„Eine harte Regel, aber wir müssen sie einhalten“

Nicht nur sportliche Gründe: Darum standen Ziereis, Köppel und Seferings nicht im 1860-Kader

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In Kaiserslauern stand Markus Ziereis (vorne) nicht im Kader.

Mit Christian Köppel, Simon Seferings oder auch Markus Ziereis standen einige Aufstiegshelden des TSV 1860 nicht im Kader in Kaiserslautern - warum eigentlich?

München - Viele Löwen-Fans wunderten sich: Warum standen Aufstiegshelden wie Christian Köppel, Simon Seferings oder auch Markus Ziereis nicht im Kader für das Lautern-Spiel? Jetzt gibt‘s die Erklärung. Es hatte wohl nicht nur sportliche Gründe – vielmehr müssen die Löwen auch auf die U23-Regel aufpassen! Laut DFB müssen nämlich mindestens vier Spieler auf dem Spielberichtsbogen stehen, die das 23. Lebensjahr am 1. Juli der Saison noch nicht vollendet haben. „Das ist eine harte Regel, aber wir müssen sie einhalten“, sagt Co-Trainer Oliver Beer zur tz.

Am Sonntag standen Marco Hiller (21), Simon Lorenz (21), Eric Weeger (21) und Efkan Bekiroglu (22) im Kader. Köppel (23) und Ziereis (25) fallen nicht mehr in diese Regelung. „Ziereis hat es gut aufgenommen. Klar ist er unzufrieden“, sagt Beer. „Am Sonntag hat er aber sehr ordentlich trainiert.“ Seferings ist zwar 23 Jahre alt, hatte aber erst am 5. Juli und damit nach dem Geburtstags-Stichtag. Außerdem können Dennis Dressel (19), der Verletze Noel Niemann (18), die beiden Keeper Johann Hipper (19) und Tom Kretschmar (19), sowie Neuzugang Semi Belkahia (19) bei der Einhaltung der Regel helfen.

BR überträgt das Heimspiel gegen Lotte doch live

Beim Heimspiel am Samstag gegen Lotte, das anders als berichtet live im BR und WDR übertragen wird, dürfte es wieder spannend werden, wen Daniel Bierofka in den Kader nominiert.

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Der Trainer ist derzeit in Hennef, Sportchef Günther Gorenzel, der in Bieros Abwesenheit normalerweise das Training leitet, bei der Trainertagung in Dresden – also muss Co-Trainer Beer ran. Heute stehen zwei Einheiten an, am Mittwoch eine. Die Schwerpunkte der Woche? „Kompakt stehen. Die Abstände waren bei uns zu groß“, verrät Beer. „Und Ballbesitz. Wir müssen die Spielplanung besser gestalten. Wir wollen Spaß vermitteln, damit wir uns wieder trauen zu spielen. Wir können ja kicken und wollen nicht immer auf den zweiten Ball spielen.“

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Das Spiel in Kaiserslautern zeigte, dass die Löwen noch gerade im Spiel nach vorne Nachholbedarf haben. „Wir haben zu viele Bälle hergeschenkt“, sagt Beer. „Wir müssen abgezockter sein. Manchmal waren wir auch zu brav, da müssen wir mehr Drecksack sein.“

ffu

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