Vallori & Co. ernüchtert nach Pleite

"Wir haben nur zu 15 Prozent gekämpft"

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Guillermo Vallori (l.) & Co. verloren mit 0:3

München - Wie konnte eine Leistung wie beim Löwen-0:3 in Kaiserslautern passieren? Die Beteiligten versuchten sich nach Abpfiff in Erklärungsversuchen.

"Wir dürfen jetzt nicht in ein Loch fallen“, hatte Friedhelm Funkel nach dem Kampfspiel gegen Borussia Dortmund gewarnt. Die Löwen folgten ihrem Trainer – und plumpsten in einen Krater.

Das zarte Pflänzchen des Aufschwungs, das Funkel zuletzt beschworen hatte, ist damit schon wieder reif für den Gartenabfall. Hoffnung auf einen deutlichen Besucherzuwachs am kommenden Sonntag in der Arena gegen Cottbus? Alles beim Teufel.

„Das war ein Klassenunterschied“ sagte Lauterns Vorstandsboss Stefan Kuntz. Woran es nun genau lag, dass auf dem Betzenberg ein Klassenunterschied sichtbar wurde? An der Qualität? An der Kraft? An beidem? „Das war nix“, sagte Sportchef Florian Hinterberger. „Meine Stimmung schwankt zwischen angefressen und enttäuscht. Die Spieler sind jetzt in der Pflicht.“

Mit leeren Augen stand Gui Vallori vor den Reportern: „Lautern hat 200 Prozent gekämpft, wir 10 oder 15 Prozent.“

Trainer Friedhelm Funkel zeigte sich wenig begeistert: "Das war eine ganz schwache Leistung, über die zu sprechen sein wird. Gegen Cottbus wird die Mannschaft ein anderes Gesicht zeigen, das kann ich versprechen."

lk

 

Quelle: tz

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