Ex-Löwe spricht über seinen Schritt zu Schweinfurt

Andermatt über 1860-Abgang: „Mein Berater hat sich verzockt“

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Nico Andermatt

Kurz vor dem Ende der Winter-Transferperiode konnte sich Nico Andermatt für den Regionalligsten FC Schweinfurt empfehlen. Zuletzt war der Ex-Löwe ein halbes Jahr vereinslos.

Nico Andermatt wurde in der Jugend des FC Zürich ausgebildet. Von der U15 bis in die U21 durchlief der Schweizer jede Nachwuchsabteilung der Züricher. Nach einer Kurzleihe zu Zug 94 ging es für den inzwischen 23-Jährigen in Richtung München. Der TSV 1860 verpflichtete den damals 18-Jährigen. Andermatt blieb drei Jahre an der Grünwalder Straße.

„Ich habe mich in Deutschland sehr weiterentwickelt“, sagt Andermatt nach seinem Wechsel nach Schweinfurt im Main-Franken-TV. Die Härte in Deutschland sei extremer und auch nicht zu vergleichen mit dem Fußball, der in der Schweiz gespielt wird. Aus diesem Grund entschied sich der ehemalige U18-Nationalspieler für den Sprung nach Deutschland. Für den TSV und in einem halbjährlichen Engagement bei Wacker Burghausen konnte der zentrale Mittelfeldspieler insgesamt 79 Regionalliga-Partien bestreiten.

„Ich musste in den sauren Apfel beißen“

Durch den Aufstieg der Löwen im Sommer 2018 „war es schwierig“ Andermatt, auch in der 3. Liga weiterhin für den TSV anzugreifen. In der Planung für die neue Saison konnten sich beide Seiten nicht einigen. „Mein Berater hat sich ein bisschen verzockt“ so der Schweinfurter über die damaligen Verhandlungen mit den Löwen. 

Es folgte ein halbes Jahr ohne Verein, bevor Andermatt in der Winterpause beim FC 05 eine neue Herausforderung gefunden hat. „Es war ziemlich schwierig, alleine zu trainieren, aber ich habe sehr viel gemacht. Natürlich ist es nie das selbe wie mit der Mannschaft zu trainieren. Ich musste in den sauren Apfel beißen“, sagt der Mittelfeldakteur über die Zeit vor seinem Wechsel. Ein Transfer während der Saison wäre für Andermatt möglich gewesen, gestaltete sich aber schwer, da die meisten Mannschaften ihre Kaderplätze schon anderweitig vergeben hatten. Von seinem neuen Verein verspricht sich der Mittelfeldspieler eine tragende Rolle und den Erfolg mit dem Team. „Schweinfurt ist ein guter Verein in der Regionalliga mit guten Ambitionen.“

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