Ehemaliger Sechziger vor Riesen-Sprung

Icke in Verhandlungen: Häßler winkt steiler Aufstieg

Thomas Häßler
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Thomas Häßler: Bald in der Regionalliga an der Seitenlinie?

Berlin - Thomas Häßler ist Weltmeister, Dschungelcamp-Teilnehmer und Bezirksliga-Trainer. Bezirksliga? Vielleicht ist Häßler sogar bald Coach in der Regionalliga.

Club Italia 80 steht aktuell auf dem zweiten Platz in der Bezirksliga Staffel 1 in Berlin. Mit einem Aufstieg wäre der Verein, der von Thomas Häßler trainiert wird, in der Landesliga, doch es besteht die Möglichkeit, dass der Ex-Löwe trotzdem bald in der Regionalliga an der Seitenlinie steht. 

Club Italia 80 ist in Fusions-Verhandlungen mit dem Regionalligisten Berliner AK. Berliner AK? Da klingelt bei den Löwen-Fans doch etwas. Im Jahr 2012 gewannen die Blauen in der zweiten Runde des DFB-Pokals mit 3:0. Erraten Sie noch die Torschützen von damals? Die Antwort finden Sie hier.

„Es ist noch nichts spruchreif“, so der sportliche Leiter des BAK 

Wie die Bild berichtet, sind die Verhandlungen noch in vollem Gange. „Häßler war bei uns. Wir sind in Gesprächen. Aber es ist noch nichts spruchreif“, so Michael Bartschek, der sportliche Leiter des Berliner AK. Die Vorstandschaft des Bezirksligisten hat großes Interesse an der Fusion. „Wir sind ehrgeizig und wollen uns immer verbessern. Ob die Gespräche mit dem BAK in einer Fusion münden, steht noch nicht fest“, sagt Laurence Hein, der 2. Vorsitzende von Club Italia 80.

Der Berliner AK erregte in der DFB-Pokal-Saison 2012 Aufsehen, als die TSG Hoffenheim mit 4:0 aus dem Wettbewerb geschmissen wurde. Gegen die Löwen war dann allerdings in Runde zwei Schluss. Aktuell sind die Berliner auf dem dritten Rang der Regionalliga Nordost. Auf den ersten Platz, der die Qualifikation für Relegation um die 3. Liga bedeuten würde, hat der BAK 17 Punkte Rückstand.

Häßler: „Hervorragende Trainingsbedingungen“

„In der Regionalliga könnten wir ein Event bei Heimspielen aufbauen, wären mit unserem Trainer und unserem Verein attraktiver für Sponsoren“, so Sponsor Hein. Häßler hielt sich zu den aktuellen Verhandlungen bedeckt, lobte aber den Berliner AK. „Der Verein spielt in den letzten Jahren in der Regionalliga vorne mit und im Poststadion haben sie hervorragende Trainingsbedingungen“, so der Weltmeister von 1990.

Bei den Berlinern würde Häßler auf einen weiteren Ex-Sechziger treffen: Eke Uzoma

AnK

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