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Löwen-Präsident Dieter Schneider im Krankenhaus

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Sorge um Löwen-Präsident Dieter Schneider. © sampics

München - Die turbulenten vergangenen Monate bei den Löwen scheinen an Präsident Dieter Schneider nicht spurlos vorübergegangen zu sein: Der 64-Jährige liegt seit Montag im Krankenhaus.

In der "Bild"-Zeitung bestätigte Schneiders Frau Gipsy: "Mein Mann liegt seit Montag im Krankenhaus. Es geht ihm psychisch und physisch nicht gut."

Die vergangenen Monate haben an der Gesundheit Schneiders gezehrt: Die Löwen standen kurz vor der Insolvenz, dazu kamen die zähen Verhandlungen mit Investor Hasan Ismaik sowie das anschließende Kompetenzgerangel mit dem Mann aus Jordanien und dessen Statthalter Hamada Iraki.

Angeblich ist das Gewicht des 64-Jährigen auf 59 Kilogramm gesunken. Nach einem Besuch eines Fan-Klubs am vergangenen Sonntag war es dann zuviel: Schneider klappte zusammen und begab sich ins Klinikum in Dachau. 

"Ich habe mit seiner Frau gesprochen: Es war ein Schwächeanfall. Er nimmt sich jetzt die Zeit, um gesund zu werden und zu analysieren, an was es liegt. Jeder Mensch hat Grenzen, gut dass er das jetzt einsieht. Wir wünschen ihm alle, dass er so schnell wie möglich wieder gesund wird und bald wieder an Bord ist", sagte Löwen-Geschäftsführer Robert Schäfer am Mittwoch auf dem Vereinsgelände. "Ich hoffe, es ist nichts Ernstes und dass er nach seiner Genesung einen gesünderen Lebenswandel einschlägt. Nur Kaffee und Zigaretten sind nicht das gesündeste."

Die Geschäfte an der Grünwalder Straße sollen aber ganz normal weiterlaufen. "Schneider hat uns am Montag per E-Mail informiert, dass er bis zu seiner Genesung den Staffelstab im Präsidium an Franz Maget und Wolfgang Hauner übergibt. Wir haben das Glück, dass wir ein vollständiges Präsidium haben. Es gibt kein Vakuum und es hat keine Auswirkungen auf das operative Geschäft", erklärte Schäfer.

Die Chronik der Löwen-Rettung seit 2010

tz

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