Vier Kandidaten hoch im Kurs

1860-Trainer? Das sagt Thorsten Fink

München - Die Löwen brauchen im Sommer einen neuen Trainer. Wer wird Nachfolger von Friedhelm Funkel? Zwei "frisch entlassene" sollen Kandidaten sein.

Die Löwen brauchen einen neuen Sportchef. Und einen neuen Trainer. Die Suche nach einem Nachfolger für Friedhelm Funkel ist schon länger in vollem Gange - Funkel hat nach eigener Aussage schon vor zwei Wochen den Verantwortlichen mitgeteilt, dass er im Sommer den Klub verlässt.

Nach Informationen unserer Onlineredaktion stehen folgende vier Namen hoch im Kurs:

Bruno Labbadia (48): Seit So

Bruno Labbadia.

mmer ist der ehemalige Stürmer ohne Job. Durch Stationen beim VfB Stuttgart, dem Hamburger SV und Bayer Leverkusen bringt er viel Erfahrung mit. Allerdings möchte er eigentlich noch eine längere Auszeit nehmen.

Thorsten Fink (46): Beim FC Basel war er der große Held, beim Hamburger SV ist er gescheitert. Er wäre sicherlich daran interessiert, noch mal in Deutschland zu beweisen, dass er es kann. "Mich hat bisher niemand kontaktiert. Deswegen mache ich mir keine Gedanken", erklärte Fink am Donnerstag auf Nachfrage unserer Onlineredaktion. Ausschließen will er für die Zukunft nichts. "Es gibt keinen Verein auf der Welt, bei dem ich sagen würde: Den würde ich nicht trainieren", so Fink. Er ergänzt: "Ich wohne zwar in München, aber mein Ziel ist das erste Liga."

Holger Stanislawski (44): Ein Kult-Kopf, der genau jenen von 1860-Präsident Gerhard Mayrhofer immer wieder proklamierten Rock'n'Roll verkörpern würde. Wie unsere Onlineredaktion erfuhr, war er vor rund drei Wochen in München. Aus rein privaten Gründen, betont seine Berateragentur auf Anfrage.

Lothar Matthäus (53): Die Löwen-Verantwortlichen haben einem Engagement schon mehrfach eine Absage erteilt. Doch wie unsere Online-Redaktion aus vereinsnaher Quelle erfuhr, soll es zumindest einzelne Befürworter unter den Beteiligten geben.

Armin Linder

1860-Trainer: Kandidaten und Fan-Wünsche

1860-Trainer-Gerüchte: Wer wird's nun?

Die Löwen suchen einen Nachfolger für Friedhelm Funkel. Wer könnte es werden? Wir beginnen mit den Top-Kandidaten. © MIS
Bruno Labbadia: Seit Sommer ist der ehemalige Stürmer ohne Job. Durch Jobs beim VfB Stuttgart, dem Hamburger SV und Bayer Leverkusen bringt er viel Erfahrung mit. Allerdings möchte er eigentlich noch eine längere Auszeit nehmen. © sampics
Thorsten Fink: Beim FC Basel war er der große Held, beim Hamburger SV ist er gescheitert. Er wäre sicherlich daran interessiert, noch mal in Deutschland zu beweisen, dass er es kann. "Mich hat bisher niemand kontaktiert. Deswegen mache ich mir keine Gedanken", erklärte Fink am Donnerstag auf Nachfrage unserer Onlineredaktion. Ausschließen will er für die Zukunft nichts. "Es gibt keinen Verein auf der Welt, bei dem ich sagen würde: Den würde ich nicht trainieren", so Fink. Er ergänzt: "Ich wohne zwar in München, aber mein Ziel ist das erste Liga." © Christina Pahnke / sampics
Holger Stanislawski: Galt nach der Entlassung von Alexander Schmidt als Wunschlösung der Investorenseite. Der frühere St. Paulianer, der danach weder bei Hoffenheim noch in Köln glücklich wurde, dürfte auch diesmal in die enge Auswahl kommen. Wie Pep Guardiola vor seinem Bayern-Engagement nimmt sich der 44-Jährige gerade ein „Sabbatical“. Verbürgte Information: Stanislawski hat sich am Telefon eine Stunde lang über den TSV 1860 informiert, allerdings sei er gewarnt worden. Und: Wie Anfang Mai in der Gerüchteküche verlautete, soll er hoch im Kurs stehen. © sampics / Stefan Matzke
Heiko Vogel: Wohnt in Warngau, hat erfolgreich beim FC Basel gearbeitet (CL-Sieg über Manchester United) – und ist jetzt wie zu Beginn seiner Karriere Juniorentrainer beim FC Bayern (U 19). Für Vogel spricht, dass er bodenständig ist, als taktisch fortschrittlich gilt und gerne mit Talenten arbeitet. Doch würde er seinen „Rentenjob“ beim FCB für solch eine unsichere Anstellung aufgeben? Dafür spricht: Er ist 38, und um zurück auf die große Bühne zu gelangen, wären die Löwen ein praktisches Sprungbrett. Immerhin hatte er sich im Herbst schon mal mit Ex-1860-Sportchef Hinterberger getroffen. © sampics / Stefan Matzke
Lothar Matthäus: Die Löwen-Verantwortlichen haben einem Engagement schon mehrfach eine Absage erteilt. Doch wie unsere Online-Redaktion aus vereinsnaher Quelle erfuhr, soll es zumndest einzelne Befürworter unter den Beteiligten geben. © sampics / Stefan Matzke
Dietmar Hamann: Auch sein Name wird in München gemunkelt. Ist was dran oder nur ein Gerücht? Ein Anruf beim Ex-Nationalspieler: "Davon höre ich zum ersten Mal", sagt er. Momentan macht er seine Trainerlizenz. "Ich will wieder in den Fußball zurück", so Hamann. "Die Sache muss natürlich passen", ergänzt er. "Ausschließen kann man nichts. 1860 ist ein toller Verein." © dpa
Thomas Schneider: Sportdirektor Gerhard Poschner traf sich mehrfach mit Thomas Schneider, dem Ex-Trainer des VfB Stuttgart. Beide kennen sich noch aus gemeinsamen Zeiten bei den Schwaben. Nach Informationen unserer Onlineredaktion zählt er zum erweiterten Kreis derer, mit denen sich der Verein ernsthaft befasst. © MIS
Uwe Neuhaus: Nach der Bekanntgabe der Trennung von Uwe Neuhaus und Union Berlin am Saisonende soll der scheidende Trainer nun ein Kandidat beim TSV 1860 sein. Das berichtet Sport1. © dpa
Carlos Bernegger: Laut dem Schweizer Radiosender "Radio Pilates" war der aktuelle Coach des FC Luzern ein Kandidat bei den Löwen. Doch am 8. Mai sagte er den Sechzigern ab. © FC Luzern
Adi Hütter: Mit dem SV Grödig feierte Österreichs Trainer-Aufsteiger Überraschungserfolge. Viele Fans wünschen ihn sich als 1860-Trainer. Gehört hat er von den Verantwortlichen noch nichts, erklärte er Mitte April gegenüber unserer Onlineredaktion. Ohnehin ist er kein Thema mehr. Gerhard Poschner: „Wir haben Hütter beobachtet, aber das war's dann auch.“ Hütter übernimmt nun RB Salzburg. © GEPA pictures/ Florian Ertl
Jens Lehmann: Als Sportchef wird er seit Wochen heiß gehandelt, dabei hatte er doch eigentlich mal gesagt, dass er Trainer werden wolle. Vielleicht bei 1860? © sampics / Stefan Matzke
Markus von Ahlen:  Den Co-Trainer zum Chef zu machen, war eine Zeit lang schwer in Mode, auch bei 1860 (Maurer, Wolf, Schmidt). Mit einer erneuten Günstiglösung muss gerechnet werden, wenn Investor Ismaik mal wieder schriftliche Zahlungsgarantien verweigert. Die Mannschaft könnte damit leben, denn von Ahlen ist beliebt, denkt modern – und leitet auch jetzt schon engagiert das Training. © sampics / Stefan Matzke
Peter Pacult: Die Trainerkarriere der Löwen-Legende könnte mal wieder einen Kick vertragen. Der einstige „Gaudibursch’“ hat sich zum harten Hund entwickelt (Vorbild: Ernst Happel), und Pacult hat ja auch schon mal bewiesen, dass er als Trainer was drauf hat. Bei 1860: Verwaltete das Lorant-Erbe in der Bundesliga, ehe er von Ex-Boss Wildmoser entlassen wurde – auf Platz 8 liegend! Bei Rapid Wien: Meister 2008 mit 7:0-Sieg beim Erzrivalen Salzburg. Zuletzt in Leipzig und Dresden lief es dagegen nicht ganz so gut. Für Pacult, 54, würde sich mit einer Rückkehr zu 1860 ein Kreis schließen. © Stefan Matzke / sampics
Robert Prosinecki: Früherer jugoslawischer Weltstar, in Deutschland geboren. © dpa
Frank Schmidt: Erfolgstrainer in Heidenheim. © dpa
Es folgen die WUNSCH-TRAINER der Löwen-Fans, zusammengetragen von der Facebook-Seite TSV 1860 News. © sampics
Thomas Häßler. © sampics / Stefan Matzke
Norbert Meier. © sampics
Thomas Schaaf. © picture alliance / dpa
Mike Büskens. © dpa
Und last but not least: Werner Lorant. © sampics / Christina Pahnke

Rubriklistenbild: © dpa

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