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Zehnter Neuzugang? Köllner: „Das wäre der Gruppe gegenüber unfair...“

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Von: Uli Kellner

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1860-Trainer Michael Köllner steht lachend vor seinen Spielern auf dem Rasen.
30 fitte Spieler sind genug: Köllner ist mit seinem Kader zufrieden, qualitativ und quantitativ. © Imago / Ulrich Wagner

Mit neun Neuzugängen ist 1860 in die Vorbereitung gestartet. Lange hatte Köllner erwogen, noch einen Offensivspieler zu holen, diesen Plan aber nun verworfen.

Ein geselliger Ausflug an den Chiemsee, gefolgt von zwei freien Tagen. Geht es nach Michael Köllner, sind die Löwen gerüstet für den Startschuss in der 3. Liga, sportlich und was den Zusammenhalt im neu formierten Kader betrifft. Bereits nach dem letzten Testspiel, dem 0:3 gegen Newcastle, sagte der Cheftrainer des Giesinger Aufstiegsprojekts: „Die Vorbereitung ist beendet. Ich glaube, wir freuen uns alle auf Dresden (Samstag, 14 Uhr). Da geht es um Punkte, da zählen Ergebnisse. Das ist das Entscheidende.“

Köllner ist hochzufrieden, wie sich seine Mannschaft in der schweißtreibenden Vorbereitung geschlagen hat. Obwohl das finale Erfolgserlebnis ausblieb, hat der Coach das Gefühl, dass etwas zusammengewachsen ist. Neun Neue integriert, Abwehrformation gefunden, Offensivformationen getestet. „Wenn man Gladbach (0:6) nimmt und dann Newcastle“, sagte er: „Da ist schon eine Leistungssteigerung erkennbar. Alle Spieler sind fit. Auch die beiden Rekonvaleszenten (Willsch, Wein/Red.) sind wieder auf dem Platz.“

 Ich habe nicht das Gefühl, dass die halbe Mannschaft schlecht ist. Es geht immer darum, Augen und Ohren offen zu halten, aber wenn die Ergebnisse stimmen, werden wir nichts mehr machen.

1860-Trainer Michael Köllner

30 einsatzfähige Spieler (!) standen gegen Newcastle auf dem Spielberichtsbogen – eine enorme Zahl, die zur Folge hat, dass die Löwen ihre Aktivitäten auf dem Transfermarkt erst einmal ruhen lassen. Ursprünglich wollte Köllner noch einen Offensivspieler verpflichten, einen zehnten Neuzugang. Nun die Kehrtwende. „Ich glaube, das wäre der Gruppe gegenüber unfair“, sagte er: „Ich habe nicht das Gefühl, dass die halbe Mannschaft schlecht ist. Es geht immer darum, Augen und Ohren offen zu halten, aber wenn die Ergebnisse stimmen, werden wir nichts mehr machen.“

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