Suche nach neuem Leiter für NLZ des TSV 1860 München

Geldfrage: Gorenzel sind bei Märkle-Nachfolge die Hände gebunden

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Großes Fragezeichen bei den Löwen. Wer die Leitung des Nachwuchsleistungszentrums übernehmen wird, steht noch in den Sternen.

Der TSV 1860 München ist aktuell auf der Suche nach einem neuen Leiter des Nachwuchsleistungszentrums. Die Besetzung der Stelle gestaltet sich jedoch, aufgrund der ungeklärten Budgetvorgabe, schwer.

Am Mittwoch verkündete der TSV 1860 München in einer Pressemitteilung, dass NZL-Leiter Dieter Märkle seinen Vertrag an der Grünwalder Straße nicht verlängern werde. Der Schwabe, der erst im Januar 2018 gekommen war, möchte sein Amt nur noch bis zum Saisonende ausführen und anschließend nicht weiter für den Verein arbeiten. Gründe scheinen die ungewisse Zukunft der des Jugendbereichs der Löwen und die ungeklärten Verhältnisse mit den Gesellschaften zu sein. Zuletzt hatte es immer wieder Gerüchte über eine geplante Abmeldung der Reserve-Mannschaft aus der Bayernliga gegeben.

Wie dieblaue24.com berichtet, wird der TSV 1860 München zukünftig einen harten Konsolidierungskurs fahren. Ein Budget zwischen 2,5 und 3 Millionen sei realistisch und auch im Jugendbereich werde mit Sparmaßnahmen gerechnet. Kurz vor diesem drastischen Kurswechsel im Verein wirft nach U19-Trainer Helmut Lucksch jetzt auch Dieter Märkle das Handtuch.

Märkle hatte Geschäftsführer Günther Gorenzel bereits vor einigen Wochen über sein Vorhaben unterrichtet, weshalb sich der Österreicher schon „mit der Neubesetzung der NLZ-Leitung auseinandergesetzt und erste Gespräche in die Richtung geführt” hat.

Einen geeigneten Nachfolger für die Stelle konnte Gorenzel aus den einlaufenden Bewerbungen bisher aber noch nicht auswählen. Ihm sind die Hände in dieser wichtigen Personalfrage gebunden, bis klar wird, welches Budget dem Nachwuchs künftig zur Verfügung stehen wird. „Um finale Gespräche mit Bewerbern für die Nachfolge führen zu können, muss ich die genaue Definition des Sportbudgets abwarten, denn davon hängen auch sämtliche Entscheidungen die KGaA betreffend im NLZ ab“, sagt Gorenzel.

Genaue Vorstellungen zum neuen NLZ-Boss hat der Löwen-Geschäftsführer aber schon: „Erfahrung im leistungsorientierten Nachwuchsfußball, aber vor allem viel Herzblut und Engagement“, soll der Nachfolger mitbringen. Dies seien „wichtige Bausteine des TSV 1860 München, um ausgerichtet auf die zukünftigen Rahmenbedingungen, eine erfolgreiche Arbeit in das Gesamtgefüge einbringen zu können.”

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