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TSV 1860: Herzmuskelentzündung! Keanu Staude fällt vorerst aus

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Von: Korbinian Kothny

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Michael Köllner muss in den kommenden Wochen auf Keanu Staude verzichten.
Michael Köllner muss in den kommenden Wochen auf Keanu Staude verzichten. © Revierfoto / Imago images

Keanu Staude wird dem TSV 1860 München vorerst nicht zur Verfügung stehen. Untersuchungen ergaben eine Herzmuskelentzündung beim 25-Jährigen.

München - Schock beim TSV 1860 München. Untersuchungen bei Keanu Staude haben eine Herzmuskelentzündung ergeben. Der Mittelfeldspieler hatte nach dem Spiel bei Viktoria Köln über Unwohlsein geklagt.

In den anschließenden Tests erkannten die Teamärzte Auffälligkeiten in den Blutwerten, die auf eine Myokarditis (Herzmuskelentzündung) hindeuten. Wie 1860 bekannt gab, wird der Mittelfeldspieler mindestens vier Wochen keinen Leistungssport betreiben können und den Löwen somit nicht zur Verfügung stehen.

TSV 1860: Staude mit Corona-Infektion vor einem Jahr

„Keanu Staude hat in den letzten Trainingswochen und insbesondere im Spiel bei Viktoria Köln gezeigt, dass er eine wichtige Rolle in unserer Mannschaft spielt. Dennoch gilt unser erstes Augenmerk der Gesundheit unserer Spieler. Keanu wird daher vorerst kein Training mehr absolvieren und erst nach der Freigabe durch unser Ärzteteam wieder zur Mannschaft stoßen. Ich wünsche ihm gute Besserung und hoffe auf eine schnelle Rückkehr“, erklärt Sport-Geschäftsführer Günter Gorenzel.

Staude war im Februar 2021 kurz nach seinem Wechsel von den Würzburger Kickers an Corona erkrankt. Inwiefern die Herzmuselentzündung mit der damaligen Infektion in Verbindung steht, ist nicht klar. Zuletzt wurde unter anderem bei Alphonso Davies vom FC Bayern dasselbe Krankheitsbild nach der Ansteckung mit dem Virus diagnostiziert. Auch bei Boubacar Barry von Türkgücü München wurde in dieser Woche eine Herzmuskelentzündung festgestellt.

Für Staude ist der Ausfall besonders bitter. Nachdem der 25-Jährige durch Corona und Verletzungen ausgebremst wurde, überzeugte der Mittelfeldspieler zuletzt vor allem in Köln mit einer starken Leistung. Jetzt muss sich Staude erneut gedulden. (kk) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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