Nur 21 Tore in 18 Spielen

Lienen wünscht sich neuen Stürmer

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Zaubern Ewald Lienen & Co. noch einen neuen Stürmer aus dem Hut? Klar ist: Im Angriff läuft's nicht rund

München - Ewald Lienen hat am Montag ein Kopfballtor erzielt. Doch auch das besserte die Laune des 1860-Trainers nicht. Lienen denkt nun sogar über einen neuen Stürmer nach.

"Hangover" hieß das DVD-Programm im Bus der Löwen bei der Heimfahrt aus Koblenz. Die US-Erfolgskomödie über einen komplett außer Kontrolle geratenen Junggesellenabschied sollte bei den Blauen die Stimmung heben nach dem fußballerisch armen 2:2 im Rheinland. Sollte…

Zumindest bei Ewald ­Lienen half auch keine Kater-Komödie. Er hatte selbst einen dicken Kopf – und Hals. „Kaum geschlafen, jetzt auch noch das Trainingsspiel mit meiner Mannschaft 1:5 verloren (Lienen traf per Kopf, d. Red.), ihr könnt euch vorstellen, wie meine Laune ist“, brummte der Coach am Montag in die Reporterrunde. Was ihm besonders sauer aufgestoßen war in Koblenz, lag auf der Hand: „Wenn man sieht, was wir in dieser Saison bislang abgeliefert haben, dann bleibt unterm Strich, dass wir einfach zu wenig Tore erzielen. Da können wir hinten noch so gut stehen, es gibt nur sechs Mannschaften, die seltener getroffen haben als wir.“

Die Löwen in Koblenz: Bilder und Einzelkritik

Sehen Sie hier die besten Bilder des Rückrundenauftakts der Löwen bei der TuS Koblenz sowie die Sechzger in der Einzelkritik.  © fishing4
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Sehen Sie hier die besten Bilder des Rückrundenauftakts der Löwen bei der TuS Koblenz sowie die Sechzger in der Einzelkritik.  © dpa
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Sehen Sie hier die besten Bilder des Rückrundenauftakts der Löwen bei der TuS Koblenz sowie die Sechzger in der Einzelkritik.  © dpa
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Sehen Sie hier die besten Bilder des Rückrundenauftakts der Löwen bei der TuS Koblenz sowie die Sechzger in der Einzelkritik.  © fishing4
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Kiraly: Der Ungar, von den tz-Lesern zum Löwen der Vorrunde gewählt, konnte einem gestern leid tun. Bei beiden Gegentoren absolut machtlos. Note: 3  © Sampics
Rukavina: Heiraten will der Toni – und bei der WM für Serbien spielen. Ersteres wird sicher leichter für den emsigen, aber fehlerhaften Rechtsverteidiger. Sein Wahnsinns-Querpass 15 Minuten vor Schluss hätte eigentlich ein Gegentor verdient gehabt. Note: 5  © Sampics
Beda: Der Franzose machte als Ersatz für den rückenverletzten Hoffmann sein erstes Pflichtspiel seit Oktober für die Löwen und konnte nicht wirklich überzeugen (Stellungsspiel!). Note: 4  © Sampics
Ghvinianidze: Auch der Georgier strahlte gestern keine große Sicherheit aus. Anders als gewohnt war er auch in der Luft nicht immer Herr der Lage. Note: 5  © Sampics
Holebas: Der umfunktionierte José war noch der beste in einer ziemlich derangierten Viererkette. Schöner Diagonalpass auf Rösler vor dem 1:1. Note: 3  © Sampics
Ignjovski: Unauffällige Partie als defensiverer der beiden Sechser. Traut sich zu wenig nach vorne zu. Oder darf er nicht mehr machen? Note: 4  © Sampics
ab 77.: Uzoma: o.B.  © Sampics
Ludwig: Licht und Schatten beim Ex-Paulianer. Viele Pässe ins Nirwana, aber beim Elfmeter nervenstark. Note: 4  © Sampics
Aigner: Bärenstarke erste Halbzeit, ungemein energisch und mit einem echten Willenstor zum 1:1. Im zweiten Durchgang war vom Urbayern allerdings kaum noch was zu sehen. Note: 3  © Sampics
ab 81.: Biancucchi: o.B.  © Sampics
Pappas: Viele Ballkontakte, kam mit dem tiefen Boden gut zurecht. Vor dem Tor fehlte ihm die Übersicht.Note: 3  © Sampics
Rösler: Topfit, riesiges Laufpensum, ein vorbildlicher (Ersatz)-Kapitän. Leitete das 1:1 mit viel Übersicht ein, kassierte im zweiten Durchgang leider die fünfte gelbe Karte und muss am Freitag gegen Rostock zuschauen. Note: 3  © Sampics
Mlapa: Der Deutsch-Togolese durfte für den verletzten Lauth stürmen und hing meist in der Luft. Bei den wenigen Gelegenheiten glücklos. Note: 4  © Sampics
ab 73. Schäffler: Kam zu spät für eine Note, aber der Youngster brennt. Er hatte zwei riesige Chancen zum Siegtreffer. Zweimal vergab er allerdings auch ganz knapp.  © Sampics

Die blaue Schieflage im Sturm. Nur 21 Tore haben die Löwen in 18 Saisonspielen geschossen. St. Pauli hat mit 43 mehr als doppelt so viel auf dem Konto. Und wenn Lienen auf seine Angriffs-Alternativen blickt, wird seine Miene noch finsterer. Kapitän Lauth droht mit seinen Knieproblemen auch ein Ausfall am Freitag gegen Rostock („Es wird knapp bei Benny“), Rösler ist gelb-gesperrt. Und Cooper weilt noch zur Reha in Dallas. Bleiben Mlapa, der in Koblenz äußerst unglücklich agierte und Schäffler, der als Einwechselspieler zwei Chancen zum 3:2 knapp vergab.

Lienen wollte Schäffler für seinen engagierten Auftritt nicht loben. „Wenn ich jemanden einwechsle, der frisch ist, dann müsste der schon Arbeitsverweigerung betreiben, um nicht gut auszusehen.“ Denkbar ist am Freitag auch ein Vorziehen von Alex Ludwig als hängende Spitze. Als zweiter Sechser würde neben Ignjovski dann Zugang Uzoma auflaufen. Am liebsten wäre Lienen freilich ein neuer Stürmer. Doch allzu zuversichtlich klingt der Trainer nicht. Schließlich müsse man einen kompetenten Mann nicht nur finden, sondern auch finanzieren können. „Aber wir halten die Augen offen. Vielleicht haben wir noch ein Überraschungsei.“

Wenig wahrscheinlich ist auch die Verpflichtung eines Abwehrspielers. Zwar fällt Torben Hoffmann (Rücken) auch gegen Rostock aus, doch dafür könnte Radhouène Felhi bald vom Afrika-Cup zurückkehren. Auch beim zweiten Spiel seiner Tunesier am Samstag gegen Gabun (0:0) kam Radi nicht zum Einsatz, sollte Tunesien das dritte Gruppenspiel am Donnerstag gegen Kamerun nicht gewinnen, wäre das Turnier-Aus besiegelt. „Bis Rostock würde es trotzdem knapp werden“, witzelt Manager Miki Stevic, „da müssten Sie ihm schon Gazellenblut spritzen.“

Ludwig Krammer

Quelle: tz

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