Király: "Wir sollten alle - Fans, Verein und Spieler - viel positiver denken"

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Gabor Király.

München - Gabor Király hat in den aktuellen "Löwen-News" ein interessantes Interview gegeben. Darin spricht der Keeper unter anderem über die finanziellen Probleme bei Sechzig und seine Erfahrungen im Profi-Bereich.

Löwen-Keeper Gabor Király hat seine Loyalität zum TSV 1860 München bewiesen und seinen Vertrag zu stark reduzierten Bezügen verlängert. Damit haben die Sechzger nach Daniel Bierofka eine weitere Identifikationsfigur an sich binden können - ein wichtiger Eckpfeiler für die sportlichen Ziele in der nächsten Saison.

Im offiziellen Stadionheft des TSV 1860 "Löwen-News" gab der Keeper ein ausführliches Interview, in dem er über seine Beweggründe zum Bleiben und über viele andere Aspekte seiner Profi-Erfahrung spricht. Lesen Sie hier die wichtigsten Passagen:

Gulasch-Gabor: Kiraly kocht mit Jung-Löwe

Király kocht Gulaschsuppe mit Jung-Löwen

Nicht nur im Tor ist Gabor Kiraly ein Klassemann: Auch am Herd hat es der Ungar drauf. Vor 20 Mini-Löwen aus dem Internat gab er erst eine exklusive Pressekonferenz und kredenzte mit dem Nachwuchs anschließend eine feine Gulaschsuppe. Lecker! © TSV 1860
Nicht nur im Tor ist Gabor Kiraly ein Klassemann: Auch am Herd hat es der Ungar drauf. Vor 20 Mini-Löwen aus dem Internat gab er erst eine exklusive Pressekonferenz und kredenzte mit dem Nachwuchs anschließend eine feine Gulaschsuppe. Lecker! © TSV 1860
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Nicht nur im Tor ist Gabor Kiraly ein Klassemann: Auch am Herd hat es der Ungar drauf. Vor 20 Mini-Löwen aus dem Internat gab er erst eine exklusive Pressekonferenz und kredenzte mit dem Nachwuchs anschließend eine feine Gulaschsuppe. Lecker! © TSV 1860
Nicht nur im Tor ist Gabor Kiraly ein Klassemann: Auch am Herd hat es der Ungar drauf. Vor 20 Mini-Löwen aus dem Internat gab er erst eine exklusive Pressekonferenz und kredenzte mit dem Nachwuchs anschließend eine feine Gulaschsuppe. Lecker! © TSV 1860
Nicht nur im Tor ist Gabor Kiraly ein Klassemann: Auch am Herd hat es der Ungar drauf. Vor 20 Mini-Löwen aus dem Internat gab er erst eine exklusive Pressekonferenz und kredenzte mit dem Nachwuchs anschließend eine feine Gulaschsuppe. Lecker! © TSV 1860
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Király über ...

... seine Vertragsverlängerung: "Der erste Schritt ist ja eigentlich schon Anfang Dezember gemacht worden, als sich der Verein von allen den Zehn-Prozent-Gehaltsverzicht gewünscht hat. Es war für mich überhaupt keine Frage, hier mitzumachen. Darüber hinaus habe ich auf meine Option verzichtet, wonach sich mein Vertrag automatisch verlängert, wenn ich in dieser Saison 28 Spiele mache. [...] Ich wusste um die Situation. Ich habe aber auch gesagt, dass es eine Grenze gibt. Die Frage war also, was kann ich leisten, was kann der Verein leisten. Am Ende haben wir uns geeinigt. Ich bin an die Schmerzgrenze gegangen, aber die Verantwortlichen sind mir auch entgegengekommen. Ich denke, dass beide Seiten mit dem Ergebnis glücklich sind. Wenn man gemeinsam an einem Tisch sitzt, muss es immer das Ziel sein, dass beide Seiten zufrieden aufstehen. Es ist uns gelungen, die goldene Mitte zu treffen. Das war sehr wichtig für den Verein und für mich auch."

