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1860-Kapitän Lex will mit nach Mannheim: „Am liebsten würde ich mich in den Fanblock stellen“

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Kapitän Stefan Lex fehlt den Löwen am Wochenende beim Topspiel gegen Mannheim mit einer Gelbsperre.
Kapitän Stefan Lex fehlt den Löwen am Wochenende beim Topspiel gegen Mannheim mit einer Gelbsperre. © Imago Images / mis

Beim Verfolgerduell in Mannheim ist Stefan Lex gesperrt. Der 1860-Kapitän möchte sein Team trotzdem unterstützen und deshalb mit Trainer Köllner sprechen.

München - Stefan Lex leidet. Der Kapitän des TSV 1860 ist zum ersten Mal in seiner Karriere nach fünf Verwarnungen nur Zuschauer. Die umstrittene fünfte Gelbe Karte vom vergangenen Spiel beim FC Viktoria Berlin wurmt ihn immer noch. „Also wenn das eine Schwalbe war, dann weiß ich auch nicht mehr! Mein Gegenspieler berührt mich, ich bin in vollem Lauf“, sagt der Stürmer im Interview mit der AZ. „Es ärgert mich schon, denn ich bin nun wirklich nicht für Schwalben bekannt. Ganz im Gegenteil: Es ist die erste Gelbsperre meiner ganzen Karriere.“

Obwohl gesperrte Spieler normalerweise das Team bei Auswärtsfahrten nicht begleiten, will der 32-Jährige seinen Kollegen am Samstag unbedingt im Carl-Benz-Stadion die Daumen drücken. „Ich wäre schon sehr gerne dabei, muss ich zugeben. Am liebsten würde ich mich in den Fanblock stellen und die Mannschaft anfeuern, aber das wird wegen Corona nicht gehen“, sagt Lex. „Ich muss nochmal mit dem Trainer sprechen.“

„Wenn wir weiter so konstant punkten, wird sich am Ende ein nettes Tabellenbild für uns abzeichnen.“

Löwen-Kapitän Stefan Lex.

Michael Köllner wird seinem Anführer den Wunsch vermutlich nicht abschlagen. Lex wird sein Mitspieler in der richtungsweisenden Partie im Kampf um den Aufstieg in die 2. Bundesliga unterstützen und verbreitet Optimismus. „Wir sind gerade gut drauf und haben uns unsere Punkte nicht erschwindelt“, findet Lex, der aber wie sein Trainer die aufkommende Euphorie im Umfeld des Klubs zu bremsen versucht. „Es kann noch so viel passieren da oben. Die nächsten beiden Spiele gegen Mannheim und Saarbrücken sind direkte Duelle, die sind sicher hart umkämpft. Wir spielen demnächst fast jede Woche gegen ein Team, das in Schlagdistanz liegt..“

Die Lauerstellung liege den Löwen besonders, ist sich der Kapitän sicher. Er fordert von den Kollegen im Duell gegen den punktgleichen Tabellennachbarn Mut und einen „genauso aktive“ Spielweise wie bei den letzten vier Siegen in Serie. Dann dürfen die Fans sogar vom perfektes Saisonfinale träumen. „Wenn wir weiter so konstant punkten, wird sich am Ende ein nettes Tabellenbild für uns abzeichnen.“ (Jörg Bullinger)  *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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