Warum die Löwen noch zehn Punkte brauchen

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Mönchengladbachs Oliver Neuville und Münchens Fabian Johnson (vorne) im Kampf um den Ball.

Es war ein großer Kampf in Gladbach, doch ihr selbst gestecktes Saisonziel haben die Löwen längst noch nicht erreicht…

Wir wollen besser abschneiden als in der abgelaufenen Saison.“ Einhellig ausgegebenes Saisonziel von Marco Kurz, Stefan Reuter und Dr. Stefan Ziffzer

Da haben die Löwen aber noch einiges an Arbeit vor sich! 48 Punkte standen 2007 nach 34 Spieltagen zu Buche, das reichte im Endklassement für Platz acht. Jetzt, nach dem 2:2 in Mönchengladbach, haben die Sechziger 39 Zähler auf dem Konto, stehen auf Platz neun. Satte zehn Zähler sind also noch vonnöten, um das Vorjahresergebnis zu übertreffen. Bei vier ausstehenden Spielen (Freiburg, Paderborn, Osnabrück und Aue) keine leichte Aufgabe.

„Wenn man alles rein punktemäßig betrachtet, dann ist das in der Tat ein sehr ehrgeiziges Ziel, aber trotzdem ein machbares“, sagte Ziffzer gestern zur tz. Der 1860-Boss klingt überzeugt, wenn er ein vorzeitiges Saisonfazit zieht. „Wenn man unsere Langzeitausfälle Schroth, Göktan, Di Salvo und ­Ghvinianidze als mildernde Umstände akzeptiert, dann ist das Resultat in der Gesamtschau aus Liga und Pokal okay.“

Alles in Butter also bei den Löwen? Glaubt man Danny Schwarz, ist der Ehrgeiz durch die jüngsten Erfolge gegen Wehen und Gladbach noch nicht erloschen. Im Gegenteil: „Wir wollen die jüngsten Leistungen bestätigen. Wir haben anderthalb Monate Durststrecke hinter uns, die an jedem genagt haben. Und es geht jetzt auch darum, dass wir mit einem guten Eindruck in die Sommerpause gehen.“

Die Löwen sind zufrieden

Team-Kapitän Danny Schwarz zeigt sich mit dem Unentschieden gegen Gladbach zufrieden. Nur ausruhen dürfe man sich nicht auf den Erfolgen, so der Leit-Löwe.

Verbesserungsbedarf gibt es noch reichlich. „Die Viererkette hat mir in Gladbach mit Abstrichen gefallen“, sagt Marco Kurz, „auch aus den Standards müssen wir noch mehr machen, obwohl es am Sonntag mit einer Ecke geklappt hat.“ Kurz’ Einschätzung der Lage: „Der Punkt in Gladbach war ein Ausrufezeichen, aber es war auch Glück dabei. Wir sind weit davon entfernt zu sagen: Wir sind stabil.“

Aber mit sieben Punkten Vorsprung auf Lautern zumindest weit genug entfernt von der Abstiegszone? Noch will Kurz keine Entwarnung geben. „Ganz sicher kann man sich mit 39 Punkten nicht sein. Erst wenn eine 4 vorne steht, würde ich sagen: geschafft.“ Die Statistik gibt dem Coach recht. In den vergangenen zehn Jahren mussten fünf Mannschaften mit 39 oder mehr Punkten absteigen. Motivation genug für 1860?

Quelle: tz

Quelle: tz

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