Kiraly trifft keine Schuld: Die Löwen-Niederlage

Löwen verlieren gegen den FCA: Alle Bilder und Einzelkritiken

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Király: Selten ernsthaft gefordert, fraglich, ob er beim zweiten Gegentor was hätte ausrichten können. Note: 4 © getty
Rukavina: Gewohntes Bild beim serbischen Hektiker. Lauffreudig, aber erschreckend planlos. Stellungsfehler beim 0:2. Note: 5 © getty
Bülow: Ließ sich vor dem 0:1 von Thurk düpieren, ein Abend zum Vergessen. Note: 5 © getty
Bell: Schwacher Auftritt der Mainzer Leihgabe, große Probleme am Boden. Note: 5 © Sampics
Buck: Bekam den flinken Ndjeng nie richtig zu fassen. Nach der Pause einige gelungene Offensivaktionen. Note: 4 © getty
Ignjovski: Kämperisch auf der Höhe, spielerisch kam gestern kaum was vom jungen Serben. Note: 4 © getty
Stahl: Riesen-Kopfballchance in der Anfangsphase, musste nach 52 Minuten wegen seiner Oberschenkelproblem raus. Note: 4 © getty
Ab 53. Rakic: Eine Weiterleitung auf Lauth, ein 25-m-Schuss, viel mehr kam nicht vom Serben. Note: 4 © getty
Aigner: Rannte sich auf rechts regelmäßig fest. Nur noch ein Schatten der vergangenen Rückrunde. Note: 5 © getty
Ab 64.: Camdal: o.B. © getty
Volland: Engagiert, aber glücklos. Machte keinen Stich gegen Verhaegh. Note: 4 © getty
Ludwig: Was der Thüringer auch probierte, es misslang ihm. Totalausfall nennt man das. Note: 6 © getty
ab 84.: Schindler: o.B. © getty
Lauth: Sehr bemüht, aber nur sporadisch wirklich gefährlich. Musste sich zu viele Bälle selbst holen. Note: 3 © getty

... über die finanziellen Probleme bei 1860: "Für mich war eine solche finanzielle Krise auch ganz neu, bei meinen bisherigen Vereinen habe ich so etwas noch nicht erlebt. Aber man muss jede Herausforderung lösen, das zeichnet gerade auch einen Sportler aus. Ich habe in meiner Karriere schon viele Situationen gehabt, wo eine Lösung gefunden werden musste. Wir haben ja mit meinem neuen Vertrag jetzt auch einen optimalen Weg erreicht. Es gibt bei Vereinen Probleme, bei Spielern, es gibt überall Probleme, die Frage ist nur: Wie gehst Du mit einem Problem um? Willst Du es lösen oder bekommst Du Panik. Eigentlich ist es wie im privaten Leben auch. Bleibst du ganz ruhig und konsequent, dann kann man fast immer eine gute Lösung finden."

... über seine Entwicklung als Torhüter in den vergangenen zehn Jahren: "Vor zehn Jahren war ich nicht nur jünger, sondern auch wild. Heute bin ich viel ruhiger und reifer geworden, gerade auch durch meine Zeit in England. Ich bin zwar 34, aber körperlich fühle ich mich sehr fit - eher wie 22. Ich will heute von guten und schlechten Sachen lernen, bewusster und konsequenter werden. Dieses Denken hat sich in den vergangenen sieben Jahren immer stärker entwickelt. Ich will immer etwas dazu lernen und konzentriere mich jedes Jahr auf einen bestimmten Aspekt. [...]"

