Ex-Löwe trifft mit dem 1. FC Nürnberg auf seinen alten Klub

„Die zwei alten Säcke gegeneinander“ - Christopher Schindler freut sich auf Sascha Mölders

Christopher Schindler trifft mit seinem neuen Klub auf seinen Herzensverein.
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Christopher Schindler trifft mit seinem neuen Klub auf seinen Herzensverein.

Christopher Schindler trifft am Samstag im Testspiel auf seinen alten Verein TSV 1860 München. Der 31-Jährige war erst im Sommer zum 1. FC Nürnberg gewechselt.

München - Mit neun Jahren wechselte Christopher Schindler in die Jugendabteilung des TSV 1860 München und blieb dem Verein für insgesamt 17 Jahre treu. Der Abwehrspieler ist also Löwe durch und durch. Am Samstag trifft der Ex-Kapitän des TSV 1860 jedoch zum ersten Mal in seiner Profi-Laufbahn auf seinen Herzensklub. Nach seinem Wechsel 2016 zu Huddersfield Town in England kehrte der 31-Jährige im Sommer von der Insel nach Bayern zum 1. FC Nürnberg in die 2. Bundesliga* zurück. Für Schindler ist das Spiel gegen die Sechzger erst sein zweites Spiel im Trikot der Franken. Im Interview auf der Vereinsseite des TSV 1860 spricht der Neuzugang vom „Club“ über die Generalprobe gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber.

„Das spricht für ihn und ich habe Respekt, wie er sich einbringt und das Team führt.“

Christopher Schindler zeigt sich beeindruckt von den Leistungen Sascha Mölders

Und Schindler kann das Spiel kaum erwarten: „Natürlich freue ich mich auf das Spiel. Es ist schön, ein paar bekannte Gesichter zu sehen“. Es ist für den Mittelfeldspieler auch das erste Mal, dass er in einem Herrenspiel gegen seinen Herzensverein antritt: „Bisher habe ich nur in der Jugend mit dem FC Perlach gegen Sechzig gespielt. Und das ist lange her“.

Auch wenn das heutige Team nicht mehr viel mit der Mannschaft von damals zu tun hat, kennt der Ex-Kapitän noch einige Spieler aus dem momentanen Kader der Löwen. Mit Richy Neudecker, Phillipp Steinhart oder Sascha Mölders hatte der gebürtige Münchner in seiner aktiven Karriere schon zusammen gespielt. Besonders über das Duell mit seinem Kapitäns-Nachfolger freut sich Schindler besonders. „Die zwei alten Säcke gegeneinander…“, bewertet er schmunzelnd das Duell mit dem Kultstürmer, um gleich seine Wertschätzung für den Löwen-Leader hinterher zu schieben: „Ich habe die Löwen aus der Ferne verfolgt und war beeindruckt, welchen Einfluss Sascha auf die Mannschaft mit seinen Toren und seiner Art genommen hat. Das habe ich auch in England mitbekommen. Das spricht für ihn und ich habe Respekt, wie er sich einbringt und das Team führt.“

Christopher Schindler: Erst das zweite Spiel nach seiner sechsmonatigen Knieverletzung

Neben dem nostalgischen hat das Spiel am Samstag aber auch einen großen sportlichen Wert für Christopher Schindler. Der Abwehrspieler musste zuletzt lange pausieren. „Ich war noch nie so lange ausgefallen, musste wegen einer Knieverletzung sechs Monate pausieren. Für mich ist die Situation absolut neu gewesen, ich habe mich jetzt aber wieder herangekämpft“, gibt sich der Routinier kämpferisch.

Überhaupt ist es erst der zweite Einsatz für den Neuzugang des Zweitligisten im neuen Trikot. Am vergangenen Wochenende hatte Schindler im Testspiel gegen den FK Krasnodar sein Debüt gegeben. Daher betont der Ex-Löwe auch die Relevanz des Tests am Wochenende. „Das Spiel gegen Sechzig ist nicht nur wegen der Emotion wichtig, weil ich nach wie vor noch Trainingsrückstand habe. Ich möchte in dem Spiel den nächsten Schritt gehen, um bestmöglich für den Saisonstart vorbereitet zu sein.“ (Korbinian Kothny) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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