2:2 beim FSV Frankfurt

Der Unmut der Löwen-Fans auf Funkel wächst…

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Einträge auf Präsident Mayrhofers Facebook-Seite zeigen den Unmut der Löwen-Fans auf Trainer Friedhelm Funkel.

München - Bei den Löwen-Fans wird Kritik an Trainer Funkel immer lauter. Auf der Facebookseite von Präsident Mayrhofer wurde er in Kommentaren sogar als „Feigling“ beschimpft.

Einen Punkt auf den letzten Drücker in Überzahl beim Tabellenvorletzten eingefahren – viel einzubilden braucht man sich beim TSV 1860 auf das 2:2 beim FSV Frankfurt zum Ausklang des Jahres 2013 wahrlich nicht. Es war eine Partie wie so viele in dieser Saison bei den Blauen: Wenig Struktur, fahrig, Probleme im Spiel nach vorn – man kennt das mittlerweile. Und natürlich ein Benny Lauth, der nicht trifft. Zum 16. Mal hintereinander ging der Löwenstürmer leer aus. Immerhin hatte er diesmal die ein oder andere Chance. Die größte in der 61. Minute, als er aus fünf Metern am blitzschnell reagierenden Torhüter Klandt scheiterte.

„Aber solche Chancen musst du reinmachen“, ärgerte sich Funkel, „so viele Möglichkeiten hast du eben nicht gegen so ein Bollwerk, wie es der FSV Frankfurt aufgebaut hat.“

Dass die Löwen nach der Gelb-Roten Karte für Konrad fast eine Stunde lang in Überzahl tätig sein durften, warf Funkel seiner Mannschaft bei der Fehleranalyse allerdings nicht vor. „Einen Mann mehr merkst du manchmal auch bei Real Madrid nicht“, sagte er. Ein kühner Vergleich.

Bei den Fans wird Kritik an Funkel immer lauter. Und auf der Facebookseite von Präsident Gerhard Mayrhofer  wurden er in einigen Kommentaren sogar als „Feigling“ beschimpft. Ein anderer schrieb dort: „Wenn Funkel und Hinterberger bleiben, müssen wir fernbleiben.“

Die blaue Anhängerschar mault immer kräftiger, und das vom Präsidenten anvisierte Ziel, auf Sicht eine Zahl von 50.000 Mitgliedern zu erreichen – rund 20.000 sind es derzeit – hat in Frankfurt sicherlich alles andere als enormen Schub erhalten.

Was bleibt anderes übrig, als das alte Jahr abzuhaken und alle Hoffnungen in ein erfolgreicheres 2014 zu setzen? Funkel tut es:  „Wenn wir das erste Spiel nach der Winterpause zu Hause gegen Fortuna Düsseldorf gewinnen, dann haben wir uns wahrscheinlich in der jetzigen Tabellenregion stabilisiert. Und dann ist noch alles möglich.“

Klar, in der Theorie schon. Lediglich drei Punkte beträgt derzeit der Rückstand auf Rang drei. Und große Hoffnungen setzt man bei den Löwen jetzt auf Verstärkungen in der Winterpause. Von welcher Klasse die sein sollen, davon ist aber bisher noch nichts zu hören. „Ich bin überzeugt davon, dass was passiert“, sagte Funkel zwar, „aber wir müssen möglicherweise Geduld haben.“ Es könnte durchaus sein, dass das neue Personal noch nicht zum Trainingsauftakt am 7. Januar an der Grünwalder Straße auftaucht. Funkel: „Und dann trainieren diese Spieler halt noch zwei Wochen bei ihrem alten Verein.“

Unter Dach und Fach, so darf man das verstehen, ist in dieser Hinsicht also noch nichts.

tz

Quelle: tz

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