Volland: Hoffenheim gibt dem Stürmer Sicherheit

München - Kevin Volland ist der Aufsteiger der Saison beim TSV 1860. Das Wissen, dass er in Zukunft tatsächlich erstklassig spielt, macht den Stürmer bei den Löwen so stark.

Kevin Volland schoss die Tore zu den Auswärtssiegen in Osnabrück und Berlin (jeweils 1:0). Und als einer der wenigen Löwen kann Kevin Volland (18) ernsthaft von sich behaupten, dass er auch wirklich aufsteigen wird. Einem Vertrag bei 1899 Hoffenheim sei dank.

„Es ist schon gut für einen Spieler, wenn er weiß, dass die nächsten vier Jahre in trockenen Tüchern sind“, sagt Volland und verweist auf den persönlichen Druck, der damit „nicht mehr so groß“ sei. Zukunftssorgen braucht sich der U19-Nationalspieler nicht zu machen. Im Gegensatz zu den Löwen und ihren Fans.

Die müssen – neben tausend anderen Dingen – auch befürchten, dass Volland schon vor dem Ende der kommenden Saison in Richtung Kraichgau zu Kumpel Peniel Mlapa abgezogen wird. „Ob ich im Sommer 2012 gehe oder schon im Winter davor, das liegt nicht in meiner Gewalt“, sagt der Offensiv-Allrounder. „Das wird der Ernst Tanner (Hoffenheims Manager, d. Red.) dann schon sagen, wann ich kommen soll.“

Wer zahlt, schafft an, so schaut’s aus. Und Hoffenheim hat den Löwen bereits eine hohe sechsstellige Summe für den gebürtigen Marktoberdorfer überwiesen. Ein ganz normaler Vorgang in Löwenzeiten wie diesen.

Die Restzeit in München genießen und mit 1860 das Bestmögliche herausholen – so lautet deshalb Vollands Motto für die verbleibenden 10 bis 16 Monate. Über mangelndes Vertrauen seitens seines Allgäuer Landsmanns Reiner Maurer kann er sich nicht beschweren. Im Gegenteil: Seit sechs Spielen steht Volland in der Startelf, hat jedesmal die vollen 90 Minuten absolviert, und wird auch am Freitag gegen Oberhausen bei der Rückkehr des zuletzt gesperrten Benny Lauth zur ersten Garde zählen.

Was Volland aktuell noch fehlt, ist ein Heimtor. Ein paar Mal war er nah dran, am nächsten gegen Düsseldorf, als er freistehend das 2:0 verpasste („Den muss ich einfach rein machen“). Gegen Oberhausen soll’s nun klappen. „Es ist schon was schönes, daheim zu treffen“, weiß er aus seinen Erfahrungen mit diversen Jugendmannschaften. „Wir müssen zuhause mal wieder richtig knipsen.“ Da wird keiner widersprechen.

lk

Quelle: tz

Rubriklistenbild: © sampics

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