Verdientes Remis der Löwen in Hoffenheim

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Stefan Aigner (l.) im Zweikampf gegen Demba Ba.

Hoffenheim - Achtbarer Erfolg für die Löwen im Testspiel bei Bundesligist 1899 Hoffenheim. Der TSV 1860 erkämpfte sich ein verdientes Unentschieden.

In der Partie vor 1000 Zuschauern im Hoffenheimer Dietmar-Hopp-Stadion zeigten die Löwen eine ansprechende Leistung. Besonders auffallend war die körperliche Fitness der Lienen-Elf. Über die gesamte Distanz konnten die Löwen dem Bundesliga-Siebten paroli bieten und verdienten sich somit das torlose Unentschieden. Die beste Chance der Löwen vergab Emanuel Biancucchi. Der Cousin von Lionel Messi umspielte zehn Minuten vor Schluss Hoffenheims Torwart Timo Hildebrand, scheiterte dann aber am zurückgeeilten Manndecker Josip Simunic.

Das Testspiel der Löwen in Hoffenheim in Bildern

 
Schnee, aber kein Chaos in Hoffenheim. Trainer Ewald Lienen fand gute Platzverhältnisse vor im Dietmar-Hopp-Stadion. © fishing4
 
Lediglich um die Trainerbänke lagen Schneeberge, was Lienen wohl nicht gefiel. © fishing4
 
Lienen sah eine engagierte leistung seiner Mannen. Hier attackiert Charilaos Pappas Nationalspieler Marvin Compper. © fishing4
In Abwesenheit von Cheftrainer Ralf Rangnick betreute sein Co-Trainer Peter Zeidler die Mannschaft von 1899 Hoffenheim. Doch auch er schien überrascht über den frischen Auftritt der Löwen gewesen zu sein. © fishing4
 
Charilaos Pappas (m.) im Zweikampf gegen Demba Ba. © fishing4
 
Hoffenheim-Torwart Timo Hildebrand  sichert den Ball vor Stefan Aigner, links Andreas Ibertsberger. © fishing4
 
Andreas Ibertsberger (l.) im Zweikampf gegen Löwe Peniel Mlapa. © fishing4
 
Zu beklagen hatte sich der Löwen-Trainer nur selten. © fishing4
 
Alexander Ludwig versucht gegen Dominik Kaiser an den Ball zu kommen. © fishing4
Löwe Manuel Schäffler (r.) versucht seinem Gegenspieler Christian Eichner den Ball abzunehmen. © fishing4
 
Stefan Aigner im Zweikampf gegen Demba Ba. © fishing4
 
Mit dieser Leistung kann optimistisch in Richtung Rückrunde geblickt werden. © fishing4

Hoffenheim hatte zwar durch Vedad Ibisevic in der ersten sowie Pascal Groß in der zweiten Halbzeit mit mit zwei Pfostentreffern die größten Möglichkeiten im Spiel, doch auf diese Leistung kann 1860 aufbauen und lässt für die Rückrunde hoffen, zu der Trainer Ewald Lienen sagt: "Wir haben 17 Endspiele."

Lienen zeigte sich mit der Laufleistung seines Teams angesichts der schwierigen Bedingungen auf dem tiefen Platz zufrieden. „Es war nicht leicht, zumal der Gegner in der 2. Halbzeit eine komplett neue Mannschaft aufgestellt hat." Zufrieden war er auch mit dem Debüt von Eke Uzoma: „Aber er kann noch mehr, als er heute gezeigt hat." Positiv in Erscheinung trat auch Mathieu Beda, der eigentlich auf der Streichliste des Vereins steht: „Er zählte zu den positiven Erscheinungen", so sein Kommentar zur Leistung des Franzosen.

Dagegen hatten Lienen die vielen Ballverluste seiner Mannschaft in der 1. Halbzeit nicht gefallen, während er das Auftreten nach der Pause in Ordnung fand. „Da haben wir besser Fußball gespielt. Wir sind auf einem guten Weg. Insgesamt bin ich mit dem hier Gezeigten zufrieden."

von Florian Weiß

Quelle: tz

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