Humor ist, wenn man trotzdem lacht: Die besten Witze der Löwen

Humor ist, wenn man trotzdem lacht: Die besten Witze der Löwen

"Momentan tagt ja das rote römische Reich (bei der FCB-Jahreshauptversammlung, d. Red.). Wahrscheinlich gibt es dort schon dicke Luft. Weil sie sich fragen: Wie schaffen sie es, mit 69.000 nur halb so laut zu sein wie wir mit 20.000." (TV-Manager Otto Steiner) © al./kim
"Und viele werden sich fragen: Wie soll ich das Bayern-Lied summen, wenn ich ein Kaviar-Brötchen im Mund habe?" (TV-Manager Otto Steiner) © al./kim
Das sind die besten Witze der Löwen
"Die Karten für diesen Abend waren nach einem Tag ausverkauft. Ich hab mir kurz überlegt, ob wir das Geschäftsmodell ändern und zusätzlich Kulturveranstaltungen anbieten." (Präsident Rainer Beeck) © sampics
Das sind die besten Witze der Löwen
"Früher unter Max Merkel war Nietzsche das philosophische Vorbild. Wenn du zum Training gehst, vergiss die Peitsche nicht. Der heutige Philosoph der Löwen ist Diogenes. Weil mehr als a leeres Fassl zum Übernachten ist nicht mehr da..." (Ottfried Fischer) © sampics
Das sind die besten Witze der Löwen
"Wenn ich höre, bei Sechzig ist zur Zeit alles in Ordnung, dann sig i schwarz." (Ottfried Fischer) © sampics
Das sind die besten Witze der Löwen
"150. Geburtstag – in dem Alter hat man die besten Zeiten oft hinter sich. Humor ist die intelligenteste Art, mit Verzweiflung umzugehen. Einige im Publikum haben auch bereits ihren Zivi mitgebracht." (Sissi Perlinger) © sampics
Das sind die besten Witze der Löwen
"Ich möchte mich für ein einen Nachmittag sehr bedanken: Ich war mit einem 1860-Fan im Stadion gegen den FSV Frankfurt. Da fällt das 2:1, und er sagt: "Jetzt steigen wir auf und dann marschieren wir durch' Fällt das 3:1, sagt er: 'Wir kaufen einen Brasilianer.' Fällt das 3:2, sagt er: 'Das verlieren wir noch.' Fällt das 3:3, sagt er: 'Du, da verlier ich lieber, bevor ich daheim gegen den FSV Frankfurt unentschieden spiele. © sampics
Das sind die besten Witze der Löwen
Auf dem Weg zum Stadion sagt er: 'Wir steigen ab.' Und in der U-Bahn sagt er: 'Ab nächster Woche haben wir eine Serie, dann steigen wir auf, marschieren wir durch, und dann kaufen wir einen Brasilianer.'" (Hannes Ringlstetter) © sampics
Das sind die besten Witze der Löwen
"Das sind die Wikileaks-Dokumente über die Sechziger. Das sind 250.000 geheimste Dokumente, was die Welt wirklich über die Löwen denkt. Was denkt die Welt wirklich über die Sechziger? Silvio Berlusconi: Viel zu wenig Zushcauer im Stadion, sagt er, da ist ja auf meinen Swingerparties mehr los. [...] © sampics
Das sind die besten Witze der Löwen
Klaus Wowereit hat gesagt: Die Löwen, die Sechziger gehören raus aus München, rein nach Berlin. Denn wir haben etwas gemeinsam. Arm, aber sexy." (Fonsi Springer) © sampics
Das sind die besten Witze der Löwen
"Schon bald nach der Gründung des TSV 1860 im Jahr ... äh ... 1860 bemerkte die Führung, dass es den Spielern an nichts fehlen soll und führte das Phänomen der Spielerfrauen ein. Als Spieler muss man sich auch mal fallen lassen. Es ist beim Fußball wie beim Italiener: Zu einer guten Pizza gehört, dass man den Teig flach hält." (Piet Klocke) © sampics
Das sind die besten Witze der Löwen
"Ich habe eben gehört: Einziger Joke bei der Bayern-Jahreshauptversammlung war, als der Würstl-Uli im Bezug auf uns über die fünfte Liga gesprochen hat." (Stefan Schneider) © sampics
"Der größte Feind fängt mit H an und hört mit Oeneß auf." (Ottfried Fischer) © sampics
"Mich haben sogar die Weight Watchers rausgeschmissen, weil ich keine Punkte mehr habe." (Ottfried Fischer) © sampics
"Radi Radenkovic war mit „Bin i radi, bin I König“ der Beweis, dass man auch schon vor Dieter Bohlen talentfrei singen kann." (Ottfried Fischer) © sampics
"Wir sind einfach großzügig, wir freuen uns seit 1966. Für uns ist eine Meisterschaft was Kostbares. Wehe den Anderen, wenn wir mal wieder eine brauchen." (Ottfried Fischer) © sampics
"Es ist so schick geworden, St.-Pauli-Fan zu sein. Noch nie in Hamburg gewesen, keine Ahnung vom Fußball, aber St.-Pauli-Fan sein. Das ist nicht so mainstream. Wenn mir so ein Typ mal einer mit einem Sechzger-Fanclub ankommt, dem streich ich eine auf." (Michi Altinger) © al./kim
"Ich kann die Sache von der Leidensfähigkeit nicht mehr hören. Ein Sechzger-Fan ist nicht leidensfähig, er ist geduldig!" (Michi Altinger) © al./kim
"Und wenn ich höre: zu großer Kader. Wo hat man denn in der zweiten Liga so viele wunderschöne Spielerfrauen wie bei Sechzig? Die sind auf jeden Fall erstligatauglich." (Michi Altinger) © al./kim
"Typisch für Sechzig ist die Geschichte, wie ich zu dieser Veranstaltung gekommen bin. Erst hieß es vor einem Jahr: Michi, machst du mal was Kleines für uns? Dann hieß es plötzlich: Der Ottfried Fischer ist doch auch ein großer Sechzger-Fan, mach ma so an größeren Stammtisch. Dann war es plötzlich die Muffathalle!" © al./kim
"Und wenn wir noch einen Monat gewartet hätten, dann es wohl die Olympiahalle gewesen. Der Bundeskanzlerin hätte mit dem Ottfried das Sechzgerlied gesungen, und der Papst säße in der ersten Reihe und hätt a blaues Kappe auf." (Michi Altinger) © al./kim
"Jetzt kommt die schlimme Zeit für die Nikoläuse, die vier Wochen lang in Rot rumlaufen müssen und die es zum Glühweinstand zieht, damit sie wenigstens innen blau werden." (Ottfried Fischer) © sampics
"150 Jahre – bei diesem Alter, da müsste man eigentlich meinen, dass man weiß, wie's geht." (Piet Klocke) © sampics
Das sind die besten Witze der Löwen
"Es wird doch überall getauscht, einen Frauentausch, einen Häusertausch,... Wir tauschen auch einmal im Jahr: Blaue mit den Roten." (Buhrufe). Der Uli Hoeneß zieht nach Giesing und wir regieren in der Säbener Straße. Der Sechziger fängt mal an und lässt alle 300 Meisterschalen vom Sperrmüll abholen. Wir brauchen nämlich nur noch eine." (Fonsi Springer) © sampics
"Die Sechziger-Schale kommt ins archäologische Museum in die Abteilung 'Frühhistorische Geschichte' zwischen eine römische Streitaxt, zwei goldene Knöpfe und den ersten keltischen Fanschal." (Fonsi Springer) © sampics
"Man kann nicht mehr zu McDonald's gehen, weil den der Uli Hoeneß annektiert hat." (Ottfried Fischer) © sampics
"Wenn der Zweikampf ins Essen reingeht, dann machen wir einfach einen weißblauen Leberkas und einen weißblauen Senf dazu, und dann schauen wir mal, wer dann noch zum McDonald's geht." (Michi Altinger) © al./kim
"Mancher ist so sehr Fan des Underdogs, dass er auch dann noch freut, wenn er mit der S-Bahn zum Auswärtsspiel fahren darf." (Ottfried Fischer) © sampics
"Ich wünsche den Sechzigern, dass sie nie mehr gegen den FSV Frankfurt spielen. Es gab FSV-Fans im Stadion, die haben sich ausgezogen bei jedem Tor für Frankfurt. Ich habe noch nie so greislige nackte Menschen gesehen." (Hannes Ringlstetter) © sampics
"Was ist der Unterschied zwischen 1860 und Karstadt? Keiner. Beide haben kein Geld. Aber Karstadt hat die bessere Sportabteilung." (Ottfried Fischer) © sampics

... über eine mögliche Rückversetzung auf die Ersatzbank in seinem Alter: "Nummer 2 war ich nur ein Jahr, in Leverkusen. Diese Zeit habe ich damals gebraucht, um meinen Akku wieder aufzuladen. Ich hatte 15 Jahre lang nonstop und ohne Verletzungen gespielt. Meine längste Verletzung hat zwölf Tage gedauert. In England habe ich in vier Jahren 148 Spiele gemacht, das ist sehr viel, jeden Mittwoch, jeden Samstag. Manchmal wusste ich nicht einmal mehr, gegen wen wir spielen. [...] Jetzt sehe ich keinen Grund zu pausieren. Warum sollte ich auf der Bank sitzen, wenn ich gesund und mental bereit bin?"

... über Dinge, die ihn am Fußball-Business stören: "Wenn man Probleme macht, eigentlich keine sind. Selbst wenn alles wirklich gut läuft, neigen wir dazu, etwas Negatives zu suchen. Wir sollten alle - Fans, Verein und Spieler - viel positiver denken. Und mit einem guten Ergebnis einfach mal zufrieden sein. Und dann gibt es diesen Mittelweg nicht mehr. Entweder ist alles extrem negativ oder extrem positiov. Das stört mich."

Das komplette Interview finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Löwen-News.

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