Schneider: "Ich will mit Maurer verlängern!"

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Dieter Schneider traut Trainer Reiner Maurer noch einiges zu.

München - Der Vertrag von Löwen-Trainer Reiner Maurer läuft im Sommer aus. Für Präsident Dieter Schneider steht fest, dass der Coach verlängern soll. Allerdings handele es sich dabei um eine "private Präsidentenmeinung".

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Der sportliche Erfolg zuletzt konnte sich sehen lassen mit 13 Punkten aus fünf Spielen. Mit 32 Zählern aus 19 Partien wurde ein neuer Rekord seit dem Abstieg im Jahr 2004 aufgestellt, aber ob die dafür Verantwortlichen auch in der kommenden Saison noch auf der Gehaltsliste des TSV 1860 stehen, ist nach wie vor unklar. Weil eben die Fronten zwischen der Investorenseite und dem Präsidium, was Macht- und Einflussverhältnis betrifft, nach wie vor nicht geregelt sind und die ganze Angelegenheit immer noch nicht vertraglich zu Papier gebracht worden ist.

Der "Kicker" vermeldete zwar jetzt, dass sich das Präsidium für eine Weiterbeschäftigung von Trainer Reiner Maurer „intern ausgesprochen“ habe, aber das konnte Präsident Dieter Schneider nicht bestätigen. „Über diese Personalie wurde bisher im Präsidium noch keine Diskussion geführt.“

Löwen-Weihnachtsfeier 2011 im Deutschen Theater

Löwen-Weihnachtsfeier im Deutschen Theater

Die Löwen hatten allen Grund, auf ein erfolgreiches Halbjahr anzustoßen. Sie taten dies im Stiftl-Zelt im Deutschen Theater. Mit dabei: die Begleiterinnen sowie teils auch der Löwen-Nachwuchs. Hier sehen Sie die Bilder. © sampics
Sportchef Florian Hinterberger mit Sohn Felix © sampics
Stefan Aigner mit Freundin Laura © sampics
Daniel Bierofka mit Freundin Nicole © sampics
Gabor Kiraly mit Ehefrau Zsanett © sampics
Collin Benjamin mit Ehefrau Zunaid © sampics
Manuel Schäffler mit Begleiterin © sampics
Benny Lauth mit seiner Juliane © sampics
Trainer Reiner Maurer (l.) und Präsident Dieter Schneider © sampics
Trainer Reiner Maurer (l.) und Präsident Dieter Schneider © sampics
Trainer Reiner Maurer (l.) mit Ehefrau Andrea und Präsident Dieter Schneider mit Ehefrau Gipsy © sampics
Präsident Dieter Schneider mit Halfar-Sohn Louis © sampics
Präsident Dieter Schneider mit Halfar-Sohn Louis © sampics
Präsident Dieter Schneider mit Halfar-Sohn Louis © sampics
Christopher Schindler mit Freundin Paulina © sampics
Geschäftsführer Robert Schäfer mit Begleiterin © sampics
Präsident Dieter Schneider (l.) mit Geschäftführer Robert Schäfer © sampics
Trainer Reiner Maurer mit Ehefrau Andrea © sampics
Vize Franz Maget (v.l.) mit Reiner Maurer und Florian Hinterberger © sampics
Präsident Dieter Schneider mit Gattin Gipsy und Tochter © sampics
Trainer Reiner Maurer (l.) und Präsident Dieter Schneider © sampics
Djordje Rakic (l.) und Antonio Rukavina © sampics
Kevin Volland mit Freundin Katja, rechts Christopher Schindler © sampics
Christopher Schindler mit Begleiterin © sampics
Kevin Volland mit Freundin Katja © sampics
Präsident Dieter Schneider mit Gattin Gipsy und Tochter © sampics
Benny Lauth mit Freundin Juliane © sampics
Dominik Stahl (l.) mit Begleiterin und Stefan Aigner mit Freundin Laura © sampics
Prost! © sampics

Allerdings verriet Schneider gegenüber der tz schon, wie seine „private Präsidentenmeinung“ aussieht. Die ist auch in Zukunft pro Maurer und pro Florian Hinterberger, dem Sportchef. Schneiders Begründung: „Ich will dem Duo auch eine Chance geben, wenn die Voraussetzungen mal besser sind. Mal schauen, wie sich das entwickelt, wenn der Trainer auch mal dementsprechende Verstärkungen für den Kader erhält.“

Die allerdings sind eben nur möglich, wenn mit dem Investor Einigkeit erzielt wird. Und so lange das Präsidium das Weisungsrecht behält, das die Ismaik-Seite gerne gestrichen haben würde, geht in der Trainerfrage nichts ohne Schneider sowie seine Vizepräsidenten Franz Maget und Wolfgang Hauner. Der Löwen-Präsident: „Derartige Entscheidungen muss sich Geschäftsführer Robert Schäfer deshalb von uns auch genehmigen lassen.“ Oder, anders ausgedrückt von Schneider: „Wir sollten diese Frage einvernehmlich lösen.“

Zuletzt sind die Verhandlungen jedoch ins Stocken geraten, da Ismaik-Intimus und Aufsichtsrat Hamada Iraki erkrankt ist und deshalb auch nicht an der Weihnachtsfeier teilnahm.

Was die Mannschaft in den letzten Wochen an Erfolgen eingefahren hat, nötigt Schneider Respekt ab. „Dadurch, dass die Rückrunde ja noch vor Weihnachten nahtlos an die Vorrunde angeschlossen hat, ist ein bisschen untergegangen, dass wir in die Rückserie mit 6:0 Punkten gestartet sind. Und ich finde, das klingt nicht schlecht.“

Welche Hoffnung hat der Präsident noch? Schneider: „Wir träumen nicht, aber wir haben auch nichts zu verschenken. Ich glaube, die Mannschaft hat jetzt selbst gemerkt, was möglich ist, wenn man nicht locker lässt. Nach dem Motto: Mensch, wir haben noch eine Chance, und die müssen wir nutzen!“ Das nächste Mal am 6. Februar gegen Cottbus…

tz

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