang. Der Sturm-Oldie, dessen Vertrag sich gestern mit dem 20. Punktspieleinsatz um ein weiteres Jahr verlängerte, scheiterte an Hansa-Keeper Gelios, Steinharts Linksschuss prallte von der Unterseite der Latte vor die Torlinie zurück ins Feld. Dass die Sechziger-Fans, von denen einige Exemplare in der Westkurve mit Pyros glänzten, trotzdem bis zum Schluss hoffen durften, lag an Mölders’ Treffer in der 72. Minute und an Torwart Marco Hiller, der Breiers Elfmeter (78.) parierte.

Mölders’ Fazit: „Zwei saudämliche Gegentore und zu wenig zu Ende gespielte Angriffe.“ Bierofka wollte trotzdem positiv auf die nächsten Aufgaben blicken: „Wir haben eine super zweite Halbzeit gespielt. Die Naivität der ersten müssen wir weglassen.“ Leichter als gestern werden die Partien in Wiesbaden und gegen Haching (12. März, 19 Uhr) ganz bestimmt nicht werden.

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