Mit Großfamilie und Gans

TSV 1860: Bei den Koussous geht‘s an Weihnachten rund

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Das Fest der Liebe ist für Löwen-Verteidiger Nono Koussou enorm wichtig.

Für Löwen-Verteidiger Nono Koussou ist Weihnachten das wichtigste Fest des Jahres - ruhig und besinnlich wird die „stille Zeit“ allerdings nicht begangen. Der 1860-Togolese hat sich eine Menge vorgenommen!

München - Besinnlichkeit? Bei Familie Koussou geht es an Weihnachten eher rund! „Es kommen immer so zwischen 15 und 20 Leute“, sagt Verteidiger Nono Koussou vom TSV 1860, „da ist schon was los, aber es ist noch vergleichsweise ruhig. Bei Geburtstagen kann es schon eher vorkommen, dass die Nachbarn klingeln.“ Bei seinen Eltern gibt es an Heiligabend ganz traditionell Gans, dazu kommen afrikanische Beilagen wie Eintopf oder Grießbrei. „Manche Sachen davon kenne ich gar nicht“, sagt der gebürtige Togolese und lacht. 

Für die kleineren Kinder gibt es dann die Bescherung. Die Älteren müssen warten. „Ich gehe immer mit meiner Mutter in die Spätmesse um 23.00 Uhr in die Kirche St. Sebastian in Schwabing. Wir beide sind die Religiösen in der Familie“, sagt der gläubige Katholik in Diensten der Löwen. Erst um Mitternacht gibt es dann die Bescherung. Und was wünscht sich Koussou? „Ich wünsche mir ehrlich gesagt nichts, ich verschenke lieber“, sagt er. „Für mich ist es schon das größte Geschenk, wenn die Familie zusammenkommt. Da bin ich altmodisch.“ Ein großen Wunsch hat er dann aber doch noch: „Gesundheit!“ 

Kodjovi Koussou: Winter-Training für das große Ziel Aufstieg

Was auf den ersten Blick platt klingt, ist bei Koussous Krankenakte nur allzu verständlich. Immer wieder wurde der 25-Jährige von Verletzungen zurückgeworfen. Vor der Saison riss er sich in einem Testspiel des TSV 1860 das Innenband im linken Knie. Jetzt ist der Rechtsverteidiger aber wieder voll dabei. „Ich habe aktuell zum Glück keine Probleme“, sagt Nono Koussou (eigentlich Kodjovi Koussou, der bereits drei Zweitliga-Spiele für die Löwen gemacht hat. Sein großes Ziel für diese Saison ist klar: „Natürlich will ich aufsteigen. Ich will mir nicht das ganze Jahr den Arsch aufreissen und es dann am Ende nicht schaffen. Das habe ich schon vor fünf Jahren erlebt!“ Damals scheiterte er mit den Löwen-Amateuren in der Relegation an Elversberg. 

Nono Koussou im Kicker-Duell mit tz

Für das große Ziel Aufstieg trainiert Nono Koussou auch in der Winterpause. Von 1860-Trainer Daniel Bierofka gab es einen Laufplan. Zwölf Läufe müssen die Spieler bis zum Trainingsauftakt am  9. Januar absolvieren. Auf den Fußball kann Nono aber nicht verzichten. Letztens war er in der Halle beim Zocken. Da tauchten dann illustre Gestalten wie Michael Hofmann, Necat Aygün oder Miroslav  Klose auf. Vom Trainer hat er aber keinen Ärger zu erwarten: „Der  weiß das. Ich bin ein Straßenfußballer und spiele mit Auge.“ Über die Feiertage verzichtet sogar Koussou aufs Kicken: „Weihnachten ist für mich das wichtigste Fest des Jahres - neben dem Muttertag.“

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