Drittes Ligaspiel binnen sieben Tagen

Ticker: Schwächste Leistung im Jahr 2019 - 1860 verliert in Würzburg

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Keine tolle Leistung der Löwen. 

Nach den knappen Siegen bei Wehen Wiesbaden und gegen Unterhaching geht es für Sechzig bei den Würzburger Kickers weiter. Setzt sich die Erfolgsserie fort? Der Live-Ticker zum Spiel.

Vorbericht zu Würzburger Kickers gegen 1860 München

München - Die ganz großen Abstiegssorgen haben die Löwen zumindest vorerst überwunden. Dank des 1:0 im Derby gegen die SpVgg Unterhaching gelang dem Team von Trainer Daniel Bierofka am 28. Spieltag der Sprung auf Platz fünf. Besser waren die Blauen nur vor dem 7. Spieltag positioniert, als nach zehn Zählern der vierte Rang zu Buche stand. Aktuell ist die Mannschaft ähnlich gut in Schuss - vier der vergangenen fünf Partien wurden gewonnen. Nun geht es zu den Würzburger Kickers (Anpfiff am Samstag um 14 Uhr), die nur eines der jüngsten fünf Spiele gewannen. Die Franken scheinen also zum richtigen Zeitpunkt zu warten.

Von mehr als einem weiteren Jahr in der Drittklassigkeit will Bierofka trotz der jüngsten Patzer des Karlsruher SC und des Halleschen FC nicht träumen. Immerhin beträgt der Rückstand auf die Sachsen-Anhaltiner und damit den Relegationsplatz noch immer acht Punkte - nur zwei weniger als der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. „Wir müssen die Lage realistisch einschätzen, alles andere ist in Ordnung“, urteilt der Löwen-Dompteur, der von einem „Derby“ in 300 Kilometer Entfernung spricht.

Neun Verträge laufen bei Löwen aus

Um die Planungen für die nächste Saison wirklich vorantreiben zu können, braucht es wohl noch zwei oder drei Siege. Bierofka kündigt bereits „Gespräche, die auch ein bisschen weh tun“, an - „aber da müssen wir jetzt durch“. Denn der Ex-Profi plant eine Verschlankung des Kaders, dem aktuell 29 Spieler angehören. Immerhin neun Verträge laufen im Sommer aus, darunter die von Jan Mauersberger, Aaron Berzel oder der Leihspieler Simon Lorenz und Prince Osei Owusu.

Im Hinspiel gegen Würzburg kam Sechzig trotz mehr als einer halben Stunde Überzahl nach einer Gelb-Roten Karte gegen Dave Gnaase nicht über ein 1:1 hinaus. Der mittlerweile zum KFC Uerdingen abgewanderte Adriano Grimaldi besorgte die Führung, doch acht Minuten vor Schluss ärgerte Simon Skarlatidis die Blauen im Wiesn-Heimspiel.

mg

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