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Lob von Maurer und Jung für zwei 17-Jährige

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Thomas Pledl, geboren am 23. Mai 1994 © sampics

München - Die Löwen-Nachwuchsarbeit trägt weiter Früchte: Jetzt durften zwei 17-Jährige Profi-Luft schnuppern. Wir stellen die beiden Talente vor.

Sebastian Maier (17) darf sich fast schon etabliert fühlen. Der Mittelfeldspieler ist Bestandteil des Profikaders und wurde in der aktuellen Saison in vier Zweitliga-Spielen eingewechselt.

Inzwischen haben sich zwei weitere 17-Jährige in den Fokus von Trainer Reiner Maurer gespielt: Liridon Vocaj und Thomas Pledl brachte der Trainer beim 6:0-Sieg in Rosenheim erstmals in der ersten Mannschaft zum Einsatz. Es war zwar "nur" ein Testspiel, aber was die beiden Youngster ablieferten, gefiel Maurer. "Sie haben ihre Sache ordentlich gemacht."

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Auch Jürgen Jung lobt die beiden Spieler. "Sie sind beide sehr talentierte Spieler", so der Leiter des 1860-Nachwuchsleistungszentrums gegenüber tz-online. Bei beiden hat er etliche Stärken ausgemacht: "Vocay ist ein disziplinierter Abräumer vor der Abwehr, ein Aggressivspieler, ein Sechser-Typus", so Jung. "Pledl ist ein Allrounder im Mittelfeld, kann sowohl auf der Sechs als auch auf der Zehn spielen, er ist ein eher kleinerer Spieler und sehr kompakt. Er ist technisch sehr begabt, hat unheimliche Dynamik und Tempo am Ball."

Vocay, der die kosovarische Staatsbürgerschaft hat und aus Kochel am See zu den Löwen kam, sowie der noch ein halbes Jahr jüngere Pledl sind die nächsten Talente aus dem Löwen-Nachwuchsstall, deren Namen die Fans üben sollten. Doch Jung warnt auch vor allzu überhöhten Erwartungen. Der Ausflug zu den Profis dürfte zunächst nur ein Intermezzo gewesen sein. "Es ist erst mal wichtig für sie, sich in der A-Jugend-Bundesliga zu akklimatisieren", so Jung. "Man muss ihnen die Entwicklung zugestehen."

Maier dürfte also vorerst der einzige 17-Jährige im Zweitliga-Kader bleiben. "Wir können nicht alle nach oben ziehen", sagt Jung, macht den Talenten aber gleichzeitig Mut: "Sie werden sicher auch mal den Sprung schaffen aus meiner Sicht. Aber noch ist die Zeit nicht reif."

al.

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Strec

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