So feierte der "Scheich" den Erfolg seiner Löwen

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Hasan Ismaik bejubelte den Löwen-Erolg gegen Eintracht Frankfurt.

München - Hasan Ismaik entpuppt sich mehr und mehr zum neuen Maskottchen des TSV 1860 München. Denn: Wenn der "Scheich" bei einem Löwen-Heimspiel zu Besuch ist, dann gewinnen die Sechzger auch.

Man erinnere sich noch an Ismaiks ersten Besuch bei einem Löwen-Heimspiel in der vergangenen Saison, als die Sechzger Energie Cottbus mit 4:0 aus der Allianz Arena ballerten. "I love it", schwärmte der Löwen-Investor damals. Er meinte damit zwar die Allianz Arena und nicht etwas die fußballerischen Fähigkeiten seines neuen Spielzeugs. Doch mittlerweile dürfte Ismaik auch zu seiner Mannschaft ein fast liebesvolles Verhältnis aufgebaut haben.

Denn immer wenn "der Scheich" da ist, dann gewinnen die Sechzger. Das war gegen Cottbus so, das war am 2. Spieltag dieser Saison gegen den Karlsruher SC (2:1) so und das war auch so am Samstag beim hart umkämpften 2:1-Sieg gegen Tabellenführer Eintracht Frankfurt.

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Viele Fans in unserem Forum fordern jetzt, dass der Geschäftsmann künftig bei jedem Spiel mit dabei sein sollte. Einerseits aus dem schlichten Grund, weil die Mannschaft unter den Augen des Investors offenbar nicht anders kann, als zu gewinnen. Andererseits, damit Ismaik mit eigenen Augen sehen kann, zu was die Löwen in der Lage sind. User nobody schreibt zum Beispiel: "Siege, wenn Ismaik im Stadion ist, sind besonders schön! Dann wird vielleicht eher Kohle in die Mannschaft investiert."

Wie bei seinen bisherigen Gastspielen hatte Ismaik auch dieses Mal offensichtlich viel Spaß. Gekleidet mit Fanschal und getönter Brille, genoss der Investor den Erfolg gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer sichtlich. Auch sein Nebensitzer Hamada Iraki feierte begeistert mit.

Einziger Wermutstropfen: Hatte bei den Erfolgen gegen Cottbus und Karlsruhe noch Dieter Schneider neben Ismaik gesessen, nahm der Präsident dieses Mal weiter entfernt Platz. Ein offenkundiger Beweis dafür, dass in der Führungsetage der Löwen derzeit nur wenig Harmonie herrscht. Auch hier wird ein Kraftakt von Nöten sein, um die Kräfte zu bündeln und den Verein wieder in ruhigeres Fahrwasser zu steuern.

tz

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