Der Löwen-Trainer hofft auf bezahlbare Verstärkung für den Angriff

Brasilianer soll Lienen helfen

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Ewald Lienen ging am Dienstag bei unangenehmem Wetter mit gutem Beispiel voran

München - Es sind stressige Tage derzeit für Ewald Lienen. So hofft der Löwen-Trainer nach wie vor, dass es bis zum Transferschluss am Sonntag mit der Verpflichtung eines neuen Stürmers und eines Abwehrspielers klappt.

Zudem bereiten ihm die verschneiten Plätze und damit die schlechten Trainingsbedingungen an der Grünwalder Straße Sorgen. Auf die Frage, wie er mit diesem Problem denn zurechtkommen wolle, antwortete er dann schon wieder in bewährt ironischer Art und Weise. „Na ja“, sagte Lienen, „wenn das Wetter so bleibt, dann melden wir uns entweder vom Spielbetrieb ab oder ich löse meinen Vertrag auf…“

Er wird’s mit Sicherheit nicht tun, Manuel Schäffler möglicherweise schon – für ein halbes Jahr. Klappt es mit der Verpflichtung des neuen Angreifers, dann soll das 20-jährige Talent bis Saisonende ausgeliehen werden. Aber nicht zu einem Konkurrenten in der 2. Liga, aus der Schäffler vier Angebote vorliegen, sondern zu einem Drittligisten. Sportdirektor Miki Stevic: „Es gibt Gespräche mit dem FC Ingolstadt.“ 

Bei dem Neuen handelt es sich angeblich um einen Brasilianer, und die  Verhandlungen um seine Verpflichtung sollen seit mehreren Tagen intensiv laufen. Dass noch finanzielle Hürden im Weg stehen, gab Lienen durchaus zu: „Miki Stevic und ich kriegen die Tür bei Geschäftsführer Manfred in dieser Beziehung nicht so leicht eingerannt.“ Außerdem gibt es ja auch noch die Personalie Kenny Cooper. Der Amerikaner ist nach seinem Reha-Aufenthalt in Dallas seit zwei Tagen wieder in München und hat dort zwei Untersuchungen hinter sich. „Vielleicht kann Kenny ja schon am Mittwoch am Training teilnehmen“, hofft Lienen.

Von den Testspielern, die in den letzten Wochen auf Probe vorspielten, haben sich zwei bereits wieder verabschiedet: Der Schweizer Abwehrspieler Oumar Kondé und der spanische Stürmer Alfi. Lienen: „Wir brauchen Leute, die jetzt körperlich im Saft stehen, das ist bei den beiden nicht der Fall. Und da uns das Geld ja bekanntlich nicht bei den Ohren rauswächst, müssen wir auf die Verpflichtung von Spielern verzichten, die uns vielleicht erst in ein paar Monaten weiterhelfen.“

cm

Quelle: tz